Die Landesbaubehörde veranlasst eine Vollsperrung der L330 in Hoya!

Diese Vollsperrung hat gravierende Auswirkungen für die Bürger der gesamten Gemeinde! Im Zuge der Vollsperrung ist für die Anwohner des Hassler Steinweges und der Kirchstraße keine direkte medizinische Versorgung durch den RTW und die Feuerwehr gewährleistet. Außerdem wird der komplette Berufsverkehr weiträumig über Hoenisch und Drakenburg umgeleitet. Hierbei entstehen für Berufsverkehr, Bürger und Unternehmen ein erheblicher Kosten- und Zeitaufwand. Beispielshalber hat ein Samtgemeindemitglied aus Hassel einen Arbeitsweg von 8 km und ca. 12 Minuten nach Hoya. Durch die Vollsperrung verlängert sich die Fahrtzeit auf 39 Minuten und 32 km, da man großräumig über Drakenburg umgeleitet wird. Des Weiteren sind auch Schüler vom 6.Juni bis zum 22. Juni von der Vollsperrung betroffen, hier wird nach der 8. Stunde der Bus über Drakenburg umgeleitet. Zu diesem Zeitpunkt ist darüber hinaus unklar, ob Fahrradfahrer die Strecke zwischen Hoya und Hassel passieren können.

Alle betroffenen Personen wünschen sich eine Alternative zu der 8 wöchigen Vollsperrung. Unser Versuch mit der Landesbaubehörde in Kontakt zu treten wurde ignoriert.

Wir möchten mit dieser Petition erreichen, dass die Landesbaubehörde Hannover ihren Bauplan bürgernah ändert. Eine Möglichkeit für die Bewohner der Samtgemeinde wäre eine Umleitung über die „Alhuser Ahe“. Dies würde weiterhin eine Vollsperrung mit sich bringen, jedoch für einen wesentlich kürzeren Zeitraum (s. Zeichnung unten).

Begründung

Durch die oben genannten Probleme, die durch eine Vollsperrung auftreten werden und die komplette Ignoranz der Landesbaubehörde Hannover eine alternative Lösung zu finden, fordern wir alle Gemeindemitglieder und Betroffene Personen auf, die Petition zu unterschreiben. Somit setzen wir ein Zeichen, dass die Behörde sich nicht ohne vernünftige Absprache mit dem Bauvorhaben über die Köpfe der anliegenden Bewohner hinwegsetzten kann!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Carolin Kuhlmann und Janina Meyer aus Hassel
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  • openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter im Parlament Samtgemeinderat geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben.

    Bisher haben 1 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben.

    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/keine-vollsperrung-in-hoya

  • openPetition hat heute von den gewählten Vertretern im Parlament Samtgemeinderat eine persönliche Stellungnahme angefordert.

    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/keine-vollsperrung-in-hoya

    Warum fragen wir das Parlament?

    Jedem Mitglied des Parlaments wird hiermit die Möglichkeit gegeben, sich direkt an seine Bürger und Bürgerinnen zu wenden. Aufgrund der relevanten Anzahl an engagierten und betroffenen Bürgern aus einer Region, steht das jeweilige Parlament als repräsentative Instanz in einer politischen Verantwortung und kann durch Stellungnahme zu einem offenen Entscheidungsfindungsprozess beitragen.

    Öffentliche Stellungnahmen des Parlaments ergänzen das geordnete, schriftliche Verfahren der Petitionsausschüsse der Länder und des Bundestags. Sie sind ein Bekenntnis zu einem transparenten Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik und Bürgern.


    Was können Sie tun?

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Pro

Minijobber, die von Hassel nach Hoya mehrmals die Woche pendeln müssen, werden von ihrem Lohn am Monatsende nichts übrig haben. Auch die kostenpflichtige und konsequenterweise überfüllte Schweringerfähre stellt keine Alternative dar. Geringverdiener dürften hier schwer im Nachteil sein.

Contra

Straßenbaumaßnahmen haben immer gravierende Auswirkungen auf die Bürger. Das kostet immer Kosten, Nerven und Zeit. Auch die Landesbaubehörde erscheint mir - vorsichtig gesagt - nicht besonders kommunikativ zu sein. Aber mir scheint das Rathaus in Hoya alles daran zu setzten, die Probleme zu lösen. Die Notfallversorgung scheint bereits gelöst zu sein. Ebenso kann man wohl auch mit Matthäi vor Ort reden - die machen auch unbürokratisch viel möglich. Für neue Straßen und Abwasserkanäle sollten wir alle helfen, die Baumaßnahmen schnell zu Ende zu bringen - und uns selbst etwas zurück nehmen.