Die Stadtreinigung in Kiel ist mit der Aufgabe, die Radwege instand zu halten, völlig überfordert. Scherbenhaufen, die wochenlang an der selben Stelle liegen, sind keine Seltenheit. Außerdem sind die Radwege in vielen Straßen Kiels voller Schlaglöcher, von Autos zugeparkt, viel zu schmal, voller Hundekot, rutschig durch nasses Laub - oder einfach gar nicht vorhanden.

Die Fahrbahnen der Autos hingegen werden ständig ausgebessert und gereinigt. Dies ist eine Benachteiligung derjenigen, die mit dem Rad unterwegs sein möchten/müssen und die auf eine entsprechende Infrastruktur angewiesen sind.

Die genannten Mißstände machen das Fahrradfahren nicht nur viel gefährlicher, sondern auch lästig und teuer: Durch Schlaglöcher und zu hohe Bordsteinkanten leiden die Felgen und der Rahmen. Scherben sorgen in unpassenden Momenten für platte Reifen und sind auch deswegen eine Gefahr, weil ausweichende Radler sich nicht mehr voll auf den Verkehr konzentrieren, sondern ihr Blick am Boden haftet.

Es müssen genügend Mittel für die Instandhaltung, Sanierung und Reinigung der Kieler Radwege wirksam und nachhaltig bereitgestellt werden, damit es nicht zu weiteren Unfällen und Pannen kommt. Bei Straßennetzprojekten muss auch an die Kleinen gedacht werden! Es muss für eine Verbesserung der Fahrradwege gesorgt werden. So können wir einen längst fälligen Beitrag für die Erhöhung der Lebensqualität der ganzen Stadt leisten.

Begründung

Es ist sehr wichtig, dass Radfahren für jeden sicher und erschwinglich bleibt. Für Kinder ist das Rad das ideale Fortbewegungsmittel - sie sind leider wegen ihrer geringeren Größe und wenig Verkehrserfahrung doppelt gefährdet!

Wer auf das Autofahren verzichtet, der entlastet nicht nur die Umwelt und das eigene Portmonee, sondern auch den Straßenverkehr und alle lärmgeplagten Anwohner. So jemand sollte unterstützt und nicht dafür bestraft werden, indem man ihn vernachlässigt!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Derartige Aktionen führen in Kiel zu nichts. Niemand in den Kieler Ämtern und Behörden interesssiert sich für einen zeitgemässen Radverkehr. Wer in Kiel zu den genannten Problemen schon Kontakt mit Verwaltung und / oder Polizei hatte, weiss um die Sinnlosigkeit fachlicher Kommunikation. Hier müssten sich viel mehr die Medien einbringen. Oder es muss Anzeigen und Klagen geben.