Kein weiterer Windkraftausbau im Bereich Haßloch/VG Deidesheim (Pfalz) - Vorranggebiet DÜW-VRG02-W

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Kreistag Bad Dürkheim

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944 from 1,400 for quorum in Bad Dürkheim Bad Dürkheim

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Petition addressed to: Kreistag Bad Dürkheim

An die Gemeindeverwaltung Haßloch, die Verwaltung der Verbandsgemeinde Deidesheim, die Kreisverwaltung Bad Dürkheim sowie an den Planungsausschuss des Verbands Region Rhein-Neckar

Unsere Pfälzer Heimat ist NICHT "erneuerbar"!

Unsere Region gehört zu den charakteristischen Kulturlandschaften der Pfalz.
Der Blick auf das Haardtgebirge, das Weinbiet, das Hambacher Schloss und die weiten Rebhänge prägt das Erscheinungsbild unserer Heimat.
Dieses Landschaftsbild hat hohen kulturellen, touristischen und emotionalen Wert.

Geplant ist der Ausbau weiterer Windkraftanlagen im Bereich Haßloch und der Verbandsgemeinde Deidesheim (Vorranggebiet DÜW-VRG02-W).

Zwischen NW-Mußbach und Dannstadt, entlang der A65, sind insgesamt 20 (!) Windkraftanlagen geplant bzw. projektiert (inkl. der 2 bestehenden, die durch größere ersetzt werden sollen.)

Die hierbei vorgesehenen Höhen der Windkraftanlagen von bis zu fast 270 Metern würden das vertraute Landschaftsbild dauerhaft prägen und weit sichtbar verändern.

Wir setzen uns für eine Energiepolitik ein, die die Besonderheiten unserer Region berücksichtigt, die Bürger einbindet und Natur- sowie Kulturlandschaftsschutz angemessen gewichtet.

Aus diesen Gründen sprechen wir uns gegen weitere Windkraftanlagen in unserer unmittelbaren Heimat aus.

WIR WOLLEN:

  • Den Schutz unserer Kulturlandschaft und ihres charakteristischen Erscheinungsbilds.
  • Keine übergroß-dimensionierten Windkraftanlagen, die das regionale Panorama erheblich negativ beeinflussen.
  • Eine verantwortliche Abwägung wirtschaftlicher Interessen mit Natur- und Lebensraumqualität.

WIR FORDERN:

  • Den Vorrang von Natur- und Landschaftsschutz bei zukünftigen Planungsentscheidungen.
  • Einen Ausbaustopp neuer Windkraftanlagen in unserer Region.
  • Eine Energiepolitik, die auf Wirtschaftlichkeit, Technologieoffenheit und breite Bürgerbeteiligung setzt.
  • Keine Windkraftanlagen gegen den Willen der betroffenen Bevölkerung.

Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, diese Petition zu unterstützen – für die Bewahrung unserer Heimat und für eine Energiezukunft, die Mensch und Natur gleichermaßen schützt.

Weitere Informationen:
https://www.rheinpfalz.de/lokal/neustadt_artikel,-h%C3%B6her-als-der-funkturm-was-b%C3%BCrger-am-windkraftprojekt-st%C3%B6rt-_arid,5833352.html

https://www.focus.de/earth/in-der-toskana-deutschlands-spitzt-sich-der-windkraftkonflikt-zu_8709e47a-8698-4cc8-8912-f5db2b2381dc.html

https://www.rheinpfalz.de/lokal/neustadt_artikel,-windpark-bei-meckenheim-wie-ist-der-stand-der-planungen-_arid,5831197.html

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/ludwigshafen/informationsveranstaltung-meckenheim-geplanter-windpark-fragen-und-kritik-100.html

https://www.openpetition.de/petition/online/neustadt-an-der-weinstrasse-dubioses-verfahren-zum-windpark-mussbach-gemeinsam-stoppen

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/windenergie-umweltschutz-100.html

Reason

Unsere Heimat ist ein landschaftliches Juwel der Pfalz. Der Übergang zwischen Rheinebene und
Haardtgebirge, das Weinbiet, das Hambacher Schloss und die weiten Rebflächen schaffen ein einzigartiges Panorama, das nicht nur uns, sondern auch unzählige Gästen ans Herz gewachsen ist.
Diese Kulturlandschaft ist ein wesentlicher Grund, warum Menschen hier leben, arbeiten und Urlaub machen.

Windkraftanlagen der geplanten Größenordnung von bis zu fast 270 Metern würden dieses Landschaftsbild deutlich verändern und das vertraute Erscheinungsbild der Region langfristig negativ beeinflussen.
Was heute noch weitläufige Weinberge, Waldkanten und ein harmonisches Bergprofil zeigt, würde künftig von riesigen Turbinen dominiert.

Auch der Artenschutz spielt eine wichtige Rolle: In der Region kommen verschiedene geschützte Vogel- und Fledermausarten vor, deren Lebensräume durch zusätzliche Windkraftanlagen beeinträchtigt werden könnten. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass Windkraftanlagen für bestimmte Arten ein Risiko darstellen können – etwa durch Kollisionen oder Druckschwankungen (Barotrauma) [1, 2, 3, 4].

Für viele Menschen können große Windkraftanlagen mit Belastungen verbunden sein – etwa durch Infraschall, tieffrequente Geräusche, periodischen Schattenwurf oder nächtliche Befeuerung - , die als störend empfunden werden und sich auf Schlaf, Ruhe und Wohlbefinden auswirken können. Besonders Familien, ältere Menschen und Bewohner in unmittelbarer Nähe tragen diese möglichen Folgen – ohne Ausweichmöglichkeit.

Hinzu kommt, dass nach gängigen Windpotenzialkarten unsere Region zu den windschwachen oder weniger windhöffigen Gebieten zählt. An solchen Standorten erreichen Windkraftanlagen erfahrungsgemäß geringere Volllaststunden [5, 6], was Fragen nach Wirtschaftlichkeit, Subventionsabhängigkeit, CO₂-Amortisationszeiten und Netzstabilität aufwirft [7].

Der Nutzen ist also gering, der Schaden aber groß.

Die Pfalz lebt von Weinbau, Natur, Tourismus und ihrer unverwechselbaren Kulturlandschaft.

All das steht durch den geplanten Ausbau auf dem Spiel!

Wir wollen unsere Heimat schützen – für uns selbst und für kommende Generationen.

Wir kommen zu dem Schluss, dass der geplante weitere Ausbau von Windkraftanlagen im Bereich Haßloch / VG Deidesheim nicht den besonderen Anforderungen dieser Region entspricht und daher kritisch zu bewerten ist.

Wir sagen daher klar und begründet:

Dieser Standort ist ungeeignet. Dieser Ausbau ist nicht verantwortbar.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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ANLAGE: Wissenschaftliche Quellen (nummeriert)

Artenschutz – Kollision & Barotrauma ([1] - [4]):
1. Baerwald, E.F. et al. (2008)
Barotrauma is a significant cause of bat fatalities at wind turbines.
Current Biology, 18(16), R695–R696.
DOI: 10.1016/j.cub.2008.06.029
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18727900/
2. Bellebaum, J. et al. (2013)
Wind turbine fatalities approach a level of concern in a raptor population.
Journal for Nature Conservation, 21(6), 394–400.
DOI: 10.1016/j.jnc.2013.06.001
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1617138113000538
3. Moustakas, A. et al. (2023)
Wind turbine power and land cover effects on cumulative bat deaths.
Science of The Total Environment, 892, 164536.
DOI: 10.1016/j.scitotenv.2023.164536
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0048969723031571
4. Bundesamt für Naturschutz (BfN)
Vogel- und Fledermausschutz an Windenergieanlagen.
https://www.bfn.de/themen/erneuerbare-energien/windenergie/vogelschutz

Windhöffigkeit, Volllaststunden & CO₂-Bilanz ([5] - [7]):
5. Staffell, I. & Green, R. (2014)
How does wind farm performance decline with age?
Renewable Energy, 66, 775–786.
DOI: 10.1016/j.renene.2013.10.041
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0960148113005727
6. IEA Wind TCP – Annual Report 2021 (Germany)
Daten zu deutschlandweiten Onshore-Kapazitätsfaktoren.
https://iea-wind.org/wp-content/uploads/2022/12/IEA_Wind_TCP_AR2021_Germany.pdf
7. Crawford, R.H. (2009)
Life cycle energy and greenhouse emissions analysis of wind turbines and the effect of size on energy yield.
Renewable and Sustainable Energy Reviews, 13(9), 2653–2660.
DOI: 10.1016/j.rser.2009.07.008
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1364032109001403

Hinweis: Die genannten Studien zeigen mögliche Risiken oder Effekte und dienen der fachlichen Einordnung. Sie ersetzen keine standortspezifische Einzelfallprüfung.

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Petition details

Petition started: 11/19/2025
Collection ends: 09/06/2026
Region: Bad Dürkheim
Topic: Energy

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News

  • Stellungnahme zur 2. Offenlage – Fortschreibung Teilregionalplan Windenergie / Vorranggebiet DÜW-VRG02-W
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    im Rahmen der zweiten Offenlage zur Fortschreibung des Teilregionalplans Windenergie zum Einheitlichen Regionalplan Rhein-Neckar nehmen wir zum vorgesehenen Vorranggebiet DÜW-VRG02-W Stellung.
    Aus unserer Sicht bestehen erhebliche Zweifel, ob die Ausweisung dieses Gebietes als Vorranggebiet für Windenergie im Ergebnis der raumordnerischen Abwägung gerechtfertigt ist.
    Der betroffene Raum ist Teil einer landschaftlich sensiblen Kulturlandschaft der Vorderpfalz mit hoher Bedeutung für Weinbau, Naherholung und touristische Nutzung. Das Landschaftsbild besitzt in dieser Region eine besondere identitätsstiftende und wirtschaftliche Bedeutung. Aufgrund ihrer Höhe und Fernwirkung würden moderne Windenergieanlagen zu einer deutlichen technischen Überprägung des Landschaftsbildes führen und die Erholungsfunktion des Raumes nachhaltig verändern.
    Darüber hinaus ist der Raum durch eine vergleichsweise hohe Siedlungsdichte geprägt. In der planerischen Abwägung sind daher mögliche Nutzungskonflikte zwischen Windenergienutzung, Wohnfunktion, Landschaftsschutz und Erholungsfunktion besonders sorgfältig zu berücksichtigen. Neben der Fernwirkung der Anlagen betreffen diese Konflikte unter anderem Aspekte wie Schallimmissionen, Schattenwurf, Artenschutz sowie nächtliche Befeuerung.
    Vor diesem Hintergrund stellt sich aus unserer Sicht die Frage, ob die raumordnerische Konfliktdichte im Gebiet DÜW-VRG02-W ausreichend gewichtet wurde und ob alternative Flächen mit geringerer Konfliktintensität im Rahmen der Planung in ausreichendem Umfang geprüft wurden.
    Wir regen daher an, die Abwägung für das Vorranggebiet DÜW-VRG02-W im weiteren Planungsverfahren nochmals zu überprüfen und zu prüfen, ob dieses Gebiet aus der Vorrangkulisse herausgenommen werden kann.
    Ergänzend möchten wir darauf hinweisen, dass auch die gesellschaftliche Akzeptanz ein wichtiger Faktor für die Umsetzung regionalplanerischer Festlegungen ist.

    Die Petition
    „Kein weiterer Windkraftausbau im Bereich Haßloch/VG Deidesheim (Pfalz) - Vorranggebiet DÜW-VRG02-W“
    https://www.openpetition.de/!hlwka
    hat zum Stand 16.03.2026 bereits 1.132 Unterstützerinnen und Unterstützer erreicht und verdeutlicht das erhebliche öffentliche Interesse an diesem Thema.
    Die Unterschriftsliste erhalten Sie als PDF in der Anlage.
    Darüber hinaus erlauben wir uns, Ihnen angehängt einige Prüffragen zur Abwägung des Vorranggebiets DÜW-VRG02-W zu stellen.
    Wir bitten darum, diese Stellungnahme im weiteren Abwägungsprozess zu berücksichtigen. Vielen Dank.
    Mit freundlichen Grüßen,
    im Namen und Auftrag des AfD-Ortsverbandes Haßloch/Pfalz,

Die Windkraft wird durch 20-jährige, praktisch unkürzbare Subventionen extrem verteuert. Ein einzelnes Windrad kann aus 10 Mio. € Investition bis zu 40 Mio. € garantierte Einnahmen erzielen, das entspricht 7 % jährlicher Rendite über 20 Jahre - per Gesetz durch Verbraucher und Steuerzahler finanziert. Dadurch entstehen enorme Marktverzerrungen, hohe Strompreise und langfristige Verpflichtungen. Die Politik bindet sich dauerhaft an ein wetterabhängiges System ohne stabile Versorgungssicherheit.

Das der Vorschlag von der AfD kommt, sagt bereits alles aus. Ja, die Pfalz ist echt superschön, aber verbessert ein qualmendes Kohlekraftwerk den Look? Ich habe diese Attacke gegen Windkraft noch nie verstanden, denn es ist ja nicht so steige unser Energiebedarf nicht stetig. Sie sind leise, unscheinbar, ja sie passen vielleicht optimal zu einer Naturlandschaft, aber tut das irgendwas, müsste man so nicht bereits gegen Straßen und einfache Gebäude einen Groll hegen?

Why people sign

Tierschutz , Umweltschutz

Windräder verschandeln die Natur. Darüber hinaus sind sie das Ergebnis einer falschen Energiepolitik.

Wenn etwas nicht zu Ende gedacht ist wie zum Beispiel Windkraft und Tiefengeothermie/Lithiumgewinnung sollte man schon etwas dagegen tun.

Ich bin gegen die Verschandelung unser Gegend.

Erhalt unserer schönen und einzigartigen Landschaft, die ebenfalls dadurch Tourismus anzieht. Die Hotels und Restaurants leben davon, das die Städter hieher kommen um sich zu erholen und Wandern gehen
und die Landschaft genießen.
Es ist ebenso wichtig die fruchtbaren Böden der Äcker die verfestigt werden müssten zu erhalten. Weiter wäre zu prüfen wie stark die Umweltbelastung der Windräder unsere Mutterböden mit Abrieb der Kunstdtoffe der Flügel kontaminieren. Mögliche Kontamination der Böden durch austretendes Öl der Anlagen bei Schäden die nicht ausgeschlossen werden können sind zu bedenken.

Erhalt unserer Natur und Tierwelt.
Vogelzug sollte berücksichtigt werden. Störche sind in Ruppertsberg ansässig

Ein Ausbau der Speicher Kapazitäten sollte Vorrang eingeräumt werden da zu viel Strom bereits "verschenkt" wird und unser Netzt immer instsbiler wird.

Solar Felder solten bevorzugt werden und auf brach liegenden Flächen installiert werden. Keine Geräusch emmisionen. Keine drehenden und Übergroßen Flügel die unsere Landschaft verschändeln und Gefahrenquellen darstellen

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