Region: Bavaria

Keine Streichung von Regionalzügen zwischen Augsburg und München ab 2028!

Petition is addressed to:
Bundesministerium für Verkehr, DB InfraGO AG und Bundesnetzagentur

4,185 Signatures

93 %
4,500 for collection target

4,185 Signatures

93 %
4,500 for collection target
  1. Launched 27/08/2026
  2. Time remaining > 6 weeks
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
personal data
 

I agree that my data may be stored. I can revoke this consent at any time.

Petition addressed to: Bundesministerium für Verkehr, DB InfraGO AG und Bundesnetzagentur

Wir fordern den Erhalt des bestehenden Regionalzugangebots zwischen Augsburg und München auch ab 2028.
Nach den derzeit bekannten Planungen könnten zwölf Regionalzugverbindungen entfallen – darunter Verbindungen in den Hauptverkehrszeiten am Morgen und am Nachmittag. Ursache ist die geplante Kapazitätsverteilung auf dem überlasteten Münchner Zulauf, insbesondere zwischen Olching und München-Pasing.

Wir fordern das Bundesministerium für Verkehr, die DB InfraGO AG und die Bundesnetzagentur auf, die für 2028 vorgesehene Kapazitätsverteilung zu überprüfen und eine Lösung zu schaffen, die das bestehende Regionalverkehrsangebot zwischen Augsburg und München erhält.
Konkret fordern wir:

  • Keine Streichung der zwölf betroffenen Regionalzugverbindungen ab 2028.
  • Keine Begrenzung des Regionalverkehrs auf zwei Züge pro Stunde und Richtung, wenn dadurch bestehende und stark nachgefragte Pendlerverbindungen entfallen.
  • Eine erneute Prüfung der Kapazitätsverteilung zwischen Regional-, Fern- und Güterverkehr unter angemessener Berücksichtigung der tatsächlichen Nachfrage und des gesellschaftlichen Nutzens.
  • Eine gemeinsame Lösung von Bund, DB InfraGO, Bundesnetzagentur, Freistaat Bayern und Bayerischer Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regionalverkehr nicht gegenüber anderen Verkehrsarten benachteiligt.
  • Die notwendigen infrastrukturellen und betrieblichen Maßnahmen, um langfristig mehr statt weniger Schienenverkehr auf dieser wichtigen Verkehrsachse zu ermöglichen.

Wir stellen dabei ausdrücklich nicht den notwendigen Ausbau des Fernverkehrs infrage. Fern- und Regionalverkehr dürfen jedoch nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Kapazitätsengpässe müssen durch bessere Infrastruktur und intelligente Kapazitätsplanung gelöst werden – nicht durch die Streichung stark nachgefragter Pendlerzüge.

Reason

Die Bahnstrecke Augsburg–München ist eine der wichtigsten Pendlerachsen Bayerns. Tausende Menschen sind täglich auf einen zuverlässigen und ausreichend dichten Regionalverkehr angewiesen.
Trotzdem droht ab 2028 eine deutliche Verschlechterung des Angebots.

Nach den derzeit bekannten Planungen sollen zwölf Regionalzugverbindungen zwischen Augsburg und München entfallen, darunter Verbindungen in den Hauptverkehrszeiten morgens und nachmittags. Hintergrund sind Kapazitätsengpässe auf dem Münchner Zulauf. Auf dem besonders belasteten Abschnitt zwischen Olching und München-Pasing soll die Kapazität des Regionalverkehrs begrenzt werden. Gleichzeitig sind zusätzliche Kapazitäten für den Fernverkehr vorgesehen.

Das steht im Widerspruch zu den verkehrspolitischen Zielen!

Die Stadt Augsburg und der Freistaat Bayern verfolgen mit dem Regio-Schienen-Takt Augsburg seit Jahren das Ziel, den Schienenpersonennahverkehr auszubauen und schrittweise ein S-Bahn-ähnliches Angebot zu schaffen. Bereits heute verkehren im Vorortverkehr in der Hauptverkehrszeit teilweise mehr als vier Züge pro Stunde und Richtung.

Auch der Freistaat Bayern begründet den Ausbau der Schieneninfrastruktur im Großraum München ausdrücklich mit dem weiter zunehmenden Schienenverkehr. Perspektivisch sollen Regional-S-Bahnen aus Richtung Augsburg sogar über die zweite Münchner Stammstrecke direkt in die Innenstadt geführt werden.

Umso schwerer ist nachvollziehbar, warum ausgerechnet auf der stark nachgefragten Verbindung Augsburg–München ab 2028 Regionalverbindungen reduziert werden sollen.

Wer mehr Menschen zum Umstieg vom Auto auf die Bahn bewegen will, darf gleichzeitig nicht das bestehende Angebot für Pendler verschlechtern!

Weniger Züge lösen das Kapazitätsproblem nicht
Weniger Regionalzüge bedeuten nicht einfach nur etwas weniger Komfort. Sie führen im Zweifel zu:

  • volleren Zügen,
  • längeren Wartezeiten,
  • schlechteren Anschlüssen,
  • weniger Flexibilität für Berufspendler, Schülerinnen und Schüler sowie Studierende,
  • einer höheren Belastung der verbleibenden Verbindungen und
  • letztlich dazu, dass die Bahn für manche Menschen gegenüber dem Auto wieder unattraktiver wird.

Gerade in den Hauptverkehrszeiten ist ein dichtes Angebot entscheidend. Fernverkehr und Regionalverkehr dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Ein leistungsfähiger Fernverkehr ist wichtig. Ebenso wichtig ist aber der Regionalverkehr, der jeden Tag hunderttausende Menschen zu ihren Arbeitsplätzen, Schulen, Hochschulen und anderen Zielen bringt.
Wenn die vorhandene Infrastruktur nicht genügend Kapazität für die politisch gewünschten Verkehre bietet, darf die Antwort nicht darin bestehen, bestehende Regionalzüge zu streichen.

Die notwendige Konsequenz muss sein:
Kapazitäten schaffen – nicht Pendlerzüge streichen.

Wir fordern deshalb die Verantwortlichen bei Bund, DB InfraGO und Bundesnetzagentur auf, die Planungen für 2028 zu überprüfen und gemeinsam mit dem Freistaat Bayern und der BEG eine Lösung zu finden, die das bestehende Regionalverkehrsangebot zwischen Augsburg und München erhält.

Die Verkehrswende kann nur funktionieren, wenn die Menschen darauf vertrauen können, dass das Angebot auf der Schiene besser wird – und nicht schlechter.

Quellen:
DB InfraGO: Plan zur Erhöhung der Schienenwegkapazität – Knoten München und Zulaufstrecken
https://www.dbinfrago.com/

DB InfraGO: Informationen zu zukünftig überlasteten Schienenwegen und den Kapazitätsplanungen für den Knoten München
https://www.dbinfrago.com/

Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr: Informationen zum Bahnausbau in der Region München
https://www.verkehr.bayern.de/

Stadt Augsburg: Regio-Schienen-Takt Augsburg
https://www.augsburg.de/

Süddeutsche Zeitung, 19.08.2026: Berichterstattung über die geplanten Streichungen von zwölf Regionalzügen zwischen Augsburg und München.

Thank you so much for your support, Bianca Asam, Kissing
Ask the initiator

Petition details

Petition started: 08/27/2026
Collection ends: 10/31/2026
Region: Bavaria
Topic: Traffic & transportation

Translate this petition now

new language version

Why people sign

I regularly commute between Munich and Augsburg

Selbst betroffen und teilweise ist die Situation mit vollen Zügen bereits schwierig

Die Pendler Züge zwischen München und Augsburg und auch umgekehrt sind bereits jetzt dauerüberfüllt. Ein völlig unhaltbarer Zustand, der hier noch weiter zementiert und verschlechtert werden soll. Das ist absolut indiskutabel.

Ich muss beruflich nach München pendeln. Die Züge sind jetzt schon sehr voll, eine Halbierung würde zu absolutem Chaos führen

Unsere Bundesbahn muss gestärkt und nicht weiter geschwäcbht werden! Die Streichung der Verbindungen wäre ein weiterer Beweis für die Verantwortungsverweigerung zu vieler Mandatstragenden

Tools for the spreading of the petition.

You have your own website, a blog or an entire web portal? Become an advocate and multiplier for this petition. We have the banners, widgets and API (interface) to integrate on your pages. To the tools

Translate this petition now

new language version

Help us to strengthen citizen participation. We want to support your petition to get the attention it deserves while remaining an independent platform.

Donate now