Region: Berlin
Minority protection

Keine Umbenennung der "Mohrenstrasse" in "Glinkastrasse"

Petition is directed to
Regierender Bürgermeister von Berlin, Abgeordnetenhaus Berlin
83 Supporters 20 in Berlin
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  1. Launched 07/07/2020
  2. Time remaining 3 weeks
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen die U-Bahnhaltestelle "Mohrenstrasse" in "Glinkastrasse" umbennen. Dieses Ansinnen ist zu stoppen, da dadurch einem glühenden Antisemiten ein Denkmal in Berlin geschaffen wird.

Glinkas berühmtestes Werk „Fürst Cholmskij“ handelt z.B. von einer jüdischen Verschwörung, die sich mit dem Feind verbündet um unter anderem gegen das russische Reich intrigiert. Dass diese Fiktion durchaus sein gesamtes Wirken und Leben bestimmte, zeigt sich deutlich in seinem gesamten Wirken.

Michail Glinka dessen Werke von russischem Nationalismus triefen - wie man z.B. in der Oper "Iwan Sussanin", die auf Wunsch von Zar Nikolaus I. mit "Ein Leben für den Zaren" untertitelt wurde, gut nachhören kann, kämpte wie kein Anderer gegen westliche und jüdische Elemente in der Musik an um eine "russischere" Musik zu schaffen.

Hierbei legte er vorallem seinen Fokus auf "jüdische Elemente" in der Musik (auch wenn Glinka & Co. selbst "hebräische Melodien" komponierten – die biblischen Hebräer waren das eine – nämlich "Jewrej"–, die Diasporajuden aus der Straße nebenan das andere – "Zhidy" – und die mochte man nicht) die er verbannen wollte, denn die hatten "nichts gemein mit unserem Nationalcharakter und unserer Kunst", so Glinka.

Und so war auch der Pianist Anton Rubinstein für Glinka ein "frecher Zhid" und wurde von ihm und den anderen Anwälten der neuen russischen Musik als "zu deutsch" und "zu jüdisch" attackiert, die Russische Musikalische Gesellschaft, die Rubinstein gegründet hatte als "Zhid-Musikverein" und sein Konservatorium in Petersburg als "Piano-Synagoge" diffamiert.

Zudem ist überliefert, wie Glinka einen jüdischen Bekannten abwertend als „ungeduldigen Juden“ bezeichnete und damit eindeutig rassistische Vorurteile hegte und in seinen Werken antisemitische Narrative befeuert.

Quelle: www.juedische-allgemeine.de/kultur/schlechte-wahl/

Reason

Antisemitismus und das Narrativ einer "jüdischen Weltverschwörung" (oftmals - wie bei Attila Hildmann als "Antizionismus" bezeichnet) ist gerade in Berlin ein Thema und befördert regelmäßig Gewalttaten gegen jüdische Bürger Vorschub.

Antisemitismus und Antisemiten haben in unserer aufgeklärten Gesellschaft keinen Platz.

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News

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Why people sign

  • on 28 Jul 2020

    Es geht mir auf die Nerven, dass zur Zeit alle Traditionen vernichtet werden sollen - auch Straßennamen sind Geschichte und müssen bleiben !!!!

  • Elvira Pessinger Ruppertshofen

    on 26 Jul 2020

    I

  • Mirko Caspary Wuppertal

    on 20 Jul 2020

    ja und das sofort.

  • on 16 Jul 2020

    Sie ist richtig und vernünftig.

  • Frank Sohlich Düsseldorf

    on 15 Jul 2020

    Die Änderung des Namens wäre ein Ausdruck überzogenen Einsatz gegen Rassismus und einfach lächerlich.

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