Mit dieser Petition möchten wir erreichen, dass der geplante Neubau der Hochbrücke Wismar neu überdacht wird. Als Bürger der Hansestadt bevorzugen wir eine unterirdische Verkehrsführung oder eine Kombination aus Unterführung und einer kleinen Brücke über den Mühlenteich.

Begründung

Der Bau der Hochbrücke in den sechziger Jahren war ein zukunftsträchtiges Bauwerk, was Wismar in der ganzen damaligen Republik bekannt gemacht hat. Alles hat seine Zeit und Sie als Bürgermeister stehen jetzt mit der gesamten Bürgerschaft in der Verantwortung die Weichen für die Zukunft unserer Stadt für die nächsten Generationen zu stellen.

Die jetzige Hochbrücke verursacht für uns als Anwohner eine beträchtliche Belastung hinsichtlich Lärm und Feinstaub (insbesondere, wenn die neue Brücke dann wieder für den Schwerlastverkehr freigegeben sein wird). Diesen gesundheitlichen Aspekt gilt es auch im Sinne der direkten Anwohner zu prüfen.

Die städtebauliche Entwicklung der Rostocker Straße/ Mühlenteich/Paltter Kamp/Bleicherweg/Schwanenweg wird durch die neue Brücke im wahrsten Sinn des Wortes verbaut. Ein Neubau auf der von Ihnen jetzt vorgezogenen Variante verursacht ausserdem massive Eingriffe in das Ökosystem des Mühlenteiches. Bahnreisenden ist bei der Ankunft in Wismar der Blick auf die schöne Häuserfassade im Bleicherweg verbaut. Im Sinne des UNESCO Welterbestatus, den wir als Hansestadt genießen, wird das Stadtbild auch verbaut. (Dresden hat seinen Welterbeestatus sogar wegen einer Brücke verloren!).

Im Sinne einer zukunftsträchtigen Entscheidung, die unsere Stadt in den kommenden 60 Jahren prägen wird, bitten wir Sie, Ihre Entscheidung noch einmal zu überdenken und sich für eine unterirdische Variante stark zu machen sowie eine bautechnische Prüfung beim Bauamt in Schwerin zu erwirken. Die Kosten werden vermutlich höher sein als bei einer Brücke, sollten für eine Stadt wie Wismar und in einem der reichsten Länder der Welt, jedoch nicht das letzte Wort bilden und könnten weiterhin dazu beitragen, dass Wismar dadurch wieder im ganzen Land bekannt wird. Hier sollten mögliche Förderungen durch den Bund geprüft werden.

Deshalb möchten wir Sie bitten, nach einer anderen Lösung als der einer Brücke zu suchen. Dazu wünschen wir Ihnen als unserem Bürgermeister viel Weisheit bei allen Entscheidungen zum Wohle der zukünftigen Generationen, die hier leben werden.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und werden als Anwohner die weitere Entwicklung mit großem Interesse verfolgen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Daniel Dreßler aus Wismar
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Neuigkeiten

  • Sehr geehrte Unterzeichner der Petition „Tunnel statt Hochbrücke“,

    vielen Dank, dass Sie mit Ihrer Unterschrift dazu beigetragen haben, dass das Projekt „Erneuerung der Hochbrücke“ in Wismar noch einmal neu überdacht wurde. Wir haben am 13.06 dem Bürgermeister der Hansestadt Wismar, Herrn Thomas Beyer, in Anwesenheit des Bausenators die Petition übergeben. Fazit des Treffens: Wir sollen beim für die Planung und Ausführung zuständigem Ministerium in Schwerin unser Anliegen vorstellen. Das haben wir am 05.09.2018 durch die Unterstützung von Herrn Gundlack erreicht.

    Bei diesem Treffen wurden besonders über die Tunnel bzw. Unterführungsvarianten gesprochen und das Pro und Contra dazu ausgetauscht. Eine Unterführung würde ca. 10 Mio Euro mehr als eine Brücke (mit aufgeschütteten Dämmen) kosten. Fazit: zu teuer! Wenn der politische Wille zum Ausdruck gekommen wäre, hätte das Ergebnis möglicherweise anders aussehen können!
    Auch Umweltbelange wurden gegen eine Unterführung ins Spiel gebracht.

    Positiv zu beurteilen, und auch maßgeblich durch die Petition und uns als Bürger zustandekommen, ist, dass sich alle Beteiligten mal an einen Tisch gesetzt haben!! (Bauamt Schwerin, Bauministerium, Planungsbüro, Projektleiter, Vertreter der Hansestadt Wismar und interessierte Bürger)

    Planerisch sieht es jetzt so aus, dass die von der Hansestadt Wismar favorisierte Variante weiter verfolgt wird. Es wurde mehrfach betont, dass nach den geltenden „Regeln der Technik“ gearbeitet wird. Hier haben wir besonders über Lärmschutzmassnahmen gesprochen.

    Wir werden das Projekt weiter verfolgen und uns auch weiterhin mit den Planungen eines Ersatzneubaus der Hochbrücke auseinandersetzen. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf die Berücksichtigung adäquater Lärmschutzmaßnahmen legen.
    Die Petition ist damit beendet.

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

    Daniel Dreßler

    P.S. Für alle Interessierten möchte ich auf eine Veranstaltung zum Thema Stadtplanung hinweisen.
    12.10.2018 um 18:00 im Wassertor
    Dr. Werner Reh vom BUND wird das über moderne Verkehrskonzepte referieren

  • ... heute Vormittag habe ich Ihnen in diesem Rahmen über den Verlauf der Petition geschrieben. Auch weiterhin werde ich Sie informieren, wenn es Neuigkeiten dazu gibt.

    Was das Treffen am 13.06. mit Bürgermeister Beyer angeht muss ich Ihnen mitteilen, dass es sich dabei um einen nicht-öffentlichen Termin handelt. Einige ausgewählte Personen werden das Gespräch mit dem Bürgermeister wahrnehmen und dann darüber informieren.

    Bitte entschuldigen Sie die zusätzliche Nachricht!

    Einen schönen Tag wünscht

    Daniel Dreßler

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition "Jetzt an Wismar Zukunft denken - Tunnel statt Hochbrücke",

    am kommenden Mittwoch 13.06. um 13.00 habe ich, mit tatkräftiger Unterstützung von engagierten Bürgern, einen Termin beim Bürgermeister der Hansestadt Wismar bekommen. Wenn Sie es sich einrichten können, dann wäre es schön, wenn wir uns am Mittwoch kurz vor eins vor dem Rathaus persönlich kennenlernen, um die Petition gemeinsam zu übereichen.
    Die Presse (OZ und Wismar TV) wird auch darüber berichten.

    Über Herrn Gundlack (Präsident der Bürgerschaft Wismar und Abgeordneter des Landtages Mecklenburg-Vorpommern) habe ich die Petition auch an das zuständige Ministerium in Schwerin weitergeleitet und warte hier auf eine Stellungnahme des Ministers.

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung

    Daniel Dreßler

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.