• Von: Tierschutzverein Dresden e.V. Menschen für ... mehr
  • An: Stadtrat
  • Region: Dresden mehr
    Kategorie: Tierschutz mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 998 Unterstützer
    290 in Dresden
    Sammlung abgeschlossen

Keine Vergabe von kommunalen Flächen in Dresden an Zirkusbetriebe mit Wildtieren

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Sie beginnt wieder – die Zirkussaison in Dresden.
Viele Zirkusse führen noch immer Tiere wie Elefanten, Tiger und andere Wildtiere mit sich. Damit stellt sich uns immer wieder die Frage: Sind (Wild)Tiere im Zirkus wirklich noch zeitgemäß?

Der Tierschutz ist im Grundgesetz als Staatsziel verankert.
Im Tierschutzgesetz ist ausdrücklich festgelegt, dass die Unterbringung eines Tieres artgemäß sein muss.
Wanderzirkusse bzw. reisende Zirkusse können diesen Anforderungen praktisch nicht gerecht werden. Durch die Standortwechsel können die Tiere z. B. keine Reviere anlegen oder ihr Sozialverhalten ausleben. Es kommt deshalb immer häufiger zu Verstößen gegen das Tierschutzgesetz, obwohl hier klar geregelt ist, dass niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen darf.

Da leider nicht absehbar ist, wann ein solches Verbot bundesweit eingeführt wird, hat sich der Tierschutzverein Dresden e.V. Menschen für Tierrechte bereits im März 2016 an die Dresdner Stadtratsfraktionen gewandt, damit auch die Landeshauptstadt Dresden wie bereits 50 andere Städte zuvor selbst durch ein kommunales Wildtierverbot aktiv wird.

Bitte unterstützen Sie uns bei unserer Forderung und unterzeichnen Sie die Petition.

Fordern Sie zusammen mit uns den Dresdner Stadtrat auf, die einzig richtige Entscheidung im Sinne der Tiere zu treffen und entsprechende Regelungen zu schaffen, dass keine kommunalen Flächen mehr an Zirkusbetriebe mit Wildtieren zu vergeben werden.

Begründung:

Am 18.03.2016 erfolgte aufgrund eines Antrages des Landes Hessen bereits zum dritten Mal die Entschließung des Bundesrates über ein Verbot der Haltung bestimmter wild lebender Tierarten (speziell: nicht-menschliche Primaten, Elefanten, Großbären, Giraffen, Nashörner und Flusspferde) im Zirkus. Dem Antrag des Landes Hessen haben sich die Bundesländer Saarland, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Thüringen angeschlossen.

Aus Gründen des Tierschutzes ist diese Entscheidung sehr zu unterstützen.

Angesichts erweiterter Erkenntnisse über die Bedürfnisse von Wildtieren fordert seit geraumer Zeit auch die Bundestierärztekammer ein bundesweit einheitliches und generelles Verbot von Wildtieren im Zirkus.

Selbst die Bundesregierung räumt in der Begründung zum Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Tierschutzgesetzes (vgl. BT-Drucksache 17/10572 – Seite 30) Folgendes ein: „Es zeichnet sich jedoch bereits ab, dass für einige der genannten Tierarten ein Verbot oder eine Beschränkung des Zurschaustellens an wechselnden Orten aus Gründen des Tierschutzes erforderlich sein könnte. Fortgesetzte Verstöße gegen die Haltungsvorschriften für manche Tierarten sowie die Häufigkeit von Verhaltensauffälligkeiten und gesundheitlichen Beeinträchtigungen der betreffenden Tiere in vielen Zirkusbetrieben weisen darauf hin, dass die Bestimmungen für deren tierschutzgerechte Haltung unter den Bedingungen des Zurschaustellens an wechselnden Orten nicht realisierbar sind. Auch nehmen die Erkenntnisse über die Bedürfnisse mancher Tierarten hinsichtlich einer tierschutzgerechten Haltung zu und erfordern zumeist ein erhöhtes Platzangebot und mehr Bewegungsmöglichkeiten für die Tiere.“

Dass ein Zirkus auch ohne Tiere geht, beweisen z.B. die erfolgreichen Unternehmen Circus Roncalli, Circus Flic-Flac und Cirque du Soleil.

Da die Bundesregierung offenbar keinen Handlungsbedarf sieht, wurden bereits in 50 Städten und Gemeinden entsprechende Regelungen erlassen, keine kommunalen Flächen mehr an Zirkusse, die Wildtiere mit sich führen, zu vergeben.

Bitte geben Sie den Tieren eine Stimme, dass die Landeshauptstadt Dresden "Nr. 51" wird.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Dresden, 28.04.2016 (aktiv bis 27.10.2016)


Neuigkeiten

Petition wurde nochmals verlängert. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin und geben Sie den Tieren eine Stimme. Herzlichen Dank. Neuer Sammlungszeitraum: 6 Monate

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Debatte zur Petition

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CONTRA: Die heute in Zirkus und Zoo lebenden (Wild-??)Tiere sind ort bereist seit Generationen und sind in der Regel keine Wildfänge. Sie sind an ihre Sozialkontakte gewöhnt könnten außerhalb dieser Einrichtungen nicht überleben. Wohin mit Ihnen? Gnadenhof für ...



Petitionsverlauf

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