Region: Icking
Energy

"JA" zur Freiflächenphotovoltaikanlage an der B11 in Icking

Petition is directed to
Bürgermeisterin Verena Reithmann
230 supporters 176 in Icking
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230 supporters 176 in Icking
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  1. Launched April 2023
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  3. Prepare submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

In Icking wird derzeit das Vorhaben einer Freiflächen-Photovoltaikanlage an der B11 zwischen Ebenhausen und Icking diskutiert. Anlässlich des Protests einiger Gegner dieses Vorhabens soll diese Petition dem Gemeinderat aufzeigen, dass in Icking auch Bürger leben, die die Energiewende begrüßen und sich ihrem Ausbau, wenn dieser mit Augenmaß verfolgt wird, nicht in den Weg stellen wollen.

Die Energiewende macht uns unabhängig von Rohstoff-Lieferungen aus Ländern, die unser Wertesystem nicht teilen, sie schützt die Lebensgrundlage unserer Kinder und, last but not least, sichert auch die Existenzgrundlage unserer Industrie, die zukünftig auf günstigen grünen Strom angewiesen sein wird. Sie bewirkt einerseits eine enorme Einsparung an Energie in Form von Öl, Gas und Kohle, sie wird aber den Bedarf an Strom aus Sonnen- und Windkraft nach und nach vervielfachen. Dieser Strom muss irgendwo herkommen!

Daher akzeptieren wir grundsätzlich, dass PV- und Windkraftanlagen in unserem Landschaftsbild sichtbar werden. Natürlich muss hierbei jeweils auf die Belange von Mensch und Natur angemessen Rücksicht genommen werden. Die hierzu bislang herangezogenen Beurteilungsmaßstäbe müssen aber dringend angepasst werden, denn sie haben den Ausbau der Erneuerbaren bislang beinahe vollständig verhindert.

Im Fall der geplanten Anlage ist klar: Würde jede Gemeinde in Bayern vergleichbar gut geeignete und verträgliche Vorhaben auf ihren Flächen vereiteln, würde die Energiewende hierzulande weiterhin blockiert. Daher: Gehen wir mit gutem Beispiel voran!

Reason

Nähere Informationen zu Lage des Vorhabens und Verfahrensstand: https://www.icking.de/freiflaechenphotovoltaik

Aus folgenden Gründen soll die Errichtung einer PV-Anlage an der B11 nicht verhindert werden.

  • Das Vorhaben ist mehr als 500 Meter von der Irschenhauser Ortsbebauung entfernt und aufgrund seiner Positionierung hangabwärts vom Ortsrand so gut wie unsichtbar. Die Sichtbarkeit von der B11 aus und bei Spaziergängen in der Holzener Kastanienallee ist hinnehmbar. Die Anlage kann an den Seiten durch Bepflanzung möglichst uneinsehbar gestaltet werden.
  • Das Vorhaben ist eines von nur zweien, die derzeit im Gemeindegebiet realisiert werden können. Trotz mehrjähriger Suche konnte die Gemeinde andernorts keinen weiteren Grundstückseigentümer/Pächter für die Errichtung einer solchen PV-Anlage gewinnen. Das stets vorgebrachte Argument der Gegner, man solle doch woanders einen geeigneteren Standort finden, nimmt die Verhinderung des weiteren Ausbaus auf Gemeindegebiet in Kauf.
  • Die Natur wird durch die Anlage nicht beeinträchtigt. Zwar wird das Landschaftsbild durch die Solar-Panele für das menschliche Auge nicht schöner, deren Errichtung führt aber nicht zu einer Versiegelung des Bodens. Dieser bleibt unberührt, Regenwasser kann versickern, Pflanzen und Tiere können sich ungestört entfalten. Nur der Mensch muss sich an den Anblick gewöhnen und das ist ihm zumutbar.
  • Ob der dort erzeugte Strom unmittelbar der Gemeinde oder einem Unternehmen zugute kommt, ist zweitrangig. Unsere Privathaushalte und unsere Unternehmen benötigen Strom gleichermaßen und es ist unsere Aufgabe, zumindest nicht zu verhindern, dass sie ihn bekommen.
Thank you for your support, Sebastian Bergau from Icking
Question to the initiator

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News

Die Energiewende ist wichtig. Dazu gehört für mich auch das fördern des Ausbaus der Radwege, denn kein Auto spart am aller meisten ein. Daher: An dem Feld mit PV auf jeden Fall ein Radweg neben der B11 bauen.

PV ja,- PV-B11 nein! Nicht sinnvoll, landschaftlich inakzeptabel. Fakten: Über 30 ha besser geeignete, z. T. privilegierte Flächen in Icking. Bisherige Kontakte mit den Eigentümern durch d. Gemeinde sind intransparent und inkomplett. Planung u evtl Erstellung d Anlage ohne Energiegesamtkonzept f Icking. Der Netzbetreiber kann den Strom nicht aufnehmen da die Netzkapazität schon jetzt am Limit ist. Netzausbau wird 5-7 Jahre dauern. Blockiert die Einspeisemöglichkeit weiterer geplanter Anlagen.!

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