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Bild zur Petition mit dem Thema: Streetwork & Straßenschule - Hilfe für wohnungslose Jugendliche in Dresden? Streetwork & Straßenschule - Hilfe für wohnungslose Jugendliche in Dresden?
  • Von: Treberhilfe Dresden e.V.
  • An: Stadtrat und Jugendhilfeausschuss
  • Region: Dresden mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 18 Tage verbleibend
  • 104 Unterstützende
    85 in Dresden
    3% erreicht von
    3.400  für Quorum  (?)

Streetwork & Straßenschule - Hilfe für wohnungslose Jugendliche in Dresden?

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Wir suchen Unterstützung für Ausgegrenzte, Benachteiligte und Wohnungslose (junge) Menschen. Wir arbeiten im Bereich Straßensozialarbeit mit Wohnungslosen bzw. Menschen mit dem "Lebensort Straße" ("Busprojekt Jumbo"). Wir bieten Zukunftsperspektiven durch Bildungsangebote für bisher Erfolglose an und begleiten mit der "Straßenschule Dresden". Für beide Projekte sind jeweils 2 Vollzeitstellen sowie Sachkosten notwendig.

Begründung:

Das "Busprojekt Jumbo" mit Kontaktladen, mobilen Angebotszeiten und Streetwork in der Dresdner Neustadt wird seit 20 Jahren gefördert. Ab Juni 2017 ist es leider nicht mehr zur Förderung vorgeschlagen. Das Angebot betreut wohnungslose (junge) Menschen bzw. junge Menschen in besonderen Lebenslagen. Der Jugendhilfeausschuss hat das Jugendamt im März beauftragt zu prüfen, inwieweit das Projekt stadtweite Wirksamkeit entfaltet und ob eine ämterübergreifende Zusammenarbeit und Förderung durch Jugend- und Sozialamt möglich ist.

Das "Busprojekt Jumbo" erreicht als SozialBus und im Kontaktladen junge Menschen, als auch Erwachsene, die einer Begleitung und Versorgung bedürfen. Auch macht die Presse auf sog. "bettelnde Kinder" in Dresden aufmerksam, so dass der Bedarf nach Angeboten deutlichst ist. Ohne Förderung sind wir ausschließlich auf Spenden, Sponsoring und ehrenamtliche Unterstützung angewiesen. Der Kontaktladen und der SozialBus mit jeweils zwei Stand- bzw. Öffnungszeiten erreicht 20-40 Menschen pro Tag.

Den Ausweg aus Armut und Chancenungleicheit erreichen auch Benachteiligte durch Bildung. Als Folge-Projekt entstand vor 3 Jahren KLuB (Kompetenzen Leben und Bilden) als Kompetenzbildungsstätte. Mit Projekten, "Schnupperkurs" und "Straßenschule" werden junge Menschen auf die Schulfremdenprüfung vorbereitet. Unterrichtet wird mit 25 DozentInnen, die in 3 feste Gruppen mit 5 SchülerInnen zum Haupt- und Realschulabschluss begleiten. Der Schnupperkurs und die Projekte haben 15-20 Teilnehmende. Auf der Warteliste stehen 20 InteressentInnen.

Trotz der sehr guten Reputation und dem Erfolg über zum Teil sehr gute Zeugnisse findet sich auch hier keine langfristige Förderung.

Die Jugendhilfeplanung erfasst junge Menschen im Stadtteil sowie belastete Stadtteile und berücksichtigt so den Präkarisierungsindex. Gerade bei Wohnungslosen, Fahrenden oder zugewanderten nicht gemeldeten Menschen lässt keine Statistik klare Zahlen zu. Mit Schätzungen und Dunkelziffern hingegen kann ämterseitens kaum geplant und kalkuliert werden. Somit fallen gerade die (jungen) Menschen aus jeglichem Raster und erhalten somit kaum Beratung und Begleitung.

Unsere "Straßenschule" ist weder Jugendhilfe, da sie erst Menschen ab 18 betreut, noch Sozialhilfe, da sie beschult, noch eine "richtige Schule", weil sie in Kleingruppen arbeitet.

Einerseits ist Innovation erwünscht, andererseits Angebote zwischen Haupt- und Ehrenamt. Eine langfristige Förderung können wir allerdings nur mit eine breiten Unterstützung erreichen. Deshalb unterstützen Sie, unterstützt unsere Angebote für Menschen, die am Rande unserer Gesellschaft stehen, weil intensive Hilfen Lebenswege verändern!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Dresden, 04.05.2017 (aktiv bis 03.11.2017)


Debatte zur Petition

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Warum Menschen unterschreiben

Weil diese Hilfe ganz dringend notwendig ist.

Super Projekt

Ich möchte die Arbeit, speziell die Bildungsangebote unterstützen, da der direkte und persönliche Kontakt m. E. die einzige Möglichkeit ist, wohnungslosen Menschen ohne Zwang und Bürokratie den Weg zurück in die Gesellschaft zu öffnen.

Meiner Meinung nach sind besonders die nicht-institutionellen Angebote wichtig, um Menschen zu erreichen, die es nicht schaffen, sich an zupassen - warum auch immer. Hier ist eine Vielfalt wichtig, ein Bekannter wurde z.B. vom Stoffwechsel gerettet. ...

Keine Frage, die Treberhilfe gilt es in jedem Falle zu unterstützen. Seit 17 Jahren lebe ich im Stadtteil und seit 17 Jahren gehört die Treberhilfe mit ihren Straßenprojekten dazu. Eine wichtige Arbeit - auf weitere 17 Jahre Straßenprojekte.

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