openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close
Bild zur Petition mit dem Thema: Herr Palmer treten Sie als OB zurück Herr Palmer treten Sie als OB zurück
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Herrn Oberbürgermeister Boris Palmer
  • Region: Baden-Württemberg mehr
  • Status: Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen bzw. wird nicht weiter verfolgt
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 204 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Herr Palmer treten Sie als OB zurück

-

Petentin und Unterzeichner fordern den Rücktritt des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer.

Zudem fordern wir Herrn Palmer dazu auf, sich nicht erneut als OB- Kandidat zur Wahl zu stellen.

Begründung:

Sehr geehrter Herr Palmer,

bei allem Respekt vor ihrer geleisteten Arbeit als "grüner" Oberbürgermeister der Stadt Tübingen fordern Petentin und Unterzeichner sie zum Rücktritt auf. Von einer erneuten OB- Kandidatur bitten wir abzusehen.

Der Grund dafür ergibt sich aus den Äußerungen im Bereich Tierschutz, hier explizit auf die Bereiche Vivisektion (Tierversuche) und damit zusammenhängend, die aus unserer Sicht unhaltbaren Zustände am Tübinger Max- Plank- Institut (die Medien berichteten).

"Am 27. März 2011 wurde in Baden-Württemberg der neue Landtag gewählt. Bündnis 90/Die Grünen, die seither Regierungspartei sind, hatten in ihrem Wahlprogramm auch Tierrechte als Leitidee verankert. Grundsätzlich wird ein respektvoller und ethisch verantwortbarer Umgang mit Tieren gefordert. (....) In Bezug auf Tierversuche fordern die Grünen: Wo immer möglich eine Abschaffung und den Einsatz alternativer Methoden; die Versuche an Primaten sollen innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens ganz beendet werden. (...) Am 29. Oktober 2011 hatten Aktivisten der Kampagne bei einer öffentlichen Veranstaltung, bei der Boris Palmer anwesend war, Gelegenheit, ihn darauf anzusprechen. Das Ergebnis des Gesprächs: Seine Partei hat zwar im Wahlprogramm explizit das Ziel der Abschaffung der Affenversuche stehen, aber Palmer denkt nicht daran: Er habe mit den Experimentatoren über die Versuche gesprochen und ist der Meinung, der Nutzen für den Menschen sei größer zu bewerten als das Leid der Affen.(...) Der „grüne“ Oberbürgermeister Tübingens berief sich bei seiner Aussage, wissenschaftliche Erkenntnisse und wissenschaftlicher Fortschritt legitimierten die Inkaufnahme von Tierleid, auf eine „Axiomatik“ – man sollte wohl besser sagen: Dogmatik –, welche u.a. aus dem Grundsatz besteht: Menschen dürfen Tiere ohne jegliche Rücksichtnahme ausbeuten, unterdrücken und auch für niedere und leicht ersetzbare Zwecke töten. Dabei ging er in der Tat so weit, sich auf die angebliche „Legitimität“ von Legebatterien zu berufen, um im Umkehrschluss darauf hinzuweisen, dass dann auch die Versuche mit Primaten an den Tübinger Instituten legitim seien. Er sprach – entgegen den Leitlinien seiner eigenen Partei – auch davon, dass Tiere nach geltendem Recht Sachen seien, so dass sie vom Menschen willkürlich ausgebeutet werden dürften."

(Auszüge aus: tuebingen-vegan.de/boris-palmer-findet-affenversuche-und-legebatterien-legitim/#.VBsseBaxktE)

Die hier aufgelisteten Auszüge sind aktueller denn je, denn bis zum heutigen Tag vertreten Sie weiterhin die genannten Ansichten und verteidigen die Vorfälle damit, dass die Bilder aus dem Kontext gerissen seien und sie als OB nicht für Alles in der Stadt verantwortlich gemacht werden können (s. auch www.hintergrund.de/201409153241/politik/inland/stadt-der-affen.html).

Als Kurator des Tübinger MPI's erscheint ihre Unabhängigkeit gegenüber dem Max- Plank- Instituts in unseren Augen zweifelhaft.

Wir fordern Sie an dieser Stelle auf, ihr Amt niederzulegen und bei den kommenden Wahlen nicht erneut anzutreten.

Hochachtungsvoll, Petentin und Unterzeichner

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Stuttgart, 18.09.2014 (aktiv bis 24.09.2014)


Neuigkeiten

Aufgrund der wenigen Unterzeichner sehe ich mich gezwungen, die Petition zurück zu ziehen, da das Anliegen mit einer solch geringen Anzahl an Unterstützern nicht ausreichend vertreten werden kann.

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: herr palmer vertritt die meinung des MPI und verbreitet den unberechtigten vorwurf, der tierschützer "pavel" habe den tieren vermutlich absichtlich leid zugefügt, um bessere bilder zu erhalten. er spricht sich damit offen für diese quälerei und gegen ...

CONTRA: Herr Palmer hat nicht gegen den Tierschutz argumentiert, sondern die Mitarbeiter unterstützt, die Morddrohungen erhalten von sehr feigen "Tierschützern"

>>> Zur Debatte



Petitionsverlauf


aktuelle Petitionen