Region: Hamburg

Kein Geld aus BUND und EU für Hamburgs Klimaneutralität – Verantwortung statt Abwälzung!

Petition richtet sich an
Hamburger Senat

61 Unterschriften

Sammlung beendet

61 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Oktober 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Hamburger Senat

Wir fordern, dass die Stadt Hamburg und andere politische Entscheidungsträger keine Kosten für die beschleunigte Klimaneutralität auf Bund, EU oder die Allgemeinheit abwälzen.
Politische Verantwortung bedeutet, auch die finanziellen Konsequenzen selbst zu tragen.
Daher sollen folgende Grundsätze umgesetzt werden:

  1. Kostenwahrheitspflicht: Jede politische Maßnahme mit erheblichen finanziellen Folgen muss vor Beschluss eine unabhängige Kostenfolgenprüfung durchlaufen.
  2. Verbot der Kostenabwälzung: Politische Beschlüsse dürfen nicht auf ungesicherte Hilfen aus Bund oder EU setzen, wenn die Finanzierung lokal nicht gesichert ist.
  3. Transparente Bürgerinformation: Bevor über Maßnahmen entschieden wird, müssen alle relevanten Kosten (z. B. Wohnungsbau, Energie, Infrastruktur) offengelegt werden.
  4. Unabhängige Kontrolle: Nur der Bundesrechnungshof und die Landesrechnungshöfe sollen befugt sein, Folgekosten zu bewerten – nicht parteinahe Organisationen oder NGOs, die mit Steuergeld finanzierte Gutachten erstellen.
  5. Veröffentlichungspflicht: Ergebnisse der Kostenprüfungen müssen öffentlich und verständlich zugänglich gemacht werden.

So wird sichergestellt, dass politische Entscheidungen auf ehrlichen, überprüfbaren Grundlagen beruhen – und nicht auf Wunschdenken oder späteren Hilfszusagen.

Begründung

Hamburg will bereits 2040 klimaneutral werden – fünf Jahre früher als ursprünglich geplant.
Doch jetzt zeigt sich: Das Vorhaben kostet Milliarden.

Laut dem Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) müssten allein für Gebäudesanierungen rund 40 Milliarden Euro investiert werden. (https://www.vnw.de/presse/presseinformationen/detail/klimaneutral-2024-ein-irrweg/)
Das könnte Mieterhöhungen von bis zu 320 € pro Monat nach sich ziehen – zusätzlich zu weiteren Belastungen für Infrastruktur und Energieversorgung.
Kurz nach dem Beschluss forderte der Senat bereits finanzielle Unterstützung von Bund und EU – ein klares Zeichen, dass man die eigenen Kosten unterschätzt oder verschwiegen hat.

Diese Vorgehensweise steht beispielhaft für ein grundsätzliches Problem in der Politik:

  • Ziele werden beschlossen, bevor klar ist, wer sie bezahlt. Wir alle tragen die Folgen solcher Entscheidungen – durch höhere Mieten, Steuern und Lebenshaltungskosten.
  • Deshalb muss endlich gelten: Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen. Ehrliche Politik braucht Transparenz, Verantwortung und unabhängige Kontrolle – nicht Steuergeld für Gefälligkeitsgutachten oder politische Symbolik.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Stefan Koehler, Cremlingen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 18.10.2025
Sammlung endet: 17.04.2026
Region: Hamburg
Kategorie: Verwaltung

Noch kein PRO Argument.

Egal an welchem Ort, Klimaschutz ist dringend nötig. Diesbezügliche Maßnahmen wirken stets entweder global oder garnicht - und deswegen ist es auch eine globale Aufgabe. Wobei die Verursacher*innen meiner Ansicht nach hier besonders in der Pflicht sind. Daher bin ich unbedingt dafür, Klimaschutzmaßnahmen, wenn sie wirksam und effektiv sind, aus Bundes- und EU-Mitteln zu fördern, auch in Hamburg. Mit Grüßen aus Freiburg im Breisgau

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