Die GreenTec Awards sind ein bedeutender Umweltpreis, der »ökologisches und ökonomisches Engagement und den Einsatz von Umwelttechnologien« fördern will. Schirmherr ist Bundesumweltminister Peter Altmaier; Medienpartner sind ProSieben und die Wirtschaftswoche. Potentielle Preisträger sollen »einen Beitrag dazu leisten, die Umwelt und Ressourcen im Sinne ökologischer Nachhaltigkeit zu schonen und Schadstoffe zu vermeiden und zu reduzieren.«

Im Rahmen eines Online-Votings wurde in jeder Kategorie eines der eingereichten Projekte durch das Publikum für die Endrunde nominiert. Zwei weitere Projekte wählte die Jury aus. Publikumsliebling in der Kategorie Energie wurde der Dual-Fluid-Reaktor, ein neuartiger Kernreaktor, der Atommüll als Brennstoff verwendet und neben Strom auch preisgünstigen Kraftstoff produziert.

Die GreenTec Awards setzten sich jedoch über dieses Votum des Publikums hinweg und ließen den Dual-Fluid-Reaktor nicht für die Endrunde zu. Um dies zu erreichen, wurden die Regel nachträglich abgeändert. Anders als zu Anfang heißt es jetzt: »Auswahl der Nominierten und Preisträger erfolgt letztendlich unabhängig durch die Jury der GreenTec Awards, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.«

Begründung

Die Nuklearia, eine kernkraftfreundliche Arbeitsgruppe innerhalb der Piratenpartei, wendet sich gegen diese Vorgehensweise.

Wir meinen: Eine nachträgliche Regeländerung zur »Korrektur« des offenbar unbequemen und unerwünschten Ergebnisses des Online-Votings ist unzulässig.

Wir fordern: Akzeptieren Sie das Ergebnis des Online-Votings, machen Sie die Denominierung des Dual-Fluid-Reaktors rückgängig, lassen Sie ihn für die Endrunde zu!

Ein Offener Brief, der unter nuklearia.de/2013/06/17/greentec-awards-publikumsvotum-respektieren-dual-fluid-reaktor-nominieren/ einsehbar ist, erläutert den Jury-Migliedern der GreenTec Awards, inwiefern der Dual-Fluid-Reaktor hervorragend zu den Zielen der GreenTec Awards passt. Er fordert die Juroren dazu auf, das Publikumsvotum zu respektieren und den Dual-Fluid-Reaktor für die Endrunde zuzulassen.

Um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, bitten wir alle Interessierten, den Offenen Brief bzw. diese Petition mitzuzeichnen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Rainer Klute aus Dortmund
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Neuigkeiten

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    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

Pro

Die Frage die sich stellt ist "wo ist der gesunde Menschenverstand geblieben" Mit Panikmache kann man eigentlich nur ungebildeten Individuen Angst machen. Die Pisa Studie zeigt, da ist noch Potential vorhanden und zwar in beide Richtungen. Klar ist das sich die Technische Entwicklung auch von den Deutschen nicht aufhalten lässt. Was ist also falsch daran aus vergangenen Fehlern zu lernen und bessere Reaktoren zu bauen?

Contra

Überall kann es vorkommen, dass man bei Wettbewerben auch nachträglich disqualifiziert wird, z.B. wenn sich herausstellt, dass die Teilnahmebedingungen doch nicht stimmen. Jeder Reaktor produzier Atommüll. Besonders viel Leicht- und mittelradioaktiven Müll. "Das sind ganz normale Abfälle aus Kernkraftwerken, wie Kleidung, Handschuhe, Wischtücher, Staub, abgenutzte Teile oder Geräte und so weiter. Das sind etwa 90% des Volumens an Atommüll, der in einem Kernkraftwerk anfällt. Dieses Material ist das, das uns derzeit in der Asse und in Morsleben so Kopfzerbrechen macht."