Die Deutsche Telekom AG beabsichtigt zur Verbesserung des LTE-Empfangs in Lohr bis zu neun neue Sendemasten zu errichten. Zwei der geplanten Standorte sind bereits bekannt: In Sendelbach soll ein Mast in 50 Metern Entfernung zu Wohngebäuden aufgestellt werden. Der zweite bekannte Standort ist in Sackenbach am Schützenhaus. Hier beträgt der Abstand zum nächstgelegenen Haus nur knapp über 12 Meter.

Die weiteren Standorte sind nicht bekannt. Andere Mobilfunkanbieter werden ebenfalls ihr Angebot verbessern und eine ähnliche Anzahl von Sendeanlagen montieren. Da die Masten nicht genehmigungspflichtig sind ist zu befürchten, dass es zu einem Wildwuchs von Sendeanlagen in Lohr kommen wird. Es kann also jeden in Lohr treffen.

Wir, die Interessengemeinschaft FunkturmAlternative Lohr (FUTURA), fordern deshalb die Erstellung eines immissionsminimierten Gesamtkonzept, mit dem zum einen die Versorgung mit LTE sichergestellt werden kann, zum andern aber die Belastung der Bürger so gering wie möglich gehalten wird. Ferner soll ein Mindestabstand von 200 Metern der Sendemasten zu Wohngebieten eingehalten werden.

Begründung

  • Lohr am Main hat bereits mehrere Funktürme und Sendemasten. Einige von diesen sind zur Zeit ungenutzt. Vor der Errichtung neuer Masten sollte erst geprüft werden, ob bestehende verwendet werden können.

  • Gesundheitliche Auswirkungen, die in ihrem Umfang bis zum heutigen Tage nicht abschließend untersucht sind. Erfahrungen aus anderen Städten und Gemeinden zeigen, dass zuvor angegebene Messwerte mit der späteren tatsächlichen elektromagnetischen Strahlung nicht übereinstimmen.

  • Zu erwartende Wertminderung aller betroffenen Grundstücke.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Oliver Scheb aus Lohr
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  • Am kommenden Montag, den 18.07.2016 um 17.00 Uhr, wird der Stadtrat vom Umweltinstitut München über die Kriterien eines Standortkonzeptes für Mobilfunkmasten informiert.
    Dieses findet im Rahmen einer öffentlichen Stadtratssitzung statt. Die Sitzung wird wesentlichen Einfluss auf die Meinungsbildung des Stadtrates zu zukünftigen Standorten von Mobilfunkmasten haben.
    Um unserer Position Nachdruck zu verleihen erscheint uns ein zahlreiches persönliches Erscheinen sehr wichtig.

  • Am kommenden Montag, den 18.07.2016 um 17.00 Uhr, wird der Stadtrat vom Umweltinstitut München über die Kriterien eines Standortkonzeptes für Mobilfunkmasten informiert.
    Dieses findet im Rahmen einer öffentlichen Stadtratssitzung statt.

Pro

Um es zu verstehen, sollte man die Schriften, Bücher, Vorträge und Aufklärungen von unabhängigen Wissenschaftlern, Zellbiologen, anerkannten Umweltmedizinern und Biologen heranziehen. Bekannte Persönlichkeiten die seit längerem warnen sind unter anderen: Dr. Joachim Mutter, Dr. Hans-C. Scheiner, Barrie Trower, Dr. Andrew Goldsworthy, Dr. Georg Carlo, Prof. Hecht, Magda Havas, Ulrich Warnke, Barbara Dohmen, Dr. med. Dietrich Klinghardt, Prof. Konstantin Meyl et al. Die Aussagen vieler Physiker, die eine Schädigung durch Mobilfunk verneinen, haben sich als zu kurz gegriffen erwiesen.

Contra

Je mehr funktechnische Anwendungen genutzt werden desto mehr Sendemasten braucht man. Die Kapazität einer Basisstation ist beschränkt. Mobilfunkkonzepte sind kostspielige Momentaufnahmen. Die Gemeinde Gräfelfing ist ständig am Nachbessern und jede Veränderung kostet Geld. Andere Gem. haben sich verleiten lassen zu Standortgutachten und auch das kostet Geld. Die Folgekosten werden nicht berücksichtigt. Ein politische Dilemma welches Geld verschlingt um ein paar Bürger zu besänftigen. Dafür bleibt die Überdachungen der Bushaltestelle, die neue Schaukel für dem Spielplatz auf der Strecke.