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  • Von: Edith Krauss (staatlich Anerkannte Kinderpflegerin) mehr
  • An: rheinland-pfälzische Ministerium für Wissenschaft, ...
  • Region: Rheinland-Pfalz mehr
    Kategorie: Familie mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 13 Tage verbleibend
  • 21 Unterstützende
    16 in Rheinland-Pfalz
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Kinderpflegerinnen Anerkennen, zur Staatl. anerkannt Erzieherin, durch eine Anpassungsweiterbildung!

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Das Land braucht Erzieher/innen. Ich behaupte wir hätten schnell genug, wenn man all die staatlich anerkannte Kinderpflegerin mit einer kurzweiligen kostengünstiger Anpassungsausbildung weiterbilden würde. Stattdessen müssen sie, mit völlig berufsfremden und zu dem noch einer kostenaufwendigeren Ausbildung, noch mal für drei bzw. je nach Modell auch mehr Jahre die Schulbank drücken.

In einem Bericht der Internet Seite; erzieherin-ausbildung.de ist zu lesen, dass Regierungen der Länder darauf hin arbeiten, dass möglichst viele Ergänzungskräfte (wie die Kinderpfleger), sich zu Fachkräften weiterbilden und nach ihrer Erstausbildung noch eine zweite Ausbildung absolvieren, um Erzieher mit staatlicher Anerkennung zu werden.

Warum bitte eine zweite Ausbildung wir sind doch schon vor geschult....vor allem wenn noch Berufserfahrung dazu kommt.

Auch ich stand mal an dem Punkt. Ich arbeitete als 35 Stunden Kraft in einer Kindertageseirichtung und hatte selbst vier Kinder. Die sogenannte berufsbegleitende Ausbildung lief damals montags und samstags. Die Zeit am Montag hätte ich im Kindergarten nacharbeiten müssen. Und schon war der Traum geplatzt. Wie hätte das funktionieren sollen. So wie mir geht’s sicher vielen. Bei meinem Bemühen heute die berufsbegleitende Ausbildung zu machen, sind es nun nicht mehr die Kinder, aber ich bin Vollzeit beschäftigt, da bleibt kein Spielraum mehr. Es gibt Angebote mit Abends und samstags Unterricht. Nur wie soll ich ein Anerkennungsjahr machen? Meine Anstellung beim meinem Bidlungsträger konnte da nicht mit eingebaut werden. Also wieder nix. Trotz allem habe ich mich an einer Schule angemeldet. Hmm da war sie die Nächte Hürde. Es gibt viel zu wenige Schulplätze. Bisher habe ich noch nie einen Platz erhalten.

Die Behörden und Ministerien halten sich fest an Statuten die nicht der Realität entsprechen.

Begründung:

Die vielen Kinderpflegerinnen die ich kenne, arbeiten in den Einrichtungen genauso mit wie jede Erzieherin. Müssen genau so Verantwortung übernehmen und entwickeln und Formen die Einrichtung mit. Viele haben eine Menge Berufserfahrung und auch einige Weiterbildung absolviert. Haben somit durchaus genug Eignung, um in kurzer Zeit zu einem anerkannten Erzieher weitergebildet zu werden.
Also warum tut sich unser Land so schwer für uns Kinderpflegerinnen eine Anpassungsweiterbildung zu installieren.

Eine solche Anpassungsweiterbildung gibt es.
Wer in der Ehemaligen DDR seine Ausbildung gemacht hat, hat Glück. Hier reicht eine eine jährige Fortbildung. Das Ministerium in Rheinladpfalz gab mir als Begründung an. Die Krippenerzieherinnen aus der ehemaligen DDR seien durch ihre Ausbildung der Erzieherin näher als die Kinderpflegerin. Sorry kann ich nicht akzeptieren. Die Inhalte sind ähnlich was in dem weiter unten angeführten Dokument auch bestätigt wird.
Zu dem bin ich der Auffassung die Menschen aus der DDR hätten eine Weitaus umfassendere Umschulung nötiger. Ich habe mit vielen zusammen gearbeitet und jeden auch sehr geschätzt. Aber von dem Beruf der Erzieherin hatten sie eine Komplet andere Vorstellung als meine Kollegen und ich, Kein Wunder sie sind in einem völlig anderen System und Wertvorstellung aufgewachsen. Deren Ausrichtung zum Thema Erziehung, unterscheidet sich dem unserer immens.


In den neuen Bundesländern gibt es eine Anpassungsfortbildung von einem halben Jahr. Dann kann man die Prüfung zur staatlich anerkannten Erzieherin ablegen.

So gelesen in einem Dokument der;
Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland mit dem Titel:
"Anerkennung von nach Rechtsvorschriften der ehemaligen DDR
abgeschlossenen Ausbildungen in Erzieherberufen gemäß Art. 37 Einigungsvertrag
(Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 14.06.1991 i.d.F. vom 27.01.1995)- "

unter
2.2
Über die Teilanerkennung wird eine Bescheinigung mit folgendem Wortlaut ausgestellt:
"Es wird festgestellt, dass der an der Fachschule in ... (Ort der Schule) ... am ... (Zeugnis-datum) ... erworbene Abschluss als ... (in der ehemaligen DDR erworbene Berufsbezeichnung) ... eine gleichwertige Fachausbildung für den Teilbereich ... (siehe Zuordnung nach Ziffer 2.1)... im Tätigkeitsfeld des staatlich anerkannten Erziehers/der staatlich anerkannten Erzieherin ist. Diese Bescheinigung gilt nur in Verbindung mit dem oben genannten Abschlusszeugnis".
2.3
Bei Krippenerziehern/Krippenerzieherinnen wird die Bescheinigung durch folgenden Satz ergänzt:
"Das Zeugnis ist außerdem dem Abschlusszeugnis der Berufsfachschule für Kinderpflege gleichwertig"

2) Sofern in einem Land keine Berufsfachschulen für Kinderpflege bestehen, entfällt dieser Zusatz.
3. Die Anerkennung als staatlich anerkannter Erzieher/staatlich anerkannte Erzieherin und damit die Berechtigung, in allen sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern als pädagogische Fachkraft tätig zu sein, können Bewerber/Bewerberinnen erhalten, wenn sie an einer einjährigen Anpassungsfortbildung in mindestens einem nicht die vorliegende Qualifikation betreffenden Teilbereich teilgenommen und diese Fortbildung mit einem Kolloquium erfolgreich abgeschlossen haben. Eine mindestens dreijährige Berufspraxis wird auf die Dauer der Anpassungsfortbildung mit einem halben Jahr angerechnet. Die Anpassungsfortbildung umfasst Theorie- und Praxisanteile, wobei
die Theorieanteile, bezogen auf eine halbjährige Fortbildung, mindestens 100 Stunden umfassen.

Das klingt doch schon änderst. Wobei ich das für eine in unserem System auf gewachsen und ausgebildete Kinderpflegerin für meine Empfindungen immer noch zu umfangreich ist.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Armsheim, 10.10.2016 (aktiv bis 09.03.2017)


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