Sie, Herr Bürgermeister, und Sie, Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter, haben es in der Hand, hier eine kluge, zukunftsfähige und nachhaltige Entwicklung voranzubringen. Sie können mit Ihrer Entscheidung diese wertvolle Fläche für die Zukunft bewahren, damit die nachfolgenden Generationen auch weiter diese landwirtschaftlich wertvolle Fläche nutzen können und die zahlreichen Besucherinnen und Besucher des Neandertals die wunderbare Natur genießen können.

Begründung

Ratsmehrheit und Stadtverwaltung wollen auf der Neanderhöhe in unmittelbarer Nähe zum benachbarten FFH- und Naturschutzgebiet Neandertal sowie zur Fundstätte des Neandertalers ein weiteres großes Gewerbegebiet errichten. 80.000 Quadratmeter Freifläche würden dadurch vernichtet. Die Bürgerinitiative „NSG Neandertal“ wendet sich entschieden gegen dieses unsinnige Vorhaben: Es ist ökologisch schädlich, wirtschaftlich unnötig und beeinträchtigt die weltbekannte Fundstätte des Neandertalers. Wir fordern die Stadtverwaltung und die politischen VertreterInnen im Erkrather Stadtrat auf, ihre Haltung zu überdenken, und von dem Vorhaben abzurücken.

  • Erkrath ist mit über 40 % Siedlungs- und Verkehrsflächen schon heute eine der Städte mit dem höchsten Versiegelungsgrad in ganz Nordrhein-Westfalen. Die verbleibenden Freiflächen wollen wir für Natur und Menschen schützen und dadurch die Lebensqualität in unserer Stadt erhalten. Dies ist gerade für die gewünschte Ansiedlung von jungen Familien mit Kindern ein wichtiges Argument.

  • Schon heute gehört Erkrath zu den steuerstärksten Kommunen in unserem Land. Weitere neue Gewerbeflächen „auf der grünen Wiese“ sind nicht notwendig. Im Gewerbegebiet Unterfeldhaus und an anderen Stellen gibt es ausreichend freistehende Gewerbeimmobilien. So kann die Erweiterung und Neuansiedlung gewährleistet werden, ohne immer neue Freiflächen in Anspruch zu nehmen.

  • Die weltbekannte Fundstätte des Neandertalers liegt in unmittelbarer Nähe der Neanderhöhe und würde durch die Bebauung verschandelt. Archäologisch wertvolle Bereiche würden für immer vernichtet.

  • Natur- und Artenschutz sowie das Landschaftsbild im unmittelbar angrenzenden Naturschutz- und FFH-Gebiet Neandertal (höchste Europäische Naturschutzkategorie!) würden erheblich beeinträchtigt. Der Biotopverbund zwischen Bruchhauser Feuchtwiesen, Schlackenhalde und Neandertal würde unterbrochen und zerstört, das Artensterben befördert.

  • Freiflächen wie die Neanderhöhe sind wichtig für das Kleinklima in unserer Stadt und mindern die Belastung etwa bei Hitzewellen wie in diesem Sommer.

  • Die Hochwasser und Überflutungsgefahr in Hochdahl würde durch die Versiegelung der Fläche insbesondere bei Starkregenereignissen weiter steigen.

  • Der Boden auf der Neanderhöhe ist besonders fruchtbar und gehört zur höchsten Bodenqualitätsstufe. Durch die geplante Bebauung würde er der Landwirtschaft unwiderruflich entzogen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung Bürgernitiative NSG Neandertal nsgneandertal.de

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Sabine Börner aus Erkrath
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Neuigkeiten

  • Nachdem die Bürgerinitiative NSG Neandertal und viele weitere UnterstützerInnen unseres Bürgerbegehrens jede Woche Unterschriften auf dem Hochdahler Markt und in Alt Erkrath gesammelt haben, liegen die notwendigen 2.600 Unterschriften für ein erfolgreiches Bürgerbegehren für den Erhalt der Freifläche auf der Neanderhöhe zwischenzeitlich vor und sind sogar um einiges überschritten! Vielen Dank an alle, die das Bürgerbegehren unterstützt haben.
    Die Unterschriftenlisten werden am 26.2.2019 in der Ratssitzung um 17.00 Uhr in der Stadthalle Erkrath übergeben. In dieser Ratssitzung sollen sowohl der Bebauungsplan Neanderhöhe als auch der Haushalt mit den Mitteln für die Erschließung des Gebietes (Straßenbau, Kanal etc.) beschlossen werden. Dagegen richtet sich unser Bürgerbegehren. Wir wollen die Freifläche weiterhin erhalten!
    Der Rat muss in einer weiteren Sitzung über das Bürgerbegehren entscheiden. Schließt sich der Rat nicht an, dann folgt in einem zweiten Schritt ein Bürgerentscheid. Er ist die Abstimmung über den Sachverhalt selbst und hat dann Erfolg, wenn mindestens 20% der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger aus Erkrath für das Begehren stimmen und die Mehrheit aller abgegebenen Stimmen bilden.

    Wir möchten Sie herzlich einladen an der Ratssitzung am 26.2. um 17:00 Uhr teilzunehmen (die Unterschriften werden direkt zu Beginn übergeben) und dadurch unser Anliegen weiter zu unterstützen. Die Sitzung ist öffentlich.

    Bürgerinitiative NSG Neandertal
    www.nsgneandertal.de

  • Die öffentliche Bürgerversammlung am 27.11.2018 haben ca. 250 Menschen besucht, haben dort intensiv diskutiert und ihre Bedenken vorgetragen. Auch in der Sitzung des Planungs- Umwelt- und Verkehrsausschusses am 4.12.2018 haben viele Bürgerinnen und Bürger Ihre Argumente gegen die Bebauung auf der Neanderhöhe geäußert. Vielen Dank dafür.
    Ihr Engagement und Ihr Erscheinen an den o.g. Terminen ist sicherlich ein Grund dafür, dass in der Ratssitzung am 11.12.2018 der Beschluss zum Bebauungsplan vertagt wurde. Dies ist ein Erfolg für unsere Initiative und gibt ihr mehr Zeit. Gleichwohl ist zu befürchten, dass der Bebauungsplan über kurz oder lang beschlossen wird.
    Die Naturschutzgemeinschaft Neandertal hat deshalb ein Bürgerbegehren gestartet, um zu verhindern, dass die im Eigentum der Stadt Erkrath befindlichen Grundstücke auf der Neanderhöhe veräußert und erschlossen werden. Damit könnten die Freiflächen soweit wie möglich erhalten bleiben. Dafür werden zurzeit Unterschriften gesammelt. Für den Erfolg des Bürgerbegehrens sind ca. 2.6000 Unterschriften nötig.
    Die Unterschriftenliste kann auch unter folgendem Link herunter geladen werden:
    nsgneandertal.de/wp-content/uploads/2018/12/Unterschriftenliste-Buergerbegehren-Schuetzt-die-Neanderhoehe.pdf
    Alle weiteren Infos (Abgabestellen etc.) finden Sie auf der Unterschriftenliste.
    Bitte drucken Sie die Liste aus und sammeln Sie im Freundes- und Bekanntenkreis. Außerdem stehen die Mitglieder der Bürgerinitiative regelmäßig in den Fußgängerzonen der Stadt Erkrath und Sie haben dort ebenfalls die Möglichkeit zu unterschreiben. Weitere Informationen finden Sie unter www.nsgneandertal.de.
    Ich bedanke mich für Ihre Unterstützung.
    Mit freundlichen Grüßen

  • Die geplante Bebauung der Neanderhöhe startet in die entscheidende Phase und an folgenden Terminen können alle Bürgerinnen und Bürger, die die Freifläche erhalten wollen, ihre Meinung und ihre Bedenken anbringen.
    Am Dienstag, dem 27.November 2018, veranstaltet die Stadt um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Hochdahl (Sedentaler Str.105) eine öffentliche Bürgerversammlung, in der Befürworter und Gegner des Vorhabens zu Wort kommen und interessierte Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen und ihre Meinung äußern können.
    Am Dienstag, dem 04.Dezember 2018, berät ab 17:00 Uhr der Planungs-, Umwelt- und Verkehrsausschuss (PLUV) im Bürgerhaus Hochdahl.
    Am Dienstag, dem 11.Dezember 2018, tagt ab 17:00 Uhr der Rat der Stadt in der Stadthalle Alt-Erkrath und berät abschließend über den Bebauungsplan.
    Nähere Informationen zum Ausschuss und zur Ratssitzung finden Sie auch im Ratsinformationssystem der Stadt Erkrath.
    Nutzen Sie die Gelegenheiten, nehmen Sie an den Terminen teil und äußern Sie ihre Meinung.
    Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Die Petition bzw. Argumentation fällt für mich schon dadurch zusammen, dass gesagt wird "es sei wirtschaftlich nicht sinnvoll". Komisch. Ich dachte immer, dass höhere Einnahmen immer wirtschaftlich sinnvoll sind. Aber da muss ich mich wohl irren.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 4 Tagen

    Ich schätze das grüne Umfeld meines Wohnortes und halte es für absolut schützenswert - außderdem gibt es genug Gewerbe-Leerstand in Erkrath, der erst einmal genutzt werden kann.

  • Mirko Caspary Wuppertal

    am 06.02.2019

    ich bin dafür das mann in Erkrath die Neanderhöhe nicht bebaueen sollte das muss nicht sein.

  • am 27.01.2019

    In Anbetracht der steigenden Obdachloskeit auf Grund der maßlosen Gier der Oberschicht sollte man Neubaugebiete nur Erlauben wenn dort ausschließlich Sozialwohnungen gebaut werden! Noch mehr Flächen die zu weitere Ungleichheit in Deutschland führen darf es nicht geben!

  • am 25.01.2019

    Auf Grund der einzigartigen Landschaft, die auch das Ansehen unserer Stadt ausmacht, sehe ich aus ökologischer und Tourismus Sicht keine andere Wahl hier zu unterschreiben. Natürlich ist Bebauungsfläche knapp in unserer Region, allerdings ist Naturfläche es auch und da beispielsweise Flamme-Möbel ihr Gebäude verkauft und Platz für andere Unternehmen macht, ist es meines Verachtens nach auch nicht notwendig kostbare, fossile Grünflächen für den Bau riesiger Gewerbeklötze zu riskieren.

  • am 16.01.2019

    Weil es einfach wichtig ist, die Welt auch für für unsere Nachkommen erhaltenswert zu halten.

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