Ab Dezember 2019 soll der Regionalexpress RE 2 bis zum Hauptbahnhof Osnabrück verlängert werden.

Der Landtag NRW möge beschließen, dass durch dieses Vorhaben das Nahverkehrsangebot für keine der Ortschaften entlang der Strecke Münster-Osnabrück verschlechtert werden darf. Zumindest sollte während der Stoßzeiten der Halb-Stunden-Takt erhalten bleiben.

Begründung

Einer Broschüre des NWL (Nahverkehr Westfalen-Lippe) vom November 2017 (www.nwl-info.de/service/NWL_RRX.pdf) ist zu entnehmen, dass der Regionalexpress RE 2 ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 vom Hauptbahnhof Münster bis zum Hauptbahnhof Osnabrück verlängert werden soll.

Der Verkehrsauschuss des Landtags NRW hat sich in seiner Sitzung am 21.02.2018 mit dieser Thematik beschäftigt. Es bestehen neuerdings jedoch Unklarheiten über die Stationen, an denen der RE 2 zukünftig Halt machen soll. Während die o.g. Broschüre eindeutig zeigt, dass alle Stationen entlang der Strecke zwischen Münster und Osnabrück angefahren werden sollen, lassen jüngste Zeitungsartikel vermuten, dass der RE 2 nicht alle Orte anfahren wird. In diesem Fall ist für die betroffenen Ortschaften eine erhebliche Verschlechterung des Nahverkehrsangebotes gegenüber dem heutigen Zustand zu befürchten.

Es verbliebe bestenfalls ein Ein-Stunden-Takt mit möglicherweise verschlechterter Anbindung an den überregionalen Verkehr. Betroffen davon wären insbesondere viele Berufspendler, die die betreffenden Orte im Vertrauen auf eine auch zukünftig gute Verkehrsanbindung als Lebensmittelpunkt gewählt haben.

Die Unterzeichner*innen fordern, dass zumindest während der Hauptverkehrszeiten der Halb-Stunden-Takt für alle Ortschaften (Westbevern, Ostbevern, Kattenvenne, Lengerich, Natrup-Hagen, Hasbergen) entlang der Bahnlinie Münster/Osnabrück erhalten bleibt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Stefan-Oliver Horstkotte aus Lienen
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