Die Parkanlage am Ehrenmal darf nicht, wie von der Stadt Rösrath beabsichtigt, mit einer Feuerwache bebaut werden. Die Bürgerinitiative hat ein tragfähiges Alternativkonzept für die nötige Optimierung der Feuerwache in Forsbach am bestehenden Standort am Halfenhof vorgelegt. Wir erwarten, dass auf Basis dieses Konzepts sowie der architektonischen Machbarkeitsstudie unter Beteiligung aller betroffenen Stellen (Feuerwehr, Bürger, sachkundige Ratsmitglieder, Bauamt, Händlergemeinschaft) eine Lösung gefunden wird, die die Bebauung der Parkanlage ausschließt und die Feuerwehr eine funktionsfähige Wache erhält.

Begründung

Die Bürgerinitiative hat ein Alternativkonzept vorgelegt. Eine Bebauung des Parks läss sich vermeiden!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Sehr geehrte Unterstützer der Aktion Parkrettung in Forsbach,

    ein letztes Mal meldet sich das Planungsteam der BI zu Wort. Zunächst danken wir Ihnen für Ihre Unterstützung. Wie Sie sicherlich bereits erfahren haben, wurde dieser Petition für einen vollständigen Erhalt des Parks nicht entsprochen. Die politischen Gremien haben sich anders entschieden.

    Wir haben unsere mehr als einjährige Tätigkeit bilanziert und den Schlussstrich gezogen. Das Team hat beschlossen, keine weiteren Aktivitäten mehr zu unternehmen. Die Stadt wird sich auf nichts mehr einlassen. Sie hat einen verwaltungsrechtlich eindeutigen Status geschaffen; das Thema ist für Rat und Verwaltung vom Tisch. Die einzige Möglichkeit den Bau im Park zu verhindern, ist eine Auseinandersetzung vor dem Verwaltungsgericht. Ein solches Vorgehen haben die Teammitglieder für sich ausgeschlossen.

    Eine Mitarbeit an der Gestaltung des Restparks schließen wir für uns ebenfalls aus. Wir wollten den ganzen Park erhalten und werden Herrn Bürgermeister Mombauer u. Co. nicht den Gefallen tun bei der Schadenbegrenzung mitzuwirken. Die Damen u. Herren des Rats, die sich für den Bau im Park ausgesprochen haben, sollen nun mit allen Konsequenzen dafür einstehen.

    Auf die Gestaltung am Halfenhof Einfluss nehmen zu können, halten wir für noch aussichtsloser als die Parkrettung. Wir sind sicher, dort sind 'alle Messen längst gesungen'. Unser Ortszentrum wird um einen weiteren Betonklotz und weitere Parkplätze wachsen. Die Tatsache, dass nun das an das FW-Haus angrenzende Reihenhaus zum Verkauf steht - was die Stadt seit längerem weiß - zeigt klar die Entwicklung auf. Hätte die BI es gewusst, hätte man ein wesentlich attraktiveres FW-Haus am alten Standort konzipieren können.

    Fazit: Es ist uns nicht gelungen genügend politische Entscheidungsträger für unser Anliegen zu gewinnen. Deren Angst vor dem Groll der Freiwilligen Feuerwehr war größer als vor dem Zorn der Bürger. Und selbst das Interessenkartell der Händler konnte sich besser positionieren, wenn auch vielleicht zum eigenen Schaden. Etwa 1500 Stimmen vor der Kommunalwahl wären nötig gewesen, um richtig Druck machen zu können. Wir haben mehr als ein Jahr gebraucht, um etwa 800 Stimmen zu sammeln. Wir wissen, die politischen Akteure haben das genau beobachtet und ihre Schlüsse daraus gezogen. Wir wissen nun auch, was das Wort von Herrn Bürgermeister Mombauer wert ist, nämlich nichts. Keine Verlierer dürfe es in dieser Auseinandersetzung geben verkündete er, und der von uns geforderte Runde Tisch war auch - sogar schriftlich - zugesagt. Passiert ist nichts, und verloren hat Forsbach.

    Wir können die geplante Zerstörung des Parks nicht mehr aufhalten, aber wir haben es wenigsten versucht, und das war uns wichtig.

    Eine chronologische Darstellung der wesentlichen Ereignisse erhalten Sie, knapp zusammengefasst, als Anhang unten. Unter Pkt. 17 finden Sie die den vorletzten Akt des Trauerspiels; was dort passiert ist, sollten wir nicht vergessen.

    Das Planungsteam
    Werner Bitter Helmut Blees Maximilian Finke Martina Fücker
    Ingeborg Kelly Oliver Tesch



    Aktion Parkrettung – Chronologie der wesentlicher ‚Ereignisse

    1. Von der BI werden im Juli 2013 Einwände gegen den Bebauungsplan Nr. 85 Am Ehrenmal eingereicht- Gleichzeitig wird vorgeschlagen, in einer Gesprächsrunde die sich aus der beabsichtigten Parkbebauung ergebenden Probleme zu diskutieren. Der Vorschlag bleibt unerwidert.

    2. Der Planungsausschuss des Rats stimmt am 09.09.13, mit nur einer Gegenstimme (BfR), für den Bebauungsplan.

    3. Am 14.10.13 beschließt der Rat, den Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan zu verschieben. (Anmerkung: Die Vertagung ist politisch motiviert. Die Parteien wollten das Thema aus dem beginnenden Wahlkampf heraushalten.) Anstatt die technischen u. rechtlichen Voraussetzungen für den Bebauungsplan noch einmal überprüfen zu lassen, wird die BI aufgefordert einen Alternativstandort vorzuschlagen. Laut Sitzungsprotokoll soll der Vorschlag der BI dann diskutiert werden (Zitat: „….Hiernach ist beabsichtigt, diese Ergebnisse in einer erneuten moderierten öffentlichen Diskussionsrunde vorzustellen, in einen weiteren Dialog einzutreten und mögliche tragfähige Alternativen zu beraten.“)

    4. Ein Gespräch mit Vertretern der Stadtverwaltung einschließlich Unterlagenübergabe kommt wegen Terminengpässen der Verwaltung erst Anfang Dezember 2013 zustande. Dabei werden die für die Planung der BI erforderlichen Basisdokumente übergeben.

    5. Die BI kündigt die Übergabe ihrer dokumentierten Überlegungen für voraussichtlich Ende Februar an. Die Übergabe erfolgte am 13.03.14. In ihrer umfassenden Dokumentation weist die BI nach, dass aus den von der Stadt übergebenden Basisunterlagen der Bau eines neuen Feuerwehrhauses in Forsbach keineswegs zwingend abgeleitet werden kann. Weiter wird die Mög-lichkeit des Ausbaus des jetzigen FW-Hauses am Standort Halfenhof in einer Machbarkeitsstudie vorgestellt. Ferner werden die Defizi

  • Zum Gutachten: Lesen Sie www.park-forsbach.de


    Liebe Unterstützer der Bürgerinitiative,

    am gestrigen Montag, dem 15.09. fand die Sitzung des Planungsausschusses der Stadt Rösrath statt. Manche von Ihnen waren dort anwesend.

    Der Ingenieur, Herr Quante, stellte seine Ergebnisse des Vergleichs der Planungen (Variante A: Firma k-plan am Ehrenmal, Variante B: BI am Halfenhof) in einem kurzen Vortrag vor. Danach beriet der Planungsausschuss über das Gutachten, obwohl es die Mitglieder noch gar nicht in schriftlicher Form vorliegen hatte.

    Das Ergebnis von Herrn Quante: Er empfiehlt der Stadt Rösrath die Planungen von k-plan am Ehrenmal umzusetzen.

    Bedauerlicherweise wurden Fragen und Wortmeldungen aus dem Publikum seitens der Ausschussmitglieder nicht zugelassen und waren ausdrücklich unerwünscht.

    Die Bürgerinitiative hat das Gutachten einer kritischen Durchsicht unterzogen und ist zu einem sehr bemerkenswerten Ergebnis gekommen, welches Sie auf www.park-forsbach.de
    nachlesen können. Bitte bilden Sie sich Ihre Meinung und teilen Sie diese der Presse, den Nachbarn, Freunden, Verwandten usw. mit. Unsere Meinung ist, dass die Ergebnisse des Ingenieurs in keinster Weise die Bebauung des Parks rechtfertigen!

    Im Übrigen hat Herr Bürgermeister Mombauer bereits eine Vorlage für die Sitzung des Hauptausschusses am kommenden Montag verfasst, bei der der Ausschuss dem Rat der Stadt vorschlagen soll, die Feuerwache am Ehrenmal zu bauen. Stellen Sie sich mit uns dagegen!

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

    Mit freundlichen Grüßen

    Maximilian Finke
    (für das Planungsteam der BI)

  • Sehr geehrte Unterstützer der Bürgerinitiative zur Erhaltung der Parkanlage am Ehrenmal,

    wie Sie vielleicht schon der Presse entnehmen konnten, findet heute um 17:30 Uhr im Bürgerforum Hoffnungsthal die Sitzung des Planungsausschusses der Stadt Rösrath statt.

    Die Stadt Rösrath hat einen Gutachter beauftragt, die beiden Varianten (Planung Stadt Rösrath, Firma k-plan und Planung der Bürgerinitiative) zum Bau eines Feuerwehrhauses zu vergleichen. Der Gutachter wird heute Abend seine Ergebnisse präsentieren.

    Wie wir bereits aus der Zeitung entnehmen konnten, schlägt der Gutachter dem Planungsausschuss vor, die Variante der Firma k-plan der Variante der Bürgerinitiative vorzuziehen. Das Rathaus hielt es für nicht nötig, der Bürgerinitiative das Gutachten zuzustellen. Ergebnisse hierüber haben wir bisher nur aus der Zeitung erfahren.

    Wir bitten Sie im Sinne unserer Initiative, an der Sitzung teilzunehmen und Präsenz zu zeigen beziehungsweise auch an die Politiker kritische Fragen zu richten. Wir werden nicht aufgeben unserer Arbeit zu beenden, bis die Planungen zum Bau eines Feuerwehrhauses auf der Grünfläche am Ehrenmal in Forsbach vom Tisch ist.

    Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung am heutigen Abend!

    Vielen Dank im Voraus und freundliche Grüße!

    Maximilian Finke
    (für das Planungs Team der Bürgerinitiative)

Pro

Der Park in Forsbach stellt die einzig verbliebene öffentliche Grünfläche im Ortskern Forsbach dar. Wesentliches Element ist das Ehrenmal, das es weder verdient, versetzt noch durch bauliche Maßnahmen im ohnehin sehr begrenzten Parkbereich in den Hintergrund gedrängt zu werden. Es ist weder unter bautechnischen noch unter städtebaulichen Aspekten akzeptabel, eben diese Grünfläche, oder Teile davon, für einen unabsehbaren Zeitraum zu vernichten. Es gibt nachweislich bessere Alternativen.

Contra

Aus der Hundewiese eine gepflegte Grünanlage zu gestalten, ist völlig ok, nur dern derzeitigen Status zu erhalten, um Feuerwehrmodernisierungen zu behindern, ist nicht ok. Der Feuerwehrstandort Halfenhof ist zu klein, das bestätigt inzwischen auch die BI. Aber die Planung der BI ist gut gemeint, leider aber nicht realisierbar - oder zu Lasten der Parkplatzfläche und damit der Geschäfte. Das Feuerwehrhaus an den Ortsrand zu verlegen bedeutet für die in Not befindlichen Bürger längere Anfahrtzeiten der Feuerwehr. Dessen muss sich jeder Unterzeichner bewusst sein.