Die Stadt Köln untersagt Kiosken im Umfeld des Brüsseler Platzes ab 23.30 Uhr den Verkauf von alkoholhaltigen Getränken. Wir sind gegen die Beschneidung der Lebensgrundlage der Kioske im Belgischen Viertel und der köllschen Kultur. Wir fordern keine Einschränkung der Öffnungszeiten oder Verkaufsverbote. Finger weg von der Kölner Kioskkultur.

Begründung

Anwohner rund um den Brüsseler Platz beschweren sich über die Ruhestörung, den Müll und andere Unannehmlichkeiten die mit dem starken Besuch des Brüsseler Platzes in den letzten Jahren einhergehen. Die Stadt Köln sieht in der Beschränkung des Verkaufes von Alkohol ab 23.30 einen Weg, des "Problems" Herr zu werden. Da wir selber Anwohner sind, haben wir teilweise Verständnis für das Ziel, halten jedoch das gewählte Mittel für absolut falsch. Die sich auf dem Platz treffenden Menschen werden immer andere Wege finden den „Nachschub“ zu sichern. Was wollte man denn unternehmen, wenn jemand einen Kasten Bier mitbringt und gegen „Kostenbeteiligung“ seinen alten und neuen „Freunden“ einen ausgibt (drink doch eene med)? Die Wirkungslosigkeit der Maßnahme könnte einen noch gleichgültig stimmen. Allerdings rührt die Einschränkung des Verkaufes an der Lebensgrundlage einiger (nicht aller) Kioskbetreiber und führt damit zu einer Beschädigung genau des urbanen Lebensgefühls, weswegen die Meisten von uns hier wohnen. Andere Maßnahmen wie das Ansprechen der Besucher nach 23.30 Uhr und das Verfolgen von Ordnungswidrigkeiten wie dem Werfen von Glasflaschen sind zwar personalaufwendig und damit teuer, sie sind aber zielgerichtet und treffen die Richtigen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Yasettin Delen aus Köln
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Pro

Die Stadt Köln verfügt unter anderem durch die Straßenordnung über genügend Mittel um das Zusammenleben im öffentlichen Raum zu gestalten. Pauschale Verbote wie dieses treffen die Falschen und sind Ausdruck der Hilflosigkeit, Herausforderungen des Zusammenlebens im urbanen Raum gestalterisch innovativ zu meistern!

Contra

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