Statyba

Kein Funkturm direkt neben dem denkmalgeschützten Hochfirstturm

Peticija nagrinėjama
Landrätin Dorothea Störr-Ritter, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer
750 497 į Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
24% 2.100 kvorumui
  1. Pradėta 2021.8.3
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Wir fordern, dass der Hochfirstturm in seiner ursprünglichen Bestimmung als Aussichtsturm für den Tourismus und als Denkmal erhalten bleibt.

Unmittelbar südlich unseres historischen Aussichtsturms plant die DFMG (Deutsche Funkturm GmbH) die Errichtung eines 45m hohen Sendemastes in nur 35m Abstand.

(Ein Alternativstandort, welcher zuvor von der DFMG Deutsche Funkturm GmbH ausgesucht wurde, liegt etwa 150m östlich und wird von ihnen leider nicht mehr favorisiert.)

Priežastis

Der Hochfirstturm wurde im Jahr 1890 gemeinsam von den beiden Ortsgruppen Lenzkirch und Neustadt des Schwarzwaldvereins erbaut und ist 25m hoch. Für den Bau wurden damals Spenden gesammelt, um eine Aussichtsmöglichkeit an einem der markantesten Plätze der Umgebung zu schaffen.

Der Stahlfachwerkturm steht auf dem Gipfel des Hochfirsts auf 1196 m. Der Aussichtsturm gehört dem Schwarzwaldverein Neustadt und steht auf der Gemarkung von Saig. Der Hochfirstturm steht unter Denkmalschutz. Er ist seither ein beeindruckendes Wahrzeichen der Region mit einem 360-Grad Rundumblick.

Er ist ein Magnet für Wanderer und Mountainbiker und fördert somit den naturverträglichen Tourismus im Hochschwarzwald. Er steht direkt am Kreuzungspunkt der beliebten Fernwanderwege „Mittelweg“ (Pforzheim-Waldshut) und „Querweg Freiburg-Bodensee“ des Schwarzwaldvereins. Der direkt daran angrenzende Berggasthof bietet in Kombination mit dem Turm ein beliebtes Ausflugsziel.

Die Besonderheit- der Ausblick:

Im Süden öffnet sich ein atemberaubendes Panorama. Die uneingeschränkte Sicht auf die Alpen von der Zugspitze im Osten bis zum Montblanc im Westen ist hier bei gutem Wetter möglich und lädt zum Träumen und Erkunden ein. Schaut man nach Westen liegt der Blick frei auf dem Feldbergmassiv und dem Titisee, vor dem beeindruckenden Bild der Vogesen. Richtung Norden erblickt man den Kandel, das Höllental und den unverstellten Blick auf Breitnau. Eine große Besonderheit ist zudem, dass der Verlauf der Ur-Donau von der Plattform aus zu sehen ist. Vom Feldberggletscher über Eichberg und Buchberg lässt sich die Geschichte, wie die Donau zur Wutach geworden ist, aus dieser Vogelperspektive nachvollziehen.

Befürchtungen:

Durch den geplanten Sendemast würde der freie Blick ins Alpenpanorama zerstört.

Zudem wurden die Befürchtungen laut, dass durch den geringen Abstand zur Aussichtsplattform die Strahlenbelastung der Antennen Werte erreichen können, welche zu Einschränkungen oder sogar zu Sperrungen des Aussichtsturms für Besucher führen könnte.

Der geringe Abstand und die Höhe mit 45 m erdrücken das historische Denkmal förmlich.

Der Wald für die Baustelle wurde bereits abgeholzt und der Standort genau vermessen.

Der Alternativstandort, welcher zuvor von der DFMG Deutsche Funkturm GmbH ausgesucht wurde, liegt etwa 150m östlich in unmittelbarer Nähe zur Straße.

Diesem Standort wurde am 09.02.2021 im Technischen Ausschuss der Gemeinde Titisee-Neustadt zugestimmt. Bei diesem Platz würde zumindest der Blick nach Süden auf die Alpen frei bleiben.

Es müsste hier jedoch sichergestellt sein, dass von der Strahlenbelastung keine Beeinträchtigung für die Besucher*innen des Hochfirstgipfels (insbesondere auf dem Aussichtsturm, im Berggasthaus und am Aussichtspunkt) ausgeht, der Hochfirstturm in seinem äußeren Erscheinungsbild weiterhin frei steht und dass die oben benannten Ausblicke nicht beeinträchtigt werden.

Am 22. Juli 2021 stimmte der Technische Ausschuss des Lenzkircher Gemeinderates gegen den geplanten Bau des Sendemasten in 35m Abstand (siehe Artikel der Badischen Zeitung vom 24. Juli 2021 „Hochfirstturm nicht in den Schatten stellen“).

Wir bitten Sie, sehr geehrte Frau Landrätin und sehr geehrte Frau Regierungspräsidentin diesem Abstimmungsergebnis zu folgen.

Mit meiner Unterschrift unterstütze ich die obengenannte Initiative.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Raimund Thimm, Joachim Benitz, Nikolaus Bliestle Titisee -Neustadt

Dėkojame už palaikymą, Raimund Thimm nuo Titisee-Neustadt
Klausimas iniciatoriui

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diskusija

Es gibt viele erhaltenswerte Denkmäler im Schwarzwald, jedoch werden diese immer weniger Wertgeschätzt. Durch An- und Umbauten oder wie in diesem Fall durch den störenden Anblick eines 2 Turmes welcher in unmittelbarer Nähe seht. Abzusehen von einer Funktstrahlung welche nicht unbedeutend für Mensch und Tier ist, wenn diese auch im Grenzbereich liegt. (Laut der Bundesnetzagentur)

Kol kas jokio argumento PRIEŠ.

Kodėl žmonės pasirašo

  • prieš 2 dienas

    Ein neuer hoher Funkturm südlich des denkmal geschützten Aussichtsturm stört erheblich den Blick auf die Alpen und würde den gewohnten Gipfelbereich des Hochfirstes entwerten.

  • prieš 3 dienas

    Weil da kein 5 g Mast hin soll

  • Ne viešai Löffingen

    prieš 6 dienas

    Tradition hat Vorrang! Der Hochfirstturm gehört zum Hochschwarzwald wie der Titisee. Für den Tourismus und uns Einheimischen ist das eine Verschandelung der Landschaft. Genauso wie monströse Windräder! Aber das wäre ja schon die nächste Petition.

  • Ne viešai Lenzkirch

    prieš 6 dienas

    Den Erhalt des Landschaftsbildes mit dem freistehenden Turm.

  • Emanuel Röschke Hinterzarten

    prieš 7 dienas

    Der Turm sieht scheiße in der Landschaft aus und kein Mensch braucht noch mehr und vor allem noch stärkere Signale, die uns um die Ohren flattern. Die Fleckchen Erde auf unserem Planeten, auf denen es kein Internet, oder der gleichen, gibt sind viel zu rar geworden. Wir Menschen können aber auch wirklich ALLES verschmutzen. 🤒

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