Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Nebentätigkeiten als Dozent an Hochschulen deutlich unkomplizierter bei der Rentenversicherungspflicht behandelt werden. Somit soll es attraktiver werden, nebenberufliche Dozenten an Hochschulen zu finden und halten.

Begründung

Wer hauptberuflich nichtselbständig (angestellt) tätig ist zahlt hier bereits Beiträge zur Deutschen Rentenversicherung. Es ist nicht nachvollziehbar, warum bestimmte Berufsgruppen, zum Beispiel Dozenten an Hochschulen, bei einer Nebentätigkeit Rentenversicherungsbeiträge bezahlen müssen. Andere nebenberufliche Tätigkeiten jedoch nicht. Das Verfahren zur Beiträge ist für den Angestellten/Selbständigen sehr kompliziert:1. Steuererklärung einreichen und Steuerbescheid abwarten.2. Mit diesem Steuerbescheid und einer Schätzung der laufenden Einnahmen wird der Beitrag ermittelt.3. Bei Überzahlung durch Überschreiten der Beitragsbemessungsgrenze muss sich der Arbeitnehmer dann wieder an seinen Arbeitgeber wenden, der eine Rückerstattung berechnen und veranlassen muss.Dieses langwidrige Verfahren macht die Nebentätigkeit sehr unattraktiv, was für eine gute Bildung und Forschung in Deutschland kontraproduktiv ist.

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