Region: Bayern

Keine Kombiklasse mit 26 oder mehr Kindern an der Grundschule Königsdorf für das Schuljahr 26/27

Petition richtet sich an:
Bayerisches Kultusministerium, Staatliche Schulamt

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257 von 24.000 für Quorum in Bayern Bayern

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Petition richtet sich an: Bayerisches Kultusministerium, Staatliche Schulamt

Wir fordern das Kultusministerium beziehungsweise das Staatliche Schulamt auf, für das Schuljahr 2026/2027 an der Grundschule Königsdorf vier Kombiklassen der Jahrgangsstufen 3/4 zu genehmigen.

Begründung

Bei einer Genehmigung von lediglich drei Kombiklassen würden die Klassen nahezu bis an die gesetzliche Teilungsgrenze aufgefüllt. Damit würden Klassengrößen entstehen, die für eine Kombiklasse pädagogisch nicht mehr verantwortbar sind.

Bereits Regelklassen mit einer derart hohen Schülerzahl stellen Lehrkräfte täglich vor große Herausforderungen. In einer Kombiklasse müssen jedoch gleichzeitig zwei Jahrgangsstufen unterrichtet, unterschiedliche Lernstände berücksichtigt und jedes Kind individuell gefördert werden. Umstände die zu deutlich mehr Unruhe und erhöhten Lärmpegeln führen. Unter diesen Bedingungen können in Klassen mit Schülerzahlen an der gesetzlichen Teilungsgrenze weder die Schülerinnen und Schüler noch die Lehrkräfte erfolgreich arbeiten. Eine nahezu vollständige Auslastung der Klassen mag aus verwaltungstechnischer Sicht sinnvoll erscheinen, sie widerspricht jedoch dem Anspruch auf qualitativ hochwertigen Unterricht und guten Lernbedingungen.

Darüber hinaus muss erwähnt werden, dass im Falle einer Dreizügigkeit im Schuljahr 26/27 auf 17 - 18 Drittklässler eine absurde Minderheit von 8 - 9 Viertklässlern kommen würde, die unter diesen Bedingungen auf den Übertritt auf eine weiterführende Schule vorbereitet werden sollen. Angesichts dieses Ungleichgewichts ist in unseren Augen in dieser Jahrgangsstufe auch das Festhalten an dem Konzept der Kombiklassen nicht nachvollziehbar.

Besonders unverständlich wäre eine Entscheidung für eine Dreizügigkeit vor dem Hintergrund, dass seitens des Kultusministeriums immer wieder betont wird, es bestehe kein Lehrermangel. Wenn die personellen Voraussetzungen tatsächlich vorhanden sind, sollte es außer Frage stehen, Klassen dennoch bewusst bis an ihre Belastungsgrenze aufzufüllen.

Im Mittelpunkt bildungspolitischer Entscheidungen sollten die Menschen stehen – die Schülerinnen und Schüler ebenso, wie die Lehrkräfte – und nicht ausschließlich wirtschaftliche Überlegungen oder Einsparmaßnahmen. Wer Bildungsgerechtigkeit, individuelle Förderung und gesunde Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte ernst nimmt, sollte vorhandene Ressourcen nutzen, anstatt pädagogisch sinnvolle Strukturen zugunsten einer rein rechnerischen Auslastung aufzugeben.

Hinzu kommt, dass unsere Schule nicht über die räumlichen Voraussetzungen für derart große Kombiklassen verfügt. Kombiklassen benötigen deutlich mehr Platz als Regelklassen, da differenzierter Unterricht, Gruppenarbeit, Lernstationen sowie Rückzugsmöglichkeiten zentrale Bestandteile des Unterrichtskonzepts sind. In überfüllten Klassenräumen lassen sich diese Unterrichtsformen nicht mehr angemessen umsetzen.

Wir appellieren daher eindringlich an das Kultusministerium und das Staatliche Schulamt, das Wohl der Kinder, ihre Bildungschancen sowie die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte in den Mittelpunkt ihrer Entscheidung zu stellen. Die Genehmigung einer vierten Kombiklasse schafft die notwendigen personellen und organisatorischen Voraussetzungen für kleinere Lerngruppen und damit für einen qualitativ hochwertigen Unterricht an der Flexiblen Grundschule Königsdorf. Nur so können alle Kinder bestmöglich gefördert und faire Lernbedingungen für alle Schülerinnen und Schüler gewährleistet werden.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 06.08.2026
Sammlung endet: 05.02.2027
Region: Bayern
Kategorie: Bildung

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Neuigkeiten

  • Großartige Neuigkeiten: Frau Friedl vom staatlichen Schulamt hat uns gestern telefonisch 4 Kombiklassen zugesagt. Vielen Dank allen Unterstützern!

Warum Menschen unterschreiben

Bessere Förderung.

Ea geht um unsere Kinder und unter welchen Bedingungen sie lernen können

Gerade für schwächere Kinder geht das gar nicht.

Ich als Opa möchte für meine Enkelin die bestmögliche schulische Ausbildung. Diese ist aber mit einer zu großen Kombiklasse nicht möglich.

Bin Schulbegleiter und die Unruhe in großen Klassen ist unerträglich

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