Die Stadt plant, alle vier Betriebshöfe für Grünflächenmanagement Mannheims zu einem großen zentralen Betriebshof mit einer Fläche von 2,8 Hektar in Feudenheim zusammenzulegen. Das bedeutet, dass 200 Mitarbeiter mit einem Fuhrpark von ca. 100 Fahrzeugen tagtäglich ihre Arbeit von Feudenheim aus aufnehmen würden.

Diese Pläne wurden entgegen dem Willen der Bürger und der Bezirksbeiräte vorangetrieben und mit einem Architekturwettbewerb bereits konsolidiert (s. MM vom 27.Okt. und 4.Dez. 2017).

Dies betrifft uns alle!

Die Folgen für Feudenheim:

  • Zunahme von Verkehrschaos und Staus auf den Umgehungsstraßen und innerörtlichen Nebenstraßen (aufgrund Ausweichrouten)
  • Gefährdung der Frischluftschneise
  • Enorm steigende Lärmbelastung
  • Erhebliche Erhöhung von Autoabgasen und Feinstaub
  • Beeinträchtigung der gegenwärtigen Flora und Fauna
  • Reduktion der Wohnqualität der Bestandsimmobilien UND des Neubaugebietes

Kurzum mutet das geplante Unterfangen angesichts Klimawandel und innerstädtischer Feinstaubbelastung als Fehlentscheidung auf der ganzen Linie an!

Begründung

Die Bürgerinitiative 'Lebenswertes Feudenheim’ fordert:

  • Ein neues, umfassendes Verkehrsgutachten, welches alle betroffenen Straßenzüge berücksichtigt
  • Ein vernünftiges Verkehrskonzept, das die zusätzliche Belastungen durch Neubebauung und möglichen Betriebshof sinnvoll lenkt
  • Mehr Transparenz  und Bürgerbeteiligung
  • Ein Einbeziehen der Umweltverbände
  • Einen Stopp der Planungen eines zentralen Betriebshofes in Feudenheim

Kontakt: talstrasse_wingertsbuckel@gmx.de

Mehr Informationen: www.feudenheim.info/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Wolfgang und Heike Reiser aus Mannheim
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion
  • DANKE FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG

    Inzwischen konnten wir mit Ihrer Hilfe über 1.200 Unterschriften gegen die Zentralisierung des Betriebshofes auf dem Gelände der Spinelli-Kaserne sammeln. Nicht zuletzt dank dieser öffentlichen Bekundung des Bürgerwunsches, sowie der inhaltlich fundierten, sachkundigen Informationsarbeit bei den Abgeordneten der einzelnen Fraktionen, findet sich inzwischen KEINE Mehrheit im Gemeinderat mehr, die eine Betriebshofzentralisierung auf dem Spinelligelände, mitten in der Kühlluftschneise, an Wohngebiete angrenzend, unterstützt.

    Oberbürgermeister Kurz (SPD), der laut Mannheimer Morgen über diesen "Widerstand ... verärgert" sei, setzte die bevorstehende Entscheidung am 24. Juli von der Tagesordnung ab. Als Reaktion auf "massive Beschwerden von Feudenheimer Bürgern" wird er nun auch noch mit Forderungen der CDU nach neuer Überprüfung des Themas und externen Gutachten konfrontiert [Ma Mo 25.7.2018].

    Ein erster Erfolg - doch unsere Bemühungen werden noch weitergehen müssen. Zwar sucht man nun vordergründig nach scheinbar vernünftigen neuen Lösungen, unserer Einschätzung und Information nach stellen diese jedoch bislang nur eine Verschiebung, bzw. Verschleierung, nicht aber eine Aufhebung der Bebauungspläne dar.

    Deshalb werden wir nicht eher ruhen, bis ein für ALLE vernünftiges und annehmbares Spinelli-Konzept vorliegt. Dieses soll insbesondere
    - die Kaltluftschneise Grünzug Nordost mit ihrem dringend notwendigen positiven stadtklimatischen Effekt nicht in ihrer Wirksamkeit einschränken
    - das ohnehin grenzwertig hohe Lärm- und Verkehrsaufkommen in Feudenheim nicht weiter erhöhen
    - zuträglich für die umliegenden Naturschutzgebiete, wie auch die Gesundheit und Lebensqualität der Menschen in den benachbarten alten und neuen Wohngebieten sein.

    Sollte ein ein kleiner Grünhof für die BUGA auf Spinelli tatsächlich notwendig sein, könnte dieser an geeigneter Stelle mit sinnvoller Verkehrsanbindung gebaut werden. Den Erhalt der U-Halle als Veranstaltungsort und eine verdichtete Wohnbebauung auf dem ehemaligen Kasernengelände lehnen wir weiterhin ab.
    Unterstützen Sie uns bitte weiterhin in dem, was noch kommen mag.

    Ihre Bürgerinitiative LEBENSWERTES FEUDENHEIM
    www.feudenheim.info

  • FYI

  • FYI

Pro

Es darf keine neuen großen Betriebshöfe in der unmittelbaren Nachbarschaft von Wohngebieten geben, weder in Feudenheim noch anderswo: Denn es wird Politik auf dem Rücken der Bürger gemacht, wenn Betriebshöfe aus abgelegenen Gewerbegebieten aufgegeben und in der Nähe eines verdichteten Wohngebietes zusammengelegt werden sollen.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 4 Tagen

    Die Zentralisierung der Betriebshöfe mag vielleicht aus wirtschaftlicher Sicht zunächst sinnvoll erscheinen. Langfristig ist das ganze jedoch wohl eher zu kurz gedacht. Wo sich auf den ersten Blick Kosteneinsparungen errechnen lassen werden die Kosten doch am Ende nur durch längere Anfahrten und Wegzeiten auf den Bürger umgelegt. Statt riesiger zentraler Betriebshöfe wäre es sinnvoll Klein- und Mittelständischen Unternehmen entwickelbaren und bezahlbaren Raum als Eigentum zur Verfügung zu stellen. Eigentums-behaftete Unternehmen stehen auf sichereren Füße als Miet-abhängige. Weiterhin wäre es sinnvoll bezahlbaren Wohnraum für sozial bedürftige zu schaffen und auf lange Sicht durch Mietkauf oder städtisch geförderte Kredite Eigentum zu schaffen für diejenigen welche aufgrund sozialer Bedingungen dies in der heutigen Gesellschaft nicht mehr ohne weiteres realisieren können. Eigentumserwerb für sozial schwache wäre ausnahmsweise mal echte Generationenübergreifende Sozialpolitik! Gut für die Bürger, gut für die Stadt!!!!

  • am 09.08.2018

    Mehr Lärm und Verkehr können wir nicht brauchen und Feudenheim bräuchte bezahlbare Wohnfläche

  • am 02.08.2018

    Alle Statements von Heike und Wolfgang Reiser kann ich nur unterstützen

  • Rita Fuchs Mannheim

    am 26.07.2018

    Eine solch zentrale und schöne Gegend für einen zentralen Abfallplatz - das wäre ein Witz Es gibt genügend andere Stellen, die dafür geeignet wären (z.B. die Hafengebiete)

  • am 24.07.2018

    Ich kenne das Gebiet, die dortigen Unkräuter und ein paar Tagfalter

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten.

Unterschreiben-Widget für die eigene Webseite

API (Schnittstelle)

/petition/online/kein-zentraler-betriebshof-auf-spinelli/votes
Beschreibung
Anzahl der Unterschriften auf openPetition und gegebenenfalls externen Seiten.
HTTP-Methode
GET
Rückgabeformat
JSON