Bitte hilf Isa mit deiner Unterschrift, damit er nicht in das Bürgerkriegsland Afghanistan abgeschoben wird! Dort würden ihn Unterdrückung und Gewalt wegen seines christlichen Glaubens erwarten.

Update vom 13.3.2018: Anfang März hat Isa eine grundsätzliche Arbeits- und Ausbildungserlaubnis von der Ausländerbehörde erhalten. Dafür musste sehr aufwändig eine mehrfach beglaubigte Geburtsurkunde aus Afghanistan besorgt werden. Nun kann Isa erneut, aber mit Hoffnung, in die Ausbildungssuche starten. Bis dahin absolviert er ein Praktikum im sozialen Bereich.

Update vom 4.1.2018: Im Dezember 2017 bekam Isa die Mitteilung, dass er die Probezeit seiner einjährigen Ausbildung trotz großem Einsatz nicht bestanden hat. Deshalb sucht er aktuell dringend nach einer neuen Ausbildungsstelle und hofft, dass die Ausländerbehörde diese genehmigt.

Isa ist ein 19-jähriger junger Mann aus Afghanistan. Da in seiner Heimat ein geschütztes Leben als Christ nicht möglich ist, musste er sie verlassen und lebt nun seit 2 Jahren in Bayern. Seit seiner Ankunft ist er Teil unserer örtlichen EC-Jugendarbeit (Entschieden für Christus) und der bayerischen CVJM-Jugendarbeit (Christlicher Verein junger Menschen), wo er z.B. bei Freizeiten mitarbeitet. Wir durften ihn als sehr freundlich und aufgeschlossen kennenlernen und staunen immer wieder, wie außerordentlich gut er deutsch spricht.

Obwohl sein Leben in Afghanistan wegen seines christlichen Glaubens bedroht ist, wurde sein Asylantrag abgelehnt. Er hat bereits dagegen Klage eingereicht – seine wohl letzte Chance zu bleiben.

Als Freunde und Mitchristen von Isa appellieren wir deshalb an den Bundesinnenminister, den Bayerischen Innenminister und die Zentrale Ausländerbehörde Bayern, dass Isa in Deutschland Schutz gewährt wird. Er hat sich in kurzer Zeit mit so viel Einsatz hier integriert und engagiert sich für Andere. Seine Abschiebung wäre für uns ein riesiger Verlust. Für Isa jedoch würde sie alle Bemühungen um ein Leben in Freiheit und Sicherheit zunichtemachen.

Begründung

Wegen seines christlichen Glaubens gehört er zu einer lebensgefährlich bedrohten Minderheit in Afghanistan. Auch im Iran, wo er einige Jahre gelebt und gearbeitet hat, wurde er wegen seines Glaubens auf offener Straße mehrere Male mit einem Messer angegriffen und verletzt. Deshalb floh er nach Europa, um endlich sicher und selbstbestimmt leben zu können. Nach dieser weiten und schweren Reise fühlt er sich in Deutschland wohl, auch wenn seine Seele weiter mit den schlimmen Erlebnissen kämpft, die ihm widerfahren sind.

Aufgrund eines sehr gut absolvierten Praktikums wurde ihm ein Ausbildungsvertrag im Handwerk vorgelegt. Diesen durfte er aber von Seiten des Ausländeramtes nicht antreten – obwohl Betriebe in Deutschland dringend nach Auszubildenden suchen. (Spiegel Online: Bayern nimmt Firmen die Azubis weg, 23.1.2017) Aktuell durfte er wenigstens eine einjährige schulische Ausbildung beginnen.

Die gefährliche Sicherheitslage in Afghanistan ist vielfach belegt: PRO ASYL, UNHCR, Caritas, CVJM, Amnesty International und persönlicher Erzählungen von Betroffenen (PRO ASYL). Attentate wie beispielsweise im Mai 2017 nahe der deutschen Botschaft in Kabul belegen, dass auch die großen Städte davon nicht ausgenommen sind. Betroffen sind dabei auch zivile Orte wie Bushaltestellen, Märkte und Krankenhäuser. (proasyl.de: Ausführliche Stellungnahme zum Lagebericht des Auswärtigen Amtes, 25.8.2017) Außerdem müssen abgeschobene Rückkehrer meist in Slums leben. (proasyl.de: Stellungnahme 25.8.2017) Dort rekrutieren gerade der IS und die Taliban neue Kämpfer und das Elend nimmt kein Ende. (Dr. Anicee Van Engeland: Expert Opinion, 11.6.2017) „Als Rückkehrer aus Europa sind sie besonders dem Verdacht aufgesetzt, ihr Land und ihre religiöse Pflicht verraten zu haben.“ (proasyl.de: Stellungnahme 25.8.2017)

Davor fliehen Menschen wie Isa. Wie kann Deutschland eine Abschiebung in derartig unmenschliche Zustände durchführen?

Auf die Christen in Afghanistan wird vor allem durch die Familie und das Lebensumfeld großer Druck und Kontrolle ausgeübt, weshalb sie ihren Glauben nicht öffentlich und frei ausleben dürfen. Allein der Verdacht, Christ zu sein, genügt, dass das eigene Geschäft zerstört werden kann. Je nach familiären Umfeld droht ihnen sogar der Tod. (opendoors.de: Länderprofil Afghanistan) Isa hat in Afghanistan niemanden, der ihn aufnehmen kann, ohne das eigene Leben zu gefährden. Er sagt, dass er auch keinen Schutz von Polizei oder Regierung vor wütenden Muslimen, die seinen Glauben nicht akzeptieren, erwarten darf. Stattdessen kann er schutzlos als Christ angeprangert und verhaftet werden, weil er angeblich den Islam beleidigt. Somit herrscht in Afghanistan für ihn keine Religionsfreiheit, die aber als Menschenrecht auch für ihn gelten muss. (opendoors.de: Länderprofil A.)

Wenn das Auswärtige Amt vor Reisen in dieses Land warnt, Hilfsorganisationen sich weiter zum eigenen Schutz zurückziehen kann Afghanistan nicht als sicher gelten. Auch auf dem Weltverfolgungsindex 2017 von Open Doors steht Afghanistan auf Platz 3. Selbst die stellvertretende Flüchtlingsministerin Afghanistans betont: „Afghanistan befindet sich momentan im Krieg mit 20 terroristischen Gruppierungen, und die Sicherheitslage hat sich sehr verschlechtert“ (proasyl.de: Stellungnahme 25.8.2017)

Isa gehört schon zu Deutschland, weil er so stark in unserer christlichen Community eingebunden ist, sprachlich bestens zurechtkommt und sowohl ehrenamtlich als auch in Praktika/schulischer Ausbildung sehr engagiert ist. Isa kann momentan kein sicheres Leben in Afghanistan führen, er braucht Deutschlands Schutz.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, EC-Jugend aus Fürth
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Neuigkeiten

  • Lange haben wir nichts mehr über Isas Situtation geschrieben. Denn wir wollten möglichst die beiden lange angestrebten, wichtigen Zwischenerfolge zusammen verkünden.
    JETZT ist das möglich.

    Denn seit letzter Woche darf Isa gesundheitsbedingt in eine eigene Wohnung ziehen und muss nicht in der GU bleiben.
    Das passt auch gut zu seiner Ausbildungssituation, denn die Wohnung ist ganz in der Nähe zu seinem Ausbildungsbetrieb:-)

    Gott sei Dank!

    Weitere Neuigkeiten zum Asylverfahren und der Petition gibt es noch nicht.

    LG aus Fürth/Bayern

  • - in München, im Landtagsgebäude,
    - an die Landtagsabgeordnete Petra Guttenberger aus Fürth,
    - 20 minütiger Austausch mit ihr,
    - Guttenberger: " Afgh ist nicht sicher!""
    - Guttenberger ermutigt zu 3+2 Ausbildungsregelung und danach Hoffnung auf Duldung oder Einbürgerungsantrag,
    - Papierdrachendeko,
    - Transpi,
    - Fotos,
    - Besuchertribüne,
    - unfreundlicher Groß-Biergarten,
    - schöner alternativer Biergarten mit Regenschutz,
    - gute Gemeinschaft der christlichen Jugendkreise EC+CVJM=ONELOVE
    ...
    1000-DANK VON ISA nach oben und in die Runde!

  • … ist um 15 Uhr bei der Fürther CSU-Abgeordneten Frau Petra Guttenberger möglich.
    Du als Isas Unterstützer bist eingeladen mit dabei zu sein.
    Bis zum 28.5. möchten wir nun ziemlich spontan wissen, wer die Übergabe unterstützen kann und möchte. Denn am 28.5. laden wir um 19 Uhr in Fürth zu einem Planungstreffen für die München-Aktion ein. Es geht um unseren Auftritt, das Reden, Presseeinladung und die sonstige Zeitgestaltung in München.

    Ansonsten sind inzwischen noch Unterschriftenhefter in den Deutschen Bundestag und zu CDU-Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder (Demo für Religionsfreiheit Nürnberg) losgeflattert.

    Danke für jedes Gebet und jeden praktischen Einsatz für Isa und andere Mitmenschen.

    LG aus Fürth

    P.S. 22.5. Bildungsstreik in Nürnberg: Sie schieben ab – wir streiken!

Pro

Sehr schöne, absurd themendfremd ins Avater eingebaute Bongos und Congas

Contra

Noch kein CONTRA Argument.