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Keine Leitplanke an der Moormerlandstrasse - Keine Rennstrecke und Temporeduzierung auf 50 km/h

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Landkreis Leer

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185 von 1.700 für Quorum in Landkreis Leer Landkreis Leer

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  1. Gestartet 27.04.2026
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Petition richtet sich an: Landkreis Leer

Gefährdung von Menschen auf Moormerlandstraße in Klein-Hesel
Die Moormerlandstraße in 26835 Klein Hesel wird neu gebaut. Zunächst eine gute Nachricht, der Zustand der Straße ist in die Jahre gekommen.

Aber jetzt kommt das Problem:
Die Straße war einst eine schöne Baumallee, eine Straße 5,50 Meter breit mit Seitenstreifen. Man konnte wunderbar im Schatten mit dem Rad fahren, den Hund oder Pferd ausführen und ein schöne Runde spazieren gehen. Durch den maroden Zustand der Straße wurde das erlaubte Tempo 100 km/h von den Kraftfahrer:innen selbständig angepasst und im Notfall konnte der Mensch zwischen den Bäumen Schutz suchen. Auch um großen landwirtschaftlichen Fahrzeugen, die mittlerweile eine Breite von 3 m haben können, den Weg freizugeben.

Aktuelle Situation:
Die Moormerlandstraße (kein Unfallschwerpunkt) verbindet die Gemeinden Moormerland und die Samtgemeinde Hesel. Von der Logabirumer Straße und Rudolfswieke aus geht sie in die Osterstrasse und Dorfstraße in Klein Hesel über. Es handelt sich hier auch um eine beliebte Fahrradstrecke der "Deutschen Fehnroute" und den schönen und einfach zu radelnden "Radwandernetz nach Knotenpunkten". Die unübersichtliche Brücke über die L 24 wurde schon auf 50 km/h herabgesetzt. Von Brücken Abfahrt / Westerstraße bis zum 50 km Schild an der Ecke Osterstrasse sind es unter 600 m, die betroffene Baumreihe besteht aus 26 Bäumen. Diese kurze Strecke ist außerorts für 100 km/h freigegeben.
Wir wissen, jetzt greift die Leitplanken-Pflicht: Da es sich um einen „Neubau“ handelt, greift der Bestandsschutz nicht. Die RPS 2009 verlangen hier eine Absicherung durch Schutzplanken (Aufhaltestufe N2), um den tödlichen Aufprall von Fahrzeugen auf die Bäume zu verhindern. Link zur Bast - RPS
Eine sogenannte Leitplanke soll durch verformen das Leben der Kfz Fahrer:innen schützen, die aus welchen Gründen auch immer, gegen einen Baum fahren. Eine gutausgebaute neue Straße wird gerne mal als "Rennstrecke" genutzt. Frei nach Deutschlands Motto: "Freie Fahrt für freie Bürger", wird nach wie vor alles dem Auto untergeordnet.
Wird die Leitplanke gebaut, werden Menschen nicht mehr die Möglichkeit haben, auf dem Seitenstreifen auszuweichen. Sie sind ebenso "leicht verformbar" und niemand möchte erleben, dass gerade Kinder vom autofahrenden Menschen übersehen werden und tödliche oder schwere Verletzungen erleiden. Wer einen Baum übersieht, übersieht auch Kinder. Kein Kind, kein Erwachsener schafft es reaktionsschnell über eine Leitplanke zu springen.

Menschen nutzen die Strecke mit dem Fahrrad, E-Scooter, Inlinern etc. um zu den umliegenden Schulen, der Bushaltestelle und Freunden:innen zu fahren. Eine Buslinie fährt erst ab dem Dorfplatz an der Dorfstraße zu den umliegenden Schulen in Moormerland, Hesel und Leer. Möchte man klimaneutral nach Leer fahren, wird das Rad benötigt, um zu den Bushaltestellen in Hesel bzw. Holtland zu gelangen.
Die Moormerlandstraße wird von den Anwohnern somit gerne als Weg zur Arbeit, Einkaufen und sonstigen Besorgungen genutzt, eine klimafreundliche Lösung für das ländliche Umfeld, wo Busse hauptsächlich zur Schule fahren.
Da wäre noch der Spielplatz an der Dorfstraße zu erwähnen, der wird gerne von Kindern genutzt, die die Zuwegungen dort hin nutzen und diesen auch mal aus verschiedenen Gründen verlassen. Eben ein lebendiges Dorf mit vielen Menschen, die nicht nur im Haus bleiben wollen.

Begründung


Eine Fahrbahnbreite von 5,50 m bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h (typisch für Landstraßen) gilt in Kombination mit Bäumen am Straßenrand und Radfahrern als sehr eng und problematisch.
Bei einer Fahrbahnbreite unter 6,0 m bis 6,50 m ist ein sicheres Begegnen von LKW, Bussen landwirtschaftlichen Fahrzeugen und die Kombination mit Radfahrern:innen und Fußgänger:innen bei hoher Geschwindigkeit kaum möglich. Eine ausgewiesene Radstrecke bei Tempo 100 ohne bauliche Trennung auf nur 5,50 m Breite entspricht nicht den modernen Anforderungen an die Radverkehrssicherheit (ERA 2010). Zumal der Sicherheitsabstand außerorts 2 m wäre. (Radwegenetz Moormerlandstraße: Deutsche Fehnroute und das Radwandernetz nach Knotenpunkten).

Was möchten wir?
Wir wollen keine Leitplanke und eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 50 km/h.
Wir wollen sicher radfahren, scooten, mit Inlinern fahren, reiten, wandern, spazieren gehen, Gassirunden mit dem Hund... ohne zwischen einer Leitplanke und einen Auto eingeklemmt zu werden.
Wir wollen nicht das potenzielle Unfallopfer werden, weil uns die Möglichkeit zum Ausweichen genommen wird.
Wir wissen, dass in Deutschland sich erst etwas ändern wird, wenn es zu schweren Unfällen kommt.
Wir lieben unsere Mitbürger:innen und wollen keine Unfallopfer
Wir lieben unser Dorfleben, wir möchten hier sicher Leben.
Wir möchten die Natur zu Erholungszwecken gefahrlos genießen.

Alleenspot "Schön gefährlich!" - Kampagne gegen den Unfalltod in Alleen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgeriniative Klein Hesel, Hesel
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 27.04.2026
Sammlung endet: 06.05.2026
Region: Landkreis Leer
Kategorie: Verkehr

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Neuigkeiten

Noch kein PRO Argument.

Freie Fahrt für freie Bürger. Es gibt schon viel zu viele Beschränkungen und Verbote in Deutschland. Immer nur bei anderen Einschränkungen und Verzicht zu fordern ist ja auch einfach. Der Verkehr muss fließen und schnell Auto fahren macht Spaß. Und das darf es auch.

Warum Menschen unterschreiben

Fühle mich durch die geplanten Maßnahmen ( bei meinem Spaziergang/täglichem Rundgang) massiv gefährdet. Leitplanken behindern das seitliche Ausweichen, wenn es wegen breiter Fahrzeuge nötig wird.

Möchte alle, von der geplanten Maßnahme betroffenen, Dorfbewohner in der Angelegenheit unterstützen.

Hohe Gefährdung für Erwachsene und Kinder sowie Tiere. Zu wenig Platz und ein Schandfleck in der Landschaft. Geldverschwendung. Warum werden nicht alternativ Fahrbahnmarkierungen angebracht?
Eine Temporeduzierung ist längst überfällig, mindestens schon seit Ausbau des Spielplatzes. Kinder alleine von der Westermoorstr. bzw. Westerstr. über die Moormerlandstraße zum Spielplatz zu lassen ist zu gefährlich. Die Kids der Westerstraße wählen aus Verkehrssicherheitsgründen den weiteren Weg zur Bushaltestelle über die Norderstr. zur Ecke Osterstr.
Außerdem verläuft hier die viel genutzte Fahrradroute.

(Bearbeitet)

Auf so einer Strecke wäre eine Tempobegrenzung auf 50 Km/h oder ähnlich sinnvoll. Die Autofahrer müssen sich dem anpassen..

Verkehrssicherheit für alle Nutzer dieser Straße

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