Nach tödlichem Unfall am unbeschrankten Bahnübergang im frankfurter Stadtwald sind die Lokomotivführer verpflichtet akustische Warnsignale abzugeben. Dieser menschenverachtende Lärm wird Tag und Nacht, einige hundert Meter vor dem Übergang und unmittelbar im reinen Wohngebiet Sachsenhausen verursacht. Die Lautstärke der Hupsignale übersteigt das vorstellbare und den Menschen und der Umwelt zumutbare Maß bei weitem und reißt die Anwohner jede Nacht mehrmals aus dem Schlaf!

Gehörlose werden diskriminiert und vernachlässigt, weil sie die akustischen Warnsignale nicht wahrnehmnen können. Ihr pesonenkreis darf wohl unter die Räder kommen!?

Das Umfeld ist als Naherholungsgebiet deklariert; der Stadtwald und die vielen Schrebergärten sollen der Ruhe und der Erholung dienen.

Seit knapp 20 Jahren kämpfen betroffene Bürger dafür, den Bahnübergang durch z.B. einer kleinen Schrankenanlage zu sichern, was bereits an anderen Orten in Deutschland mehrfach geschehen ist. Es liefen mehrmals Berichte im Fernsehen über diesen Übergang; die Zeitungen berichteten ebenso.

In unserem Fall mahlen die Mühlen der Politik in Verbindung mit denen der Großmacht Deutsche Bahn nicht nur langsam, sondern fast gar nicht! Wir werden von Monat zu Monat vertröstet. Jeder schiebt den Schwarzrn Peter dem Anderen zu.

Die Situation stellt Ortsfremde und Besucher stets vor einen Rätsel; wie ist DAS hier möglich, dieser Zustand!? Das fragt man uns nicht selten.

Wir fordern die Behörden, die Deutsche Bahn und das Eisenbahnbundesamt auf, sich ernsthaft der Problematik anzunehmnen, zu kommunizieren und eine schnelle Lösung herbeizuführen.

Begründung

Warum wenden wir uns an Sie?

Der momentane Zustand ist unerträglich und nicht zu verantworten! Der Schienenverkehr hat über die letzten Jahre deutlich zugenommen, damit auch die Lärmbelastung!

Allein die absurde Idee in einem reinen Wohngebiet akustische Warnsignale zu installieren ist eine verleumdung der Demokratie und der Grundrechte von Menschen und stellt eine Dauerfolter dar!

Der verursachte Lärm durch das Fahrwerk der Züge ist bereits sehr belastend. Das Hupen mit gemessenen 120 dB(A) und mehr im Wohnort übersteigt die Brutalitätsgrenze!

Gehörlose werden vernachlässigt, ausgeschlossen und diskriminiert!

Diese Tätigkeit stellt eine permanente Körperverletzung dar, die von allen bisher Verantwortlichen geduldet wurde!

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung.

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