Health

katastrophale Verhältnisse in der ärztlichen Versorgung abwenden!

Petitioner not public
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Bürgermeister Zwick
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  1. Launched 2020
  2. Collection finished
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  4. Dialogue
  5. Finished

Kreis und Verbandsgemeinde (VG), unterstützt durch das Land und in enger Abstimmung mit der kassenärztlichen Vereinigung (KV) - haben im Rahmen ihrer Aufgaben zur Sicherung der Daseinsvorsorge ausreichend Mittel bereitzustellen;

  • Wir verlangen, dass Kreis und VG als Übergangslösung das Praxisgebäude mit der Ausstattung in Fischbach anmieten bzw. anpachten.

  • Ggf. muss die öffentliche Hand Allgemeinmediziner anstellen und bezahlen, damit wenigstens eine Grundversorgung in Fischbach erhalten werden kann.

Darüber hinaus müssen Verhandlungen geführt werden mit der KV, damit das für die beiden Praxen in Fischbach zur Verfügung stehende Budget weiterhin erhalten bleibt und die von völliger Unkenntnis der Verhältnisse vor Ort gezeichnete Wertung der KV, das Versorgungsgebiet Dahn/Hauenstein sei ausreichend versorgt, endlich an die Realität angepasst wird.

Wenn in Kürze in Bundenthal und Bruchweiler ebenfalls Praxen geschlossen werden, muss vorher Klarheit darüber bestehen, dass hier nicht noch eine zusätzliche Versorgungslücke zwischen Ludwigswinkel/Fischbach und Dahn klafft.

  • Dazu müssen Kreis und die Verbandsgemeinde - den bereits praktizierten Beispielen aus anderen Bundesländern oder aus Rheinland-Pfalz folgend – durch öffentliche Mittel vorsorgen.

  • Dazu sind Räumlichkeiten und Geschäfts- bzw. Verwaltungsstrukturen zur Verfügung zu stellen z.B. für eine zentral geführte Mehrfachpraxis oder ein medizinisches Versorgungszentrum, in dem Ärzte angestellt sind, sich gegenseitig vertreten können und sich nicht um die grundlegende Verwaltung der Praxen kümmern müssen.

Die Anwerbung von medizinischem Nachwuchs für die Übernahme medizinischer Grundversorgung im ländlichen Raum muss intensiviert und mit mehr Effizienz durchgeführt werden, verbunden mit der Schaffung der vor Ort notwendigen Voraussetzungen.

Nur so wird es gelingen, in Zukunft die Versorgung des Bereichs Sauertal und Rumbach/Bundenthal/Bruchweiler in die Region zu sichern und katastrophale Verhältnisse in der ärztlichen Versorgung abzuwenden

Reason

Ende März 2020 schließt die Ärzte-Praxis in Fischbach.

Über Tausend Patientinnen und Patienten im ländlichen Raum und in 4 von 14 Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde verlieren grundlegende, oftmals überlebenswichtige medizinische Versorgung.

Bereits jetzt klafft eine große Versorgungslücke im Dahner Felsenland.

In den kommenden Jahren geben zwei weitere Arztpraxen in Bundenthal und Bruchweiler altersbedingt auf. Die Versorgungslücke, die dann entsteht, umfasst dann 7 weitere Ortsgemeinden, tausende weitere Bürgerinnen und Bürger verlieren ihre grundlegende gesundheitliche Versorgung.

Bürger*Innen in 11 von 14 Ortsgemeinden erhalten dann keine allgemeinmedizinische ärztliche Versorgung in Wohnortnähe - müssten bis zu ca. 25 km Entfernung überbrücken um zum Hausarzt zu gelangen.

Die kassenärztlichen Vereinigung geht - im Gegensatz zur Realität in der Region und offenbar in völliger Unkenntnis der Faktenlage.- davon aus, dass das Gebiet "versorgt" sei.

Die Ärzte der Region schlugen bereits vor 5 Jahren Alarm, machten auf die bevorstehende Versorgungslücke aufmerksam.

Weder Landrat/Landrätin noch die Verbandsgemeinde oder das Land und schon gar nicht die Kassenärztliche Vereinigung habe bislang wirksame Maßnahmen gegen den bevorstehenden Kollaps der medizinischen Grundversorgung ergriffen.

Stattdessen hört man, dass alte, kranke Menschen, oftmals mobilitätseingeschränkt von Bürgermeister Zwick allen ernstes auf die Busverbindungen nach Dahn verweisen werden.

Wir wollen das so nicht hinnehmen!

Die öffentliche Hand - Kreis, Verbandsgemeinde mit den Ortsgemeinden, das Land -haben den gesetzlichen Auftrag, im Rahmen der Daseinsvorsorge Maßnahmen zu ergreifen, die Versorgung der Bevölkerung mit grundlegenden Dienstleistungen sicherzustellen. Dazu müssen sie auch öffentliche Mittel zur Schaffung von Infrastruktur zur medizinischen Grundversorgung der Bevölkerung bereitstellen.

Die öffentliche Hand muss dazu mit der kassenärztlichen Vereinigung eng kooperieren und dafür sorgen, dass offensichtliche Versorgungslücken geschlossen werden oder erst gar nicht entstehen.

All das hat offenkundig bisher nicht stattgefunden. Jedenfalls sehen die Bürger*Innen im Sauertal und in der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland bis heute keinerlei brauchbare Aktivität der Politik. Es wird Zeit, dies zu ändern.

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