region: Eichstätt
Construction

Kein Klinikparkplatz auf der Seminarwiese hinter dem Hofgarten

Petitioner not public
Petition is directed to
Stadtrat der Stadt Eichstätt
500 Supporters 353 in Eichstätt
Petitioner did not submit the petition.
  1. Launched 2017
  2. Collection finished
  3. Submitted
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  5. failed

Im Rahmen der Generalsanierung und Erweiterung der Klinik Eichstätt soll für den Zeitraum von vorerst 5 Jahren ein Interimsparkplatz mit 79 Stellplätzen auf den städtischen Seminarwiesen hinter dem Hofgarten errichtet werden. Dies hat jedoch einige gravierende Folgen für diesen seit Jahren immer stärker frequentieren Lebensbereich im Herzen der Stadt Eichstätt:

Der (bisher inoffizielle) Hubschrauberlandeplatz für die Klinik Eichstätt ist in seiner jetzigen Nutzung gefährdet.

Eine Vielzahl an Begegnungsstätten (z.B. Zentraler Campus mit Mensa und Bibliotheken der Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Uni-Kindergarten, Priesterseminar, Schüler-Café Bene, Fußballplatz) liegen in unmittelbarer Nähe, sowie viele Wege und Straßen, die das Gelände in allen Himmelsrichtungen durchziehen.

Wir fordern einen alternativen Ort für den Parkplatz der Klinik Eichstätt sowie eine offizielle Ausweisung eines Hubschrauberlandeplatzes.

Reason

Die geplanten baulichen Maßnahmen gefährden die Lebensrettung und auch den Patiententransport, womöglich wird dieser sogar eingestellt werden müssen.

Der Hubschrauberlandeplatz ist nicht als solcher zu erkennen, es fehlt an Licht wie an einer Absperrung und einem Windsack. Es besteht praktisch keine Infrastruktur. Auch ob die Räumpflicht hier eingehalten wird ist stark zu bezweifeln. Bei Hochwasser kann der Betrieb im Hochwassergebiet rasch zum Erliegen kommen.

In jedem Fall wird die Erreichbarkeit durch den Park-, Suchverkehr weiter beeinträchtigt. Würde dieser Parkplatz, wie der Uni-Parkplatz, der sich nebenan befindet noch mit einem 4 Meter hohen Zaun eingezäunt werden wird das Ab- und Anfliegen zusätzlich eingeschränkt. Doch eine Umzäunung zum Schutz vor Fußbällen wäre für parkende Autos eigentlich sinnvoll und evtl. sogar notwendig, sonst müsste man das Fußballspielen dort untersagen.

Es darf nicht sein, dass "parken" wichtiger ist als der Transport von Patienten und die Lebensrettung. Eine Verschlechterung der Erreichbarkeit geht auf Kosten des Bürgers und auch der Rettungskräfte, das darf nicht der Fall sein.

Bislang fand keine alternative Standortsuche für die 79 Stellplätze statt, obwohl der Volksfestparkplatz allein die Kapazität locker aufweist. Und jetzt wo die Parkplätze bereits fehlen, ist noch keine Not von Seiten der Klinik laut geworden, weil ein Teil in der Tiefgarage parkt und die Anderen finden wohl auf 21 öffentlichen Parkplätzen mit insgesamt 1290 Stellplätzen Ihren Platz.

Zudem sollte dieser öffentliche, naturnahe Raum vor der denkmalgeschützen Sommerresidenz mit Hofgarten, die über die Stadtgrenzen Eichstätts hinaus bekannt ist, nicht durch einen Stellplatz belastet werden.

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News

Vielen Contra-Mitläufern ist offensichtlich die ökologische Situation der Welt nicht bewusst. Man sollte eher darüber nachdenken endlich mal den Auto-Konsum zurückzuschrauben und die Probleme von vornherein abzuschaffen, statt immer neue zu bauen. Jährlich wird eine Fläche der Größe von Augsburg versiegelt... Kann das unsere Zukunft sein? Ein Betoniertes Bayern? Es darf nicht immer weiter nur Wachstum, GROSS und MEHR heißen. Bitte macht euch das bewusst, bevor ihr eine Entscheidung trefft. Bewusstsein schaffen, Leute!

Die Klinik sucht seit Jahren aktiv nach alternativen Standorten für Parkplätze. Leider erfolglos. U.a. lehnte die Stadt Eichstätt ein Parkdeck auf dem neuen Uniparkplatz vor der Mensa und ein Parkhaus am Waisenhausparkplatz ab. Entgegen Presseberichten gibt es auch keine Baugenehmigung für ein Parkhaus beim Volksfestplatz. Damit erreicht die Parkplatzmisere in Eichstätt, die sich seit Jahren abzeichnet, ihren Gipfel. Ein Umdenken ist hier für die Stadtplanung gefordert - nicht nur wegen der Klinikmitarbeiter und Patienten, sondern wegen allen, die Ämter, Uni, Läden und Praxen besuchen wollen.

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