HERR GESUNDHEITSMINISTER, GESUNDHEITSINSTITUTIONEN, EINRICHTUNGEN DER ALTENPFLEGE- AMBULANTE PFLEGE, KRANKENHÄUSER, MDK, WOHLFAHRTSVERBÄNDEN, KRANKENKASSEN,PFLEGEKASSEN. LANDESREGIERUNG.

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Ein Bericht von Thomas Sehr interessant... selten das ein Pflegebedürftiger sich zu Wort meldet... Thomas ist Pflegebedürftig und war Bewohner in einer Pflegeeinrichtung sowie auch lange Patient im Krankenhaus und wird zurzeit durch einen ambulanten Pflegedienst unterstützt. Er erzählt aus der Sicht eines Bewohners und Patienten, er hat nieder geschrieben was er zu der Situation der allgemeinen Pflege am Menschen denkt.

Stoppt den Pflegenotstand!

Dieses Thema geht uns alle etwas an, denn eine schlimme Krankheit oder Behinderung kann uns täglich zu Betroffene machen! Es kann und darf nicht sein, dass es in einem Land wie Deutschland dazu kommt, dass die "zu pflegenden Personen" immer mehr werden, gleichzeitig die Pflegekräfte immer weniger werden. Wann unternimmt die Politik endlich etwas gegen den steigenden Pflegenotstand? Ich bin keine Pflegekraft, sondern eine Person, die selbst auf die Pflege anderer angewiesen ist. Daher weiss ich sehr wohl was ich schreibe und wovon ich schreibe. Ich war letztes Jahr über 260 Tage in Krankenhäuser und zur Kurzzeitpflege in einem Altenpflegeheim der AWO. Aus einem Grund den ich nicht nennen möchte, kommt derzeit aktuell täglich ein ambulanter Pflegedienst zu mir, da meine private Pflegekraft aus gesundheitlichen Gründen verhindert ist. Aber es geht mir nicht um mich, sondern um das Pflegepersonal in den Krankenhäusern, Altenpflegeheimen und und den anbulanten Pflegediensten. Ich war wie schon erwähnt letztes Jahr schwer krank. Das Pflegepersonal hat sich rührend um mich bemüht und gekümmert. Aber! Wir finden in unseren Krankenhäusern, Altenpflegeheimen und ambulanten Pflegediensten immer mehr Pflegepersonal aus dem Ausland. Ich habe nichts gegen ausländische Pflegekräfte. nur kann es nicht sein, dass die deutschen Pflegekräfte immer weniger werden und das ausländische Pflegepersonal immer mehr wird und aber teilweise sehr schlecht deutsch spricht, so dass es immer wieder zu Missverständnissen zwischen dem Pflegepersonal und den Patienten kommt. Durch den akuten Pflegepersonalmangel müssen das Pflegepersonal in Krankenhäusern, Altenpflegeheimen und ambulanten Pflegediensten immer mehr Doppelschichten ableisten bei geringem Verdienst. Dadurch fallen immer mehr Pfleger/innen wegen Krankheit aus. Das geht nicht zuletzt zu Lasten des noch vorhandenen Pflegepersonals sondern auch zu Lasten der Patienten. Aus Pflegekräftemangel werden in Krankenhäuser immer mehr Stationen gesperrt, anstatt mehr Pflegepersonal einzustellen. Auch bei den ambulanten Pflegediensten ist einiges im Argen. Es wird hier unter Zeitdruck gearbeitet. Es werden von Oben her die Zeiten vorgegeben, wie lange eine Pflegekraft für einen Patienten brauchen darf. Die Pflegekräfte der ambulanten Dienste kommen kaum um die Runden. Dieser Wahnsinn muss ein Ende haben!! Hier ist dringend die Politik gefordert. Als Betroffener hat man sehr oft den Eindruck, dass unsere Politiker die für die Pflegereform verantwortlich sind, selbst keine Ahnung haben davon, was sie da eigentlich anrichten. Dabei wäre es relativ einfach, eine Pflegereform auf den Weg zu bringen, die fast allen etwas bringt. Das Gesundheitswesen muss vereinfacht werden und der Bürokratismus dringend abgebaut werden. Warum setzt man sich nicht von Seiten der Politik mit Vertretern von Pflegekräften aus Krankenhäusern, Altenpflegeheimen, ambulanten Pflegediensten, Ärzten, Hausärzten, Patienten, Krankenkassen, und private Pflegekräften aus der eigenen Familie und Bekanntenkreis der zu pflegenden Patienten zusammen? Jeder Vertreter zeigt seine Bedürfnisse auf. Diese Bedürfnisse werden gesammelt und daraus wird eine Pflegereform erarbeitet. Mir ist natürlich klar, dass nicht alle Bedürfnisse berücksichtigt werden können! Aber ich bin fest der Meinung, dass da eine bessere Pflegereform herausgearbeitet werden kann, als sie es jetzt ist. Der medizinische Dienst der Krankenkassen muss ebenfalls abgeschafft werden und durch einen neutralen medizinischen Dienst, der nicht von den Krankenkassen bezahlt wird, ersetzt werden. Derzeit machen die medizinischen Dienste was ihnen von den Krankenkassen vorgegeben wird. Nach dem Motto "wer zahlt schafft an"! Auch müssen die Gehälter der Pflegekräfte in Krankenhäuser, Altenpflegeheime und ambulante Pflegedienste auf ein Niveau angehoben werden, mit dem man auch in einer Grosstadt wie München leben kann, und nicht in WGs oder in Wohnheimen leben muss. Ausserdem muss zu Gunsten des Pflegepersonals und der Patienten mehr Personal eingestellt werden, damit unnötige Doppelschichten, mehrere Wochen am Stück durcharbeiten ohne freie Tage, endlich der Vergangenheit angehören. Auch müssen die unnötigen Jahresarbeitsve

Begründung

„Die Zahl der Pflegebedürftigen ist stark eingestiegen aber die Zahl der Einstellung des Pflegepersonals nicht.“ Dazu die unpassenden Bezahlungen machen den Beruf in der Altenpflege und Krankenpflege unattraktiver.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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  • Vielen Dank

    am 15.06.2014

    Vielen Dank

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ich möchte erst mich bei Ihnen bedanken, dass diese Petition Unterstützen haben, leider bin ich auf Arbeitsrechtliche Bedingungen gezwungen diese Petition zurückzuziehen, tut mir sehr Leid, aber leider in der Pflege sind wir noch nicht soweit um für eine Veränderung zu kämpfen. Ich war sehr mutig hier etwas zu arrangieren, leider bin ich in der Lage gekommen, dass mir finanzielle Probleme entstehen könnten, deswegen ziehe ich diese Petition zurück...Allein schafft man in dem Bereich gar nicht. Obwohl ich nur 5000 Unterschriften als Ziel gestellt habe, sind weniger als 20% Unterschriften gekommen. Vielen Dank . Ich bedaure es sehr, aber gibt es immer Menschen, die die Lage in der Pflege immer noch gut finden...

Pro

Ohne Bürgerversicherung ist kein Geld für öffentliche Trägerschaften, gute Löhne oder soziale Wohltaten vorhanden, weil zu viele Personen in diesem Land und in Ländern mit Sozialabkommen nichts in die Sozialkassen einbezahlen, aber Leistungen daraus fordern. Das kommt privaten Trägern, Arbeitgeberverbänden und der Privatversicherungs-Lobby zugute, nicht aber dem Pflegepersonal und den Patienten. Die Mehrheit der deutschen Wähler hat eine Partei und eine Bundeskanzlerin gewählt, die diese Bürgerversicherung zugunsten der Privatversicherungs-Lobby ablehnt...

Contra

In die Schweiz auswandern.