Neuigkeiten
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Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
am 08.08.2026Liebe Freunde des Knoblauchslands,
wir haben eine sehr gute Nachricht: Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat dem Antrag des BUND Naturschutz in Bayern e. V. stattgegeben. Damit ist zunächst verhindert, dass auf Grundlage des Bebauungsplans Fakten geschaffen werden, bevor die rechtlichen Fragen abschließend geklärt sind.
Das ist ein großer Erfolg für den Erhalt des Knoblauchslands – und für alle, die dieses Verfahren mit ihrem Engagement, ihren Unterschriften und ihren Spenden unterstützt haben. Dafür sagen wir ganz herzlich Danke!
Mit der Entscheidung haben wir vor allem Zeit gewonnen. Wir gehen davon aus, dass die Stadt Nürnberg nun versuchen wird, die vom Gericht beanstandeten Punkte nachzubessern. Welche unserer Einwände dadurch ausgeräumt werden können, wird sorgfältig zu prüfen sein. Ein wesentlicher Aspekt bleibt dabei insbesondere der Artenschutz.
Doch eines ist wichtig: Gewonnen ist bislang das Eilverfahren – nicht das Normenkontrollverfahren in der Hauptsache.
Der BUND Naturschutz führt das Verfahren, wir als Initiative Knoblauchsland unterstützen ihn dabei. Das Hauptsacheverfahren läuft weiter und auch die zu erwartenden Reaktionen der Stadt müssen fachlich und rechtlich begleitet werden. Dafür entstehen weiterhin Kosten für Rechtsbeistand, Gutachten und fachliche Stellungnahmen.
Deshalb bitten wir Sie: Unterstützen Sie den BUND Naturschutz auch weiterhin mit Ihrer Spende damit das weitere Verfahren finanziert werden kann. Die Bankverbindung lautet:
Bund Naturschutz in Bayern e. V., 90459 Nürnberg, Kennwort „Rechtsbeistand Knoblauchsland“:
IBAN: DE75 7605 0101 0001 0085 51
BIC: SSKNDE77Der bisherige Erfolg zeigt: Unser gemeinsamer Einsatz kann etwas bewirken. Das Eilverfahren ist gewonnen. Jetzt gilt es, auch im Hauptsacheverfahren erfolgreich zu sein.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
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Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
am 16.04.2026Liebe Unterstützer,
am Sonntag, 19. April 2026 um 17:30 Uhr findet im Nürnberger Norden eine Demonstration zum geplanten Baugebiet in Wetzendorf statt (Treffpunkt: Wendehammer Forchheimer Straße).
Das Vorhaben steht exemplarisch für zentrale Herausforderungen moderner Stadtplanung:
- Flächenverbrauch: Wertvolle Frei- und Landwirtschaftsflächen sollen bebaut werden.
- Klimaanpassung: Kaltluftentstehungsgebiete und unversiegelte Böden gehen verloren.
- Arten- und Biotopschutz: Kiebitz & Co, geschützte Tiere werden vergrämt, Biotope vernichtet.
- Verkehr: Bereits heute stark belastete Straßen sollen zusätzlichen Verkehr aufnehmen.
- Lebensqualität: Lärm, Verdichtung und Nutzungskonflikte nehmen zu.Gleichzeitig ist ein neuer Park geplant, der vielfältige Funktionen übernehmen soll – von Naherholung über Ausgleichsflächen bis hin zur Regenwasserspeicherung – und dabei einem Einzugsgebiet von rund 15.000 Menschen dienen soll.
Die Demonstration lädt dazu ein, diese Fragen öffentlich zu diskutieren:
- Wie kann nachhaltige Stadtentwicklung gelingen?
- Welche Prioritäten setzen wir als Stadtgesellschaft?
Ort: Wendehammer Forchheimer Straße
Datum: Sonntag, 19. April
Uhrzeit: 17:30 UhrMedien sind vor Ort.
Beteiligen Sie sich an der Debatte über die Zukunft unserer Stadt.Freundliche Grüße
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Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
am 12.03.2026Liebe Freunde des Knoblauchslands, heute, Donnerstag, 12. März 2026, um 20:15 Uhr, berichtet die Sendung "quer" im 3. Programm des Bayerischen Fernsehen zum Thema Flatterband im Brutgebiet - Wohnbau-Schutz vor Artenschutz? über das Bebauungsgebiet Wetzendorf . Inhalt: Im Knoblauchsland, dem renommierten Gemüseanbaugebiet um Nürnberg, scheint es seit Jahrhunderten eine friedliche Koexistenz zwischen Bodenbrütern und Landwirtschaft zu geben. Immerhin ist es das letzte große Kiebitz-Brutgebiet in Nordbayern. Doch nun sollen 23 Hektar einer Neubausiedlung weichen. Kiebitz und Co. sind zwar streng geschützt und ihre Anwesenheit würde Baumaßnahmen im Weg stehen, aber auf einmal stehen überall Flatterbänder im Gelände, um die Tiere zu vergrämen. Illegal, sagt der Bund Naturschutz. Doch auch die Stadt argumentiert mit Artenschutz. Nur so könne man die Tiere schonend vom Gebiet fernhalten und zum Umzug in ein anderes Brutgebiet motivieren.