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Bild zur Petition mit dem Thema: Keine Gewerbegebiete (Windkraftanlagen)  im Naturpark Hochtaunus. Keine Gewerbegebiete (Windkraftanlagen) im Naturpark Hochtaunus.
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung ...
  • Region: Stadt Neu-Anspach (61267)
    Kategorie: Energie mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 139 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Keine Gewerbegebiete (Windkraftanlagen) im Naturpark Hochtaunus.

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Korrektur der Entscheidung, bzw. Antrag, den Bau von Windkrafträdern – noch fast 50 Meter höher als die Türme des Kölner Doms - auf den Gemarkungen der Stadt Neu-Anspach NICHT zu genehmigen. Appell an die verantwortlichen Politiker und Genehmigungsgremien, sich zum Wohle der Menschen dieser Stadt und der Menschen im gesamten Rhein-Main Gebiet einzusetzen, bzw. im Genehmigungsverfahren den Naturschutz und die Landschaftspflege entsprechend zu berücksichtigen.

Mit dieser Petition wird gefordert, die Attraktivität unseres Lebens- und Erholungsraumes zu schützen, für uns und für die, die nach uns kommen.

Begründung:

Die wichtigsten Gründe, warum Windkraftanlagen im Naturpark Hochtaunus auf den Gemarkungen Neu-Anspachs zu bauen, unverantwortlich ist:

  1. Verletzung des Naturschutzes und der Landschaftspflege (Gewerbegebiete haben in einem Naturpark nichts verloren).
  2. Das Landschaftsbild des Taunuskamms wird für 20 Jahre + verunstaltet.
  3. Die Energieeffizienz der WKAs ist an den vorgesehenen Standorten nicht nachgewiesen.
  4. Noch vor Genehmigung durch das Regierungspräsidium soll das Projekt durch die Betreibergesellschaft vorzeitig begonnen werden (Waldrodung).
  5. Die Ergebnisse der Windmessung werden nicht abgewartet.
  6. Maßgebend für die Beurteilung der Energieeffizienz soll nur die Windmessung über einen Zeitraum von 6 Monaten sein (November – April); der windstärksten Zeit eines Jahres!
  7. Gesundheitliche Risiken für Anrainer.
  8. Beeinträchtigungen für die Tierwelt.
  9. Wertverlust der Immobilien.
  10. Existenzbedrohung für das Gaststättengewerbe.
  11. Vernichtung von Arbeitsplätzen im Tourismusumfeld und in der Jagd- und Forstwirtschaft.
  12. Vernichtung jahrelanger Investitionen (Steuergelder) in die Tourismusförderung des Hochtaunus.

Grundsätzliches zum Energiewandel

Seit Jahren werden ineffiziente Alternativen subventioniert, die nur die Stromkosten in die Höhe treiben, die bestehende Infrastruktur ist für eine Energiewende nicht ausgelegt, es gibt keine zweckdienlichen Speichertechnologien für erzeugten Strom, Lebensmittel werden kompostiert um Biogas zu gewinnen. Gefördert werden damit Monokulturen, Regenwald wird abgeholzt, der pro Hektar rund 300 Tonnen Kohlendioxyd speichert. Auf dieser Fläche werden Palmölplantagen für Biodiesel angebaut, die weniger als 40 Tonnen Kohlendioxyd auf einem Hektar Fläche speichern.

BjØrn Lomborg, Leiter des Copenhagen Consensus Center in einer Veröffentlichung www.welt.de/print/die_welt/debatte/article122064253/Immer-nur-heisse-Luft.html am 20. November 2013:

„Die bisherigen Anstrengungen zur CO2-Reduktion erweisen sich als teuer und ineffizient. Was wir brauchen, sind wirklich innovative grüne Technologien.“

„Das gescheiterte Modell der Subventionierung noch nicht ausgereifter regenerativer Technologien dominiert nach wie vor die Klimaverhandlungen. Bereits heute wird weltweit jeden Tag eine Milliarde Dollar in ineffiziente erneuerbare Energien gepumpt – was für das Jahr 2013 voraussichtlich eine Gesamtsumme von 266 Milliarden Euro bedeuten wird. Eine deutlich niedrigere Investitionssumme von 74 Milliarden Euro pro Jahr für Forschung und Entwicklung wäre indes sehr viel effektiver.“

Bis zum Ende des Jahrhunderts und nach Gesamtkosten von mehr als 15 Billionen Euro wird dies die Erdtemperatur gerade einmal um 0,05° C senken. Gleichzeitig wird ein bedeutender Teil der Emissionsminderung innerhalb der EU ganz einfach auf andere Erdteile umgeschichtet – durch Verlagerung an alternative Produktionsstätten mit niedrigeren Energiekosten.“

Eine gigantische Verlagerung der Immissionen, ohne ökologisch etwas auf diesem Globus zu verbessern!

Irgendetwas tun, weil man ja was tun muss, ist nicht sehr sinnvoll. Und wir werden es relativ schnell bedauern, aber nichts erreicht haben.

Man sollte den Teufel nicht mit dem Belzebub austreiben!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Neu-Anspach, 06.02.2014 (aktiv bis 05.05.2014)


Debatte zur Petition

Noch kein PRO Argument.
>>> Schreiben Sie das erste PRO-Petition Argument

CONTRA: Wer sich diese dummen Argumente durchliest, wird sicher nicht unterschreiben :-)



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