Erfolg

Aufruf zum Erhalt der St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen

Petition richtet sich an:
Kreistag Ostalbkreis

11.579 Unterschriften

Petition hat zum Erfolg beigetragen

11.579 Unterschriften

Petition hat zum Erfolg beigetragen

  1. Gestartet 2024
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Erfolg

Die Petition war erfolgreich!

Petition richtet sich an: Kreistag Ostalbkreis

Die CDU Ellwangen, Freie Bürger Ellwangen, Bündnis 90/Grüne Ellwangen, SPD Ellwangen und das gesamte "Bündnis für den Erhalt der Ellwanger St. Anna-Virngrund-Klinik" fordern:

Die St. Anna-Virngrund-Klinik muss erhalten bleiben, weil sie ein zentraler Eckpfeiler für die medizinische Grundversorgung in der Region ist. Wir fordern die Landkreisverwaltung daher auf, die aktuellen Plänen zur faktischen "Schließung auf Raten" des Ellwanger Krankenhauses zu stoppen und eine tragbare Alternative für alle Bürgerinnen und Bürger auf der Ostalb im Kreistag zur Abstimmung zu stellen. Sollten aber Ellwangen und die östliche Raumschaft des Kreises von der medizinischen (Notfall-)Versorgung abgehängt werden, befürchten wir eine Spaltung des Ostalbkreises. Dies darf und kann nicht hingenommen werden.

Dafür kämpfen wir gemeinsam und bitten herzlich um Ihre Unterstützung!

Begründung

Hinweis: Als Initiator der vorliegenden Petition ist der CDU Ortsverband Ellwangen sogenannter Hauptpetent und wird deshalb gesondert erwähnt. Alle für das Petitionsverfahren notwendige Korrespondenz erfolgt rechtlich mit dem Hauptpetenten. Gleichwohl wird diese Petition vom gesamten "Bündnis für den Erhalt der Ellwanger St. Anna-Virngrund-Klinik" unterstützt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, CDU Ellwangen, Ellwangen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 22.06.2024
Sammlung endet: 30.09.2024
Region: Ostalbkreis
Kategorie: Gesundheit

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    vor kurzem haben wir Sie über das umfassende aktuelle Angebot der St.-Anna-Virngrund-Klinik informiert. Auch bei akuten Erkrankungen und Notfällen ist unsere Klinik im Moment ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung. So werden z.B. Patientinnen und Patienten mit starken Bauchschmerzen, Magen-Darm-Erkrankungen oder Vergiftungen weiterhin auch in Ellwangen behandelt. Weitere Informationen finden Sie auf der Petitions-Homepage: https://www.openpetition.de/petition/online/aufruf-zum-erhalt-der-st-anna-virngrund-klinik-ellwangen

    Zudem möchten wir Sie darüber informieren, dass alle Ellwanger Gemeinderatsfraktionen gemeinsam den Landrat Dr. Bläse aufgefordert haben, mit einer öffentlichen Veranstaltung die Bevölkerung über die aktuelle Situation zu informieren und auch auf Fragen einzugehen. Einer ersten Bitte unseres Bündnisses vom Juli ist der Landrat nämlich nicht nachgekommen! Das Schreiben aus dem Gemeinderat finden Sie im Anhang bzw. auf o.g. der Petitions-Homepage.

    Unterstützen Sie uns bitte weiterhin nach Kräften, denn nur gemeinsam können wir nachhaltig die Gesundheitsversorgung in der Region erhalten - zum Wohle für den ganzen Ostalbkreis.

    Bündnis für den Erhalt der St. Anna-Virngrund-Klinik
    Christoph Kilian Mayer
    Vorsitzender CDU-Ortsverband Ellwangen

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    die Entwicklungen an der St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen erfüllen viele Menschen in unserer Region mit Sorge. Auch wir bedauern die Einschränkungen der vergangenen Jahre sehr. Das Krankenhaus hat für Ellwangen und die gesamte Raumschaft eine große Bedeutung – für die medizinische Versorgung, für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie als wichtiger Arbeitgeber. Gerade deshalb ist es uns wichtig, nicht nur auf das aufmerksam zu machen, was verloren gegangen ist, sondern auch darauf, welche medizinischen Angebote weiterhin vor Ort bestehen.

    Viele Bürgerinnen und Bürger wissen nicht, über welches Leistungsspektrum die St. Anna-Virngrund-Klinik weiterhin verfügt. Dazu gehören unter anderem:

    1. Innere Medizin mit internistischer Bereitschaft
    2. Gastroenterologie
    3. Intermediate Care (IMC)
    4. Onkologische Tagesklinik
    5. Stationäre Schmerztherapie
    6. Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und Psychosomatik
    7. Unfallchirurgische Ambulanz (tagsüber) und D-Arzt
    8. mehrere MVZ-Angebote

     
    Daneben bleibt die Erwachsenenpsychiatrie, die das ZfP Winnenden betreibt, und eine neurologische Reha der SRH Kliniken mit 80 Betten ist in Planung. Auch bei akuten Erkrankungen und Notfällen ist die St. Anna-Virngrund-Klinik auch im Moment ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung im Ostalbkreis. So werden beispielsweise Patientinnen und Patienten mit starken Bauchschmerzen, Magen-Darm-Erkrankungen oder Vergiftungen weiterhin auch in Ellwangen behandelt. Die beigefügte Übersicht zeigt, welche Krankheitsbilder an welchem Klinikstandort versorgt werden.

    Unser Ziel bleibt unverändert: Wir setzen uns für eine starke und zukunftsfähige medizinische Versorgung im Virngrund ein. Dazu gehört, die vorhandenen Strukturen zu erhalten, weiterzuentwickeln und den Menschen transparent aufzuzeigen, welche Leistungen ihnen weiterhin wohnortnah zur Verfügung stehen.

    Unterstützen Sie uns bitte weiterhin nach Kräften und nutzen Sie bitte auch das aktuelle Angebot der Klinik, denn nur gemeinsam können wir nachhaltig die Gesundheitsversorgung in der Region erhalten - zum Wohle für den ganzen Ostalbkreis.

    Bündnis für den Erhalt der St. Anna-Virngrund-Klinik
    Christoph Kilian Mayer
    Vorsitzender CDU-Ortsverband Ellwangen

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    es gibt gute Nachrichten zur St. Anna-Virngrund-Klinik. Es liegt eine Interessenbekundung der Stiftung Rehabilitation Heidelberg (SRH) vor. Der Ellwanger Gemeinderat hatte einstimmig Oberbürgermeister Michael Dambacher gebeten, nach einem gemeinnützigen oder privaten Träger für die Klinik Ausschau zu halten. Die Suche hat einen ersten Erfolg gezeigt: Jetzt könnte die Ellwanger Klinik ein Stiftungskrankenhaus der SRH werden.

    Die SRH hat Interesse, die St. Anna-Virngrund-Klinik zu mindestens 51 Prozent und bis zu 100 Prozent vom Ostalbkreis zu übernehmen. Sie will eine wohnortnahe Grund- und Regelversorgung etablieren, welche eine internistische wie auch chirurgische Versorgung abbildet. Ebenso kann sich SRH eine weitreichende Versorgungsstruktur im Bereich der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie vorstellen. Wichtig ist, dass die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Ellwangen weiter ausgebaut und gestärkt wird. Und das Stiftungsunternehmen SRH will daneben weitere medizinische Angebote in Ellwangen erhalten und insbesondere eine neurologische Rehabilitation (Phase B-D) etablieren.

    In Neresheim betreibt SRH schon seit 30 Jahren das neurologische Fachkrankenhaus für schwerste Schädel-Hirnverletze mit inzwischen 24 Intensiv- und 40 weiteren Betten sehr erfolgreich und mit einer sehr hohen Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dieses Fachkrankenhaus wurde immer weiter ausgebaut, auch mit Unterstützung des Landes. Wir hoffen, dass der Ostalbkreis diesen Ball positiv aufnimmt und am Ende ein guter Vertrag zustande kommt.

    Der Erhalt der St. Anna-Virngrund-Klinik und eine mögliche Kooperation mit SRH ist auch Thema des kommunalpolitischen Austauschs der CDU Ellwangen am Dienstag, 7. Oktober 2025, um 18:30 Uhr im Roten Ochsen in Ellwangen. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden auch OB Michael Dambacher, der Ellwanger CDU-Fraktionsvorsitzende Armin Burger sowie Winfried Mack MdL und Kreisrat ihre Sicht auf das vielversprechende Angebot von SRH erläutern.

    Unterstützen Sie uns bitte weiterhin nach Kräften, denn nur gemeinsam können wir nachhaltig die Gesundheitsversorgung in der Region erhalten - zum Wohle für den ganzen Ostalbkreis.

    Bündnis für den Erhalt der St. Anna-Virngrund-Klinik
    Christoph Kilian Mayer
    Vorsitzender CDU-Ortsverband Ellwangen

Die gute Versorgung der Patient*innen soll weiterhin gewährleistet sein.

Unsere Kliniken erwirtschafteten horrende Defizite. Diese Defizite kann der Landkreis nicht länger tragen. Es muss somit eine Lösung gefunden werden, wie dieses Defizit reduziert werden kann. Im prozentualen Verhältnis erwirtschaftet Ellwangen das größte Defizit und behandelt die wenigsten Patienten. Also ist die logische Schlussfolgerung, dort Doppelstrukturen abzubauen. Langfristig werden auch in der Klinik in Mutlangen Abteilungen geschlossen und in den beschlossen Regionalversorger verlegt.

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