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Bild zur Petition mit dem Thema: Hier spielt die Musik!  Für den Erhalt des Instrumentalbereiches an der Musikschule Rheine Hier spielt die Musik! Für den Erhalt des Instrumentalbereiches an der Musikschule Rheine
  • Von: Arbeitskreis Eltern von Musikschülern|Förderer ... mehr
  • An: Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann
  • Region: Rheine mehr
    Kategorie: Kultur mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 955 Unterstützende
    667 in Rheine
    Sammlung abgeschlossen.

Hier spielt die Musik! Für den Erhalt des Instrumentalbereiches an der Musikschule Rheine

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Hier spielt die Musik! Für den Erhalt des Instrumentalbereiches an der Musikschule Rheine

Wir setzten uns für verlässlichen und qualitätsvollen Unterricht ein und fordern den qualifizierten Erhalt des Instrumentalbereiches an der städtischen Musikschule. Dieser kann nur gewährleistet werden durch eine ausreichende Anzahl festangestellter Instrumentalpädagogen.

Unsere Stadt braucht eine intakte Musikschule!

Unterschreiben Sie jetzt die Onlinepetition damit nicht schon in der nächsten Schulausschusssitzung im November 2016 die Weichen verkehrt gestellt werden.

Worum geht es?

Noch in diesem Jahr will der Schulausschuss der Stadt Rheine weitreichende strukturelle Veränderungen für die städtische Musikschule beschließen.

Nach Jahren harter Sparanstrengungen seitens der Musikschule ist nun angedacht, ausschließlich den Elementarbereich (Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter) weiter auszubauen; diese Entwicklung geht zu Lasten des weiterführenden Instrumentalbereiches (Kinder und Jugendliche ab 10 Jahre).

Was sind die Auswirkungen?

Schon jetzt ist es so, dass Lehrer zunehmend in Kindergärten etc. eingesetzt werden und immer weniger Unterricht in ihrem Kerninstrument anbieten dürfen.

Lehrer, die in den Ruhestand gehen, werden nicht ersetzt.

Honorarkräfte kommen und gehen, die Kinder sind einem permanenten Lehrerwechsel ausgesetzt.

Kinder brauchen Kontinuität und Verlässlichkeit in ihrer musikalischen Ausbildung, anders sind Spaß und Erfolg im Bereich der Musik nicht erreichbar und Frust vorhersehbar.

Qualifizierter Unterricht und gemeinsames Musizieren in den Musikschulorchestern schulen nicht nur die instrumentalen Fähigkeiten sondern bieten einen Ansporn für persönliche Leistung und stärken die sozialen Kompetenzen des Kindes. Fehlt es seitens der Musikschule an solchen Fördermöglichkeiten und dem Kind an Kontinuität und Zuspruch laufen die Kinder Gefahr, sich von der Musik/der Musikschule wieder abzuwenden.

Gerade Jugendlichen gibt das Musizieren einen wichtigen Halt im Leben und eine sinnvolle Freizeitgestaltung.

Es ist einerseits lobenswert, dass viel für die frühkindliche Förderung getan wird. Was aber passiert mit den Kindern, bei denen aufgrund der positiven Erfahrungen in der Grundschule oder Kindergarten ein Interesse am Instrument geweckt wurde? Hier kann die städtische Musikschule demnächst keinen Unterricht garantieren.

Wir setzten uns für verlässlichen und qualitätsvollen Unterricht ein und fordern den qualifizierten Erhalt des Instrumentalbereiches an der städtischen Musikschule. Dieser kann nur gewährleistet werden durch ausgewogenes Verhältnis von festangestellten Instrumentalpädagogen und Honorarkräften.

Begründung:

Wir begründen: Anlass unserer Initiative war das letzte Sommerkonzert der Streicher der Musikschule. Hier traten vier verschiedene großartige Orchester auf. Bei der Anmoderation durch die Musikschulleiterin wurde bekannt, dass eines der Orchester sich anschließend auflösen würde und sich zwei weitere in Auflösung befänden, da für die aus Altersgründen ausscheidenden Musiklehrer kein Ersatz bereit stünde. Zur gleichen Zeit wurde bekannt, dass alleine im ersten Halbjahr diesen Jahres drei Honorarkräfte kurzfristig gekündigt haben, drunter ein Gitarrenlehrer, der gleich 60 Schüler hinterlässt.
Das sind nur einige Beispiele, wie sich die städtische Personalpolitik bemerkbar macht.

Unsere Stadt braucht eine intakte Musikschule!

Eine funktionierende städtische Musikschule mit einer guten musikalischen Ausbildung in allen Basisinstrumenten gehört zum kulturellen Leben der Stadt Rheine.

Beispiel: Alleine im letzen Jahr hat die Musikschule in ca. 120 Vorspielen, Konzerten, repräsentativen Anlässen und privaten Veranstaltungen mit insgesamt 1600 musizierenden Kindern und Jugendlichen eine Zahl von ca. 16.000 Besuchern erreicht und das kulturelle Leben der Stadt Rheine bereichert. (Quelle Zahlen: Musikschule Rheine)

Eine Musikschule mit Ihren Orchestern, Chören und Ensembles und hat Außenwirkung und strahlt so auf das Erscheinungsbild Rheines ab. Preisträger von Jugend Musiziert beispielsweise sind Botschafter unserer Stadt.

Musikalische Förderung allen Familien anbieten zu können, sollte sich eine Stadt leisten. Niedrigschwelliger und finanzierbarer Zugang zu musikalischer Bildung für Familien aller sozialen Schichten sollte zum Selbstverständnis einer Stadt wie Rheine gehören.

Nur so ist Rheine auch interessant für zuziehende junge Familien, denn:

HIER SPIELT DIE MUSIK!

Arbeitskreis Eltern von Musikschülern | Förderer der Musikschule arbeitskreis.musikschule@gmx.de

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Rheine, 22.09.2016 (aktiv bis 21.12.2016)


Debatte zur Petition

PRO: Was müsste denn eine Unterrichtsstunde kosten, damit ein selbstständiger Musiklehrer davon leben kann? Doch so viel wie ein z.B. selbständiger Handwerker seinen Kunden berechnet. Schwarzarbeit mal ausgenommen. Bei Gründung der Musikschulen hat die Politik ...

PRO: Ist ein Bürger auf Sozialhilfeleistungen angewiesen, wird er an der städtischen Musikschule von den Gebühren befreit. Musizieren ist somit nicht nur für wohlhabende Menschen erschwinglich

CONTRA: Genau. Ich bin in einer privaten Musikschule und bin bestens zufrieden.

CONTRA: Soweit ich weiß ist die Musikschule ohnehin ein großer Kostenfaktor der Stadt. Eine Millionen oder so und die Schüler bezahlen für den Unterricht. Die privaten Musikschulen können das doch eben so gut und das kostet die Stadt keinen Cent.

>>> Zur Debatte



Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer