Die vom Staatlichen Bauamt Landshut geplante Monster-Bahnüberführung am Bahnübergang Neustadt Donau löst nicht das Problem der Unfallhäufungen. Die Unfälle sind an den Einmündungen der Gemeindeverbindungsstraßen und in der S-Kurve geschehen und nicht am Bahnübergang. Die Staatsstraße soll begradigt werden um die Reisegeschwindigkeit zu erhöhen - damit erhöht sich sogar die Unfallgefahr an den Einmündungen. Wir sind für einen Ausbau der bisherigen Strecke und für Kreisverkehre an den Einmündungen der Gemeindeverbindungsstraßen. Der Bahnübergang kann sicherheitstechnisch durch eine zweite vorgeschaltete Ampelanlage noch sicherer gemacht werden.

Begründung

Wir sind aus folgenden Gründen davon überzeugt, dass wir KEINE ÜBERFÜHRUNG am Bahnübergang Neustadt-Ost (Richtung Abensberg) brauchen:

  1. Das MONSTER-BAUWERK verschandelt die Landschaft und das Ortsbild von Heiligenstadt, Niederulrain und Neustadt. Ø 550 m Länge Ø 11m Höhe (1,5 mal die Höhe eines Einfamilienhauses) Ø 200.000 Tonnen Gewicht Ø Verkehrsbelastung während der Bauphase - Um die Überführung aufzuschütten, müssen ca. 8.000 LKW-Ladungen Füllmaterial herangekarrt werden

  2. Die Unfallhäufungen werden durch die Überführung nicht beseitigt, da die Unfälle nicht bei der Bahnüberquerung, sondern an der S-Kurve, und an den Einmündungen der Gemeindeverbindungsstraßen Niederulrain und Heiligenstadt passiert sind.

  3. Wir wollen keine "Hochgeschwindigkeits"-Strecke vor den Toren vor Neustadt - eine vom Staatlichen Bauamt Landshut geplante Erhöhung der Reisegeschwindigkeit vor dem Ortsschild Neustadt ist für die Sicherheit kontraproduktiv.

  4. Die geplante Trasse benötigt und vernichtet ohne Not 42.000 qm wertvolles Ackerland.

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