Region: Nuremberg

Hochschulsport in Nürnberg retten – für 24.000 Studierende

Petition is addressed to:
Oberbürgermeister Marcus König mit Präsidien der beteiligten Hochschulen (FAU, TH Nürnberg, HfM Nürnberg und EVHN)

1,267 Signatures

23 %
772 from 3,300 for quorum in Nuremberg Nuremberg

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  1. Launched 22/07/2026
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Petition addressed to: Oberbürgermeister Marcus König mit Präsidien der beteiligten Hochschulen (FAU, TH Nürnberg, HfM Nürnberg und EVHN)

24.000 Studierende verlieren ihren Hochschulsport in Nürnberg. Mit dem angekündigten Ende des Hochschulsports zum 31.07.2026 droht der vollständige Wegfall eines wohnortnahen Sportangebots für Studierende vor Ort. Wir fordern die FAU, die beteiligten Hochschulen, die Stadt Nürnberg und die politischen Verantwortlichen auf, gemeinsam eine tragfähige Alternative zu schaffen. Die Schließung einer einzelnen Sporthalle darf nicht dazu führen, dass Studierende in einer Großstadt wie Nürnberg faktisch keinen Zugang mehr zum Hochschulsport haben. Mögliche Lösungen reichen von der Nutzung städtischer Sportstätten über Kooperationen mit Sportvereinen bis zur Anmietung geeigneter Hallen.

Unsere Forderungen:
1.     Erhalt eines Hochschulsportangebots in Nürnberg
2.     Eine Übergangslösung bereits zum Wintersemester 2026.
3.     Kooperationen mit der Stadt Nürnberg und/oder Sportvereinen.
4.     Transparente Kommunikation der Planungen sowie die Einbindung der Studierenden in die Entwicklung möglicher Lösungen.

Reason

Zum 31.07.2026 endet der Hochschulsport in Nürnberg, weil die Sporthalle am Campus Regensburger Straße aufgrund ihres baulichen Zustands geschlossen wird. Betroffen sind rund 24.000 Studierende der FAU, der TH Nürnberg, der Hochschule für Musik Nürnberg und der Evangelischen Hochschule Nürnberg, die bislang Zugang zum gemeinsamen Hochschulsportangebot hatten. Als Alternative wird auf das Angebot in Erlangen verwiesen. Für viele Studierende ist das jedoch keine realistische Lösung: Die Anfahrt dauert oft mehr als eine Stunde pro Strecke und lässt sich kaum mit Vorlesungen, Prüfungen, Nebenjob oder Praktika vereinbaren. Dabei war das Angebot schon bisher deutlich zu klein. Es stand lediglich eine einzelne Sporthalle zur Verfügung – keine Zwei- oder Dreifachhalle, sondern eine Einzelhalle. Die wenigen Kursplätze waren regelmäßig innerhalb weniger Minuten vergeben. Der Bedarf war also schon vor der Schließung deutlich größer als das vorhandene Angebot. Statt das Angebot auszubauen, soll es nun vollständig wegfallen. Hinzu kommt: In Nürnberg studieren mit rund 24.000 Studierenden ungefähr genauso viele wie in Erlangen. Während dort jedoch mehrere Sporthallen und ein deutlich größeres Hochschulsportangebot zur Verfügung stehen, soll es in Nürnberg künftig gar kein Hochschulsport mehr geben.

Hochschulsport ist weit mehr als ein Freizeitangebot. Regelmäßige Bewegung fördert Konzentration, Stressabbau sowie die körperliche und psychische Gesundheit und schafft einen wichtigen Ausgleich zum Studienalltag. Gerade in einer Lebensphase, die häufig von Prüfungsdruck, Zeitmangel und finanziellen Belastungen geprägt ist, ist ein solches Angebot kein Luxus, sondern ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Studiums. Zudem lässt sich Hochschulsport nicht einfach durch Vereinsangebote ersetzen. Er ist besonders bezahlbar, flexibel und ohne Leistungsdruck nutzbar. Kurse kosten oft nur wenige Euro pro Semester und ermöglichen damit auch Studierenden mit knappem Budget regelmäßige sportliche Betätigung. Gleichzeitig lassen sie sich deutlich einfacher mit Studium, Nebenjob und anderen Verpflichtungen vereinbaren als viele klassische Vereinsangebote. Darüber hinaus schafft Hochschulsport Begegnungsräume, die in dieser Form kaum anderswo existieren. Hier kommen Studierende verschiedener Hochschulen und Studiengänge zusammen, knüpfen Kontakte und schließen Freundschaften. Insbesondere für Erstsemester und Zugezogene ist Hochschulsport oft ein wichtiger Einstieg in das soziale Leben vor Ort.

Mit dem Wegfall des Hochschulsports verliert Nürnberg deshalb nicht nur ein Sportangebot, sondern auch einen wichtigen Ort für Gesundheit, Gemeinschaft und Teilhabe. Besonders kritisch ist zudem, dass die Entscheidung offenbar schon länger feststand, aber erst sehr kurzfristig und wenig sichtbar kommuniziert wurde. Den Studierenden blieb dadurch kaum Zeit, sich auf die Situation einzustellen oder sich selbst um Alternativen zu bemühen.

Wir fordern deshalb eine echte, von Hochschule und Stadt getragene Perspektive für den Hochschulsport in Nürnberg. Studierende brauchen auch künftig einen bezahlbaren, wohnortnahen und offenen Ort für Bewegung, Gesundheit und Begegnung. Der vollständige Wegfall des Hochschulsports für 24.000 Studierende in Nürnberg darf keine Dauerlösung sein.

Thank you so much for your support, Johanna Lang, Nürnberg
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 07/22/2026
Collection ends: 01/21/2027
Region: Nuremberg
Topic: Education

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Why people sign

Weil man sonst, wenn man in Nbg studiert, eine Stunde nach Erlangen pendeln muss und das nur in eine Richtung. Hochschulsport in Nbg ist da deswegen echt eine coole Sache, auch mit anderen Studierenden zu connecten und neues auszuprobieren.

Ich fange an in Nürnberg zu studieren, und möchte da auf jeden Fall auch am Hochschulsport teilnehmem, und andere studis aus Nürnberg kennenlernen. Weites Pendeln kommt für mich nicht in frage.

Da es die einzige Möglichkeit ist Sport zu machen für mich

Der Zugang zum Sport für Studierenden darf nicht vom Geldbeutel abhängen.

Ich finde es wichtig, dass es in Nürnberg ein Sportangebot für Studierende gibt, wo man günstig mit anderen unverbindlich eine Sportart erleben kann.

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