Sehr geehrter Herr Gesundheitsminister Spahn,

wissen Sie, wie es ist, wenn man keinen Kinderarzt für seine kranken Kinder findet, keinen Hausarzt oder gar Facharzt in der Nähe des eigenen Wohnortes ist? Wenn immer mehr Arztpraxen schließen und sich keine Nachfolger finden lassen?

Das sind die Ergebnisse einer fatalen Gesundheitspolitik: Menschen in ländlichen Regionen sind unterversorgt, die Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte auf dem Land haben sich weiter verschlechtert und gute Versorgung ist zu einer Frage des Wohnortes geworden.

Minister Spahn, messen Sie mit gleichen Maß! Wir protestieren gegen die Anwendung unterschiedlicher Verhältniszahlen zwischen Großstadt und Land bei der Definition von Über- und Unterversorgung in der Bedarfsplanung für Ärztinnen und Ärzte durch den Gemeinsamen Bundesausschuss! Wir sehen darin eine schwere und völlig ungerechtfertigte Benachteiligung von Bürgerinnen und Bürgern in Landregionen, da als Folge der Ungleichbehandlung bis zu 60% ihrer Kassenbeiträge zur Verbesserung der Versorgung in Großstädten verwendet werden!

Wir fordern Sie, Herrn Spahn, und alle in der gesundheitspolitischen Verantwortlichen von Politik, Kassen und Kassenärztlicher Bundesvereinigung auf, endlich energische Schritte zur Sicherung der Nachfolge für alle Arztgruppen und für eine wirksame Unterstützung der ärztlichen Versorgung in Landregionen zu beschließen.

Es ist Ihre Verantwortung und Ihr gesetzlicher Auftrag, einen flächendeckend gleichmäßigen Zugang zu ärztlicher Versorgung für alle Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten!

Begründung

Eine gesicherte Versorgung – nicht nur für unsere Kinder, für alte und chronisch Kranke, sondern für alle Bürgerinnen und Bürger – ist auch in Landregionen ein unverzichtbarer Bestandteil der Daseinsvorsorge und darf nicht auf dem Wege der Bedarfsplanung zwischen Menschen erster und zweiter Klasse unterscheiden.

Hintergrundinformationen: www.ei-kleve.de/

www.tagesspiegel.de/politik/medizinische-versorgung-landbewohner-fuehlen-sich-abgehaengt/20907858.html

www.bpb.de/politik/innenpolitik/gesundheitspolitik/153675/gesundheitliche-versorgung-in-stadt-und-land

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Elterninitiative Kleve aus Kleve
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Neuigkeiten

Pro

Seit Jahren ist das Problem des zunehmenden Ärztemangels vor allem in Landregionen bekannt und bislang ist von den Verantwortlichen nur eine Politik des "weiter so" betrieben worden. Nun versuchen wir, der Unzufriedenheit der Bürger mit dieser Politik eine Ausdruckmöglichkeit zu geben.

Contra

Herr Spahn ist nicht Gesundheitsminister geworden, um sich um Patientenprobleme zu kümmern, sondern um sich gemeinsam mit der Gesundheitslobby eine goldene Nase zu verdienen.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 4 Tagen

    Es gibt nichts wichtigeres als meine Gesundheit und entsprechende Ärzte

  • am 21.09.2018

    Das Recht auf gesundheitliche Versorgung ist ein Grundrecht und damit alle dieses Recht im Bedarfsfall in Anspruch nehmen können, muss sich an der ländlichen Versorgung etwas ändern.

  • am 20.09.2018

    Weil die Wartezimmer ständig überfüllt sind und man trotz Schmerzen oder einer Grippe teilweise Tage warten muss bis man einen Termin bekommt.

  • Sabine Albert Lüneburg

    am 20.09.2018

    Es muss sich etwas an dem System in der Gesundheitspolitik ändern!!!

  • am 19.09.2018

    Weil ich Ärzte für meine kinder brauche!

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