Petition is addressed to:
Gemeinderat Reutlingen
Im Rahmen der Sparmaßnahmen des Stadt Reutlingen sollen die Gebühren für die Kinderbetreuung um 7,3% steigen. Dabei sind bereits jetzt die Elternbeiträge für die Kinderbetreuung sehr hoch.
Die geplante Steigerung stellt eine unverhätnismäßige Mehrbelastung für junge Familien dar, je nach Haushalt zwischen 500€ und 800€ im Jahr. Andere Erhöhungen, wie Anwohnerparken (ca. 60€) oder die Hundesteuer (ca. 40 €) fallen deutlich geringer aus. Steuern wie Zweitwohnsitz- oder Übernachtungssteuer betreffen örtliche Bürger*innen kaum, und die Vergnügungssteuer betrifft ausschließlich freiwillige Nutzer.
Viele weitere Sparmaßnahmen betreffen ebenfalls insbesondere Familien mit Kindern, wie die Schließung von Außenstellen der Stadtbücherei, sowie die erwartbare Steigerung von Sportvereinsbeiträgen.
Ebenfalls sollen 10% aller städtischen Stellen eingespart werden, dies betrifft ebenfalls die Kinderbetreuung.
Daher fordern wir:
- Die jährliche Erhöhung des Besuchsgelds nach dem Landesrichtsatz für die Jahre 2026 und 2027 auszusetzen.
- Für einen fairen Lastenausgleich: Belastungen sollen auf alle Schultern verteilt werden.
- Die Qualität bei KiTa und Schule muss erhalten bleiben – keine Kürzungen beim Personal!
Dies ist ein starkes Zeichen für junge Familien!
Wir bitten den Gemeinderat, die geplante Gebührenerhöhung abzulehnen und stattdessen für eine faire Verteilung der Kosten zu sorgen. Damit Reutlingen seinem Ruf als familienfreundliche Stadt gerecht wird, sollte dieser Anspruch durch konkretes Handeln und klare Prioritäten untermauert werden – und nicht nur im Rahmen des Stadtmarketings unter dem Motto „Familien-Freund-lingen“ beworben werden.
Reason
Kinder sind die Zukunft unserer Gesellsellschaft. Es ist wichtig jungen Familien ein gutes Umfeld zu bieten. Dazu zählt auch eine bezahlbare Kinderbetreuung und keine Mehrbelastung zum Ziele der Konsolidierung.
In vielen Fällen wird man ohne Kinder die Auswirkungen der Sparmaßnahmen nicht bemerken, aber mit Kindern wird man finanziell deutlich mehr belastet und spürt in vielen Bereichen die Kürzungen.
Reutlingen muss für junge Familien und Fachkräfte attraktiv bleiben – gutes Marketing reicht dafür nicht aus. Familienfreundlichkeit muss im Alltag spürbar sein. Dazu gehört eine bezahlbare Kinderbetreuung und der Verzicht auf zusätzliche finanzielle Belastungen zum Zwecke der Haushaltskonsolidierung.
Wir haben viele kleine Kinder in der Familie,die finanzielle Last ist sehr groß.Es gibt Bundesländern die Zahlen kaum für Kindergarten,finde es ungerecht.