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Bild zur Petition mit dem Thema: Jetzt an Wismars Zukunft denken - Tunnel statt Hochbrücke Jetzt an Wismars Zukunft denken - Tunnel statt Hochbrücke
  • Von: Daniel Dreßler mehr
  • An: Bürgermeister Thomas Beyer
  • Region: Wismar mehr
    Kategorie: Verkehr mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Sammlung beendet
  • 565 Unterstützende
    458 in Wismar
    Sammlung abgeschlossen

Jetzt an Wismars Zukunft denken - Tunnel statt Hochbrücke

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Mit dieser Petition möchten wir erreichen, dass der geplante Neubau der Hochbrücke Wismar neu überdacht wird. Als Bürger der Hansestadt bevorzugen wir eine unterirdische Verkehrsführung oder eine Kombination aus Unterführung und einer kleinen Brücke über den Mühlenteich.

Begründung:

Der Bau der Hochbrücke in den sechziger Jahren war ein zukunftsträchtiges Bauwerk, was Wismar in der ganzen damaligen Republik bekannt gemacht hat. Alles hat seine Zeit und Sie als Bürgermeister stehen jetzt mit der gesamten Bürgerschaft in der Verantwortung die Weichen für die Zukunft unserer Stadt für die nächsten Generationen zu stellen.

Die jetzige Hochbrücke verursacht für uns als Anwohner eine beträchtliche Belastung hinsichtlich Lärm und Feinstaub (insbesondere, wenn die neue Brücke dann wieder für den Schwerlastverkehr freigegeben sein wird). Diesen gesundheitlichen Aspekt gilt es auch im Sinne der direkten Anwohner zu prüfen.

Die städtebauliche Entwicklung der Rostocker Straße/ Mühlenteich/Paltter Kamp/Bleicherweg/Schwanenweg wird durch die neue Brücke im wahrsten Sinn des Wortes verbaut. Ein Neubau auf der von Ihnen jetzt vorgezogenen Variante verursacht ausserdem massive Eingriffe in das Ökosystem des Mühlenteiches. Bahnreisenden ist bei der Ankunft in Wismar der Blick auf die schöne Häuserfassade im Bleicherweg verbaut. Im Sinne des UNESCO Welterbestatus, den wir als Hansestadt genießen, wird das Stadtbild auch verbaut. (Dresden hat seinen Welterbeestatus sogar wegen einer Brücke verloren!).

Im Sinne einer zukunftsträchtigen Entscheidung, die unsere Stadt in den kommenden 60 Jahren prägen wird, bitten wir Sie, Ihre Entscheidung noch einmal zu überdenken und sich für eine unterirdische Variante stark zu machen sowie eine bautechnische Prüfung beim Bauamt in Schwerin zu erwirken. Die Kosten werden vermutlich höher sein als bei einer Brücke, sollten für eine Stadt wie Wismar und in einem der reichsten Länder der Welt, jedoch nicht das letzte Wort bilden und könnten weiterhin dazu beitragen, dass Wismar dadurch wieder im ganzen Land bekannt wird. Hier sollten mögliche Förderungen durch den Bund geprüft werden.

Deshalb möchten wir Sie bitten, nach einer anderen Lösung als der einer Brücke zu suchen. Dazu wünschen wir Ihnen als unserem Bürgermeister viel Weisheit bei allen Entscheidungen zum Wohle der zukünftigen Generationen, die hier leben werden.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und werden als Anwohner die weitere Entwicklung mit großem Interesse verfolgen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Wismar, 21.02.2018 (aktiv bis 20.05.2018)


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