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Keine Windräder im Naturpark Diemelsee

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Regierungspräsident Walter Lübcke
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  3. Iesniegts
  4. Dialogs
  5. Pabeigtas

Wir fordern Sie auf, Herr Regierungspräsident Dr. Lübcke:

Opfern Sie nicht die Natur dem Klimaschutz!

Verhindern Sie den Bau weiterer Windräder im Naturpark Diemelsee!

Nehmen Sie die geplanten Vorranggebiete im Naturpark Diemelsee aus dem Regionalplan für Nordhessen!

Verhindern Sie die teure und unsinnige Verlegung des Wetterradars Flechtdorf in die Naturschutz-Großregion Kellerwald!

Fördern Sie die Erforschung dezentraler erneuerbarer Energiequellen, die Klima- und Naturschutz verbinden, z.B. aus Wasserkraft oder Solarbeton!

Pamatojums

Der Naturpark Diemelsee ist eine der grünen Lungen Hessens und Nordrhein-Westfalens. Ausgedehnte Wälder, die höchsten Berge des Sauerlandes, liebliche Täler und gewachsene bäuerliche Kulturlandschaften prägen sein Bild. Begrenzt wird der Naturpark im Westen vom Wintersportort Willingen, im Norden von der Kleinstadt Marsberg am Übergang zum Naturpark Eggegebirge. Mittendrin liegt der Diemelsee, ein Stausee mit einigen sehr wertvollen Naturschutzgebieten in unmittelbarer Nähe. Im Süden des Naturparks liegen einige Ortsteile der alten Hansestadt Korbach im Waldecker Land. Doch dieses Rückzugsgebiet für zahlreiche seltene und bedrohte Pflanzen und Tiere ist nun seinerseits akut bedroht. Obwohl rings um den Naturpark bereits etwa 100 Windkraftanlagen dafür sorgen, dass z. B. die Gemeinde Diemelsee ein Vielfaches von dem Strom produziert, den sie selbst verbraucht, sollen nach dem Willen der Bezirksregierung Kassel im Naturpark neue Vorrangflächen für Windenergie in großem Stil ausgewiesen werden. Und dies, obwohl sich die Vertreter der Bürger in den Kommunalparlamenten eindeutig gegen die Ausweisung dieser Flächen ausgesprochen haben! Mitten in einem Waldgebiet, in dem zahlreiche Großvögel nisten, z. B. Rotmilane, Schwarzmilane und sogar der sehr seltene Schwarzstorch, sollen Windkraftanlagen mit Nabenhöhen von 200 m in industriellem Stil die Energiewende vorantreiben. Dass dies auf Kosten des Naturschutzes geht, wird offenbar billigend in Kauf genommen. Das Wetterradar Flechtdorf, das bisher den Ausbau der Windenergie in dieser Region verhindert hat, soll auf Kosten der Stromkunden für Millionen Euro in das Natura 2000- Gebiet Wüstegarten verlegt werden. Die Folgen für die Trinkwasserversorgung der Menschen von Diemelsee und Korbach wurden in den Planungen noch nicht einmal erwähnt – handelt es sich bei dem Gebiet „Hohen Rade“ doch um ein Waldgebiet mit wertvollen Quellbiotopen und Trinkwasserbrunnen. Reinhold Messner hat gesagt: „Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will: Die Natur.“

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Hallo Fotos vom Naturpark und weitere Argumente gegen noch mehr Windräder findet ihr auch auf unserer Web Seite: www.diemelsee.jimdo.com 72 Windräder in unserer Gemeinde (Diemelsee) und 24.000 WIndräder in Deutschland, jetzt reicht's !

Windkraft ist unerlässlich für die Energiewende und völlig harmlos www.lfu.bayern.de/umweltwissen/doc/uw_117_windkraftanlagen_infraschall_gesundheit.pdf

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