Auf der Frankfurter Fußgängerzone Zeil sollen Frankfurter und ihre Gäste wieder entspannt einkaufen und spazieren gehen können. Auch außerhalb der Ladenöffnungszeiten – dann sind immer noch Restaurants, Fitness-Clubs und Kinos geöffnet. Viele Frankfurter gehen auch am Sonntag und nachts dort spazieren. Die Fußgänger auf der Zeil sollen sich nicht mehr auf rücksichtslose Raser konzentrieren müssen. Das Wort "Fußgänger-Zone" sollte wieder zu 100% gelten. Der Anlagenring, das Mainufer, die Parks und die Fressgasse sind leider längst "Fahrrad-Autobahnen".

Bitte geben Sie den Frankfurter Bürgern ihre Zeil zurück, Herr Feldmann!

Wir bedanken uns schon jetzt bei allen Unterstützern. Besonders bei allen Radfahrern, die auch gerne mal spazieren und einkaufen gehen.

Begründung

Wir Initiatoren der Petition wohnen und arbeiten in der unmittelbaren Nähe der Zeil. Wir erleben tagtäglich, dass man die "Fußgängerzone" nicht mehr ohne Anspannung benutzen kann. Morgens erlebt man Radfahrer, die mit Geschwindigkeiten von 30 km/h und deutlich mehr die Zeil "beherrschen". Macht man als Fußgänger nicht sofort Platz, löst das bei den Rasern Fassungslosigkeit aus – wenn man Glück hat. Ansonsten sind Beleidigungen (mit Worten oder Gesten) oder sogar Drohungen an der Tagesordnung. Zu den Ladenöffnungszeiten bahnen sich die Radfahrer oft riskant ihren Weg durch die immer sehr volle "Fußgängerzone". Verlässt der Kunde ein Kaufhaus oder eine Shopping-Mall, muss er wie ein Autofahrer an der Straßenkreuzung links und rechts schauen. Besonders wichtig: Familien haben am meisten unter der Situation zu leiden. Sie müssen pausenlos auf ihre Kinder schauen - von Entspannung und Spaß wie noch vor einigen Jahren keine Spur mehr. Es sollte deshalb noch einen Platz in der Stadt geben, der Fußgängern vorbehalten ist - nämlich die Frankfurter Zeil.

Außerhalb der Fußgängerzone unterstützen wir den Ausbau der Radwege, um das angespannte Verhältnis zwischen allen Verkehrsteilnehmern in Frankfurt zu verbessern.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Vielleicht sollte man sich eher gegen die Hauptverursacher der Platznot in der Stadt wehren - die Autos, die 23 h am Tag stehen, um dann 1 h lang eine einzelne Person zu bewegen, während für diesen Unsinn flächendeckend Parkplätze und 60% der Verkehrsflächen bereitgestellt werden. Dass Radfahrer wann immer möglich dorthin ausweichen, wo sie nicht den Gefährdungen durch Autos ausgesetzt sind, muss da nicht verwundern. Ich bin zwar auch für Rücksichtnahme gegenüber Fußgängern, allerdings sterben nur wenige Fußgänger durch Radfahrer. Hier fehlt die Verhältnismäßigkeit!