Region: Germany
Environment

Heimatschutz statt Friedhofszwang

Petition is directed to
Landtage der Bundesrepublik Deutſchland
320 Supporters 313 in Germany
1% from 50.000 for quorum
  1. Launched April 2019
  2. Collection yet 2 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
I agree to the storage and processing of my personal data. The petitioner can see name and place and forward this information to the recipient. I can withdraw my consent at any time.

In der Bundesrepublik Deutschland gilt noch immer das Feuerbestattungsgesetz von 1934, das einen zwingenden Verbleib der Asche der Verstorbenen auf Friedhöfen vorsieht. Ich möchte mit meiner Petition die Petitionsausschüsse der Länder dazu bewegen, dieses Gesetz dahingehend zu verändern, dass auch ein Einbringen der Asche in die freie Natur möglich gemacht wird, um auf dem Boden, auf dem sie eingebracht wird, einen Baum zum Gedenken an den Verstorbenen einpflanzen zu können. Ein Kauf oder eine Pacht solcher Kleinstgrundstücke sollte für diesen Zweck ermöglicht werden.

Reason

Ständig kommen neue Herausforderungen mit dem Klimawandel und Stickoxiden in den Städten auf uns zu. Die Menſchheit wächſt, der Boden auf den Friedhöfen wird immer knapper und teurer. Der Friedhofszwang führt zu einer faſt nicht mehr zu bezahlenden Beſtattung in einem würdigen Rahmen, beſchränkt die Religionsfreiheit (Art. 4 GG) und das Recht auf freie Entfaltung der Perſönlichkeit (Art. 2 GG).

Ich bin Heide. Die Natur und der Erhalt des Landes unſerer Väter liegt mir deshalb ſehr am Herzen.

Als ich Allerheiligen erwachte, kam mir in den Sinn, über einen Ahnenwald oder -baum nachzudenken. Ein Zeichen für die Verbundenheit der Menſchen mit ihren Vorfahren und der Heimat.

Ich habe mal kurz nachgerechnet und eigentlich müßte da etwas machbar ſein.

Für die Verbrennung eines Menſchen benötigt man ungefähr 3 m³ Erdgas, was einem Brennwert von 30 kWh oder 150 kg Holz entſpricht. Ein ausgewachſener Baum kommt ungefähr auf 6 Tonnen Holz, er erzeugt Sauerſtoff für 10 Menſchen und verbraucht den Kohlendioxidwert von 2-3 Einfamilienhäuſern am Tag. Dieſe Ökobilanz kann ſich ſehen laſſen!

Für einen Baum benötigt man eine Stellfläche von 2 m², machen wir 4 daraus und wir kommen bei den heutigen Bodenpreiſen auf 24€ für die Standfläche, die auch entlang von Straßen, in Gärten oder Brachflächen gekauft werden kann. Die Aſche des Verſtorbenen ſollte dann als Dünger für den Baum genutzt werden, damit der natürliche und ſpirituelle Kreislauf wieder geſchloſſen iſt.

Derzeit verſterben in der Bundesrepublik Deutſchland etwas mehr als 900000 Menſchen jährlich. Würde nur 10% von ihnen die neue Beſtattungsmethode erlaubt werden, könnten pro Jahr 1000 Tonnen CO2 zuſätzlich gebunden werden.

www.waldwissen.net/wald/klima/wandel_co2/lwf_merkblatt_27/index_DE

Thank you for your support, Andreas Mähler from Weißenhorn
Question to the initiator

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News

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No CONTRA argument yet.

Why people sign

  • 4 days ago

    Persönlich betroffen

  • on 07 Dec 2019

    Weil ich als Gläubiger auf dem alten Weg , nach alter Sitte beigesetzt werden möchte und nicht mit Zwang auf einem Friedhof der Christen begraben werden möchte

  • Anja Wald Römhild

    on 07 Dec 2019

    Ich bin gegen den friedhofszwang. Alles Geldmacherei. Sterben kann man sich bald nicht mehr leisten.

  • Mirko Caspary Wuppertal

    on 10 Nov 2019

    ja und das sofort.

  • on 04 Nov 2019

    Webervogel

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