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Bild zur Petition mit dem Thema: Koa EM! Koa EM!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Stadtrat München
  • Region: Landkreis München mehr
    Kategorie: Sport mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 5 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Koa EM!

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Kein Knebelvertrag bei der EM 2020-Bewerbung Münchens, für Verhandlungen auf Augenhöhe!

Forderungen:

  • Eine genaues Auswerten der Kosten/Nutzenrechnung für die möglichen Fußball-Europameisterschaftsspiele 2020 in München.

-Das Ablehnen von einseitigen Verträgen zu Gunsten des Veranstalter Union of European Football Associations (weiter im Textverlauf kurz UEFA genannt) und Forderung von gleichberechtigten Verhandlungen mit den Bewerbern für die Meisterschafstspiele.

-Ein eventuelles Zurückziehen der Bewerbung Münchens, falls die beiden oben genannten Punkte negativ ausfallen.

Begründung:

Die Fußballeuropameisterschaft ist wohl einer der größten und meist beachteten Sportveranstaltungen der Welt. Genauso beträchtlich sind die finanziellen Mittel die sowohl erbracht werden müssen und eingenommen werden. Der Hauptnutznießer sind in diesen Fall die UEFA, ihre Sponsoren und die jeweiligen nationalen Fußballverbände.

Für die EM 2020 wurde durch die UEFA beschlossen, das diese „in verschiedenen Metropolen Europas“ ausgetragen wird. Im Hintergrund, das sowohl die stetig steigenden Anforderungen seitens der UEFA, als auch der Weltwirtschaftskrise, nationale Alleingänge für die jeweiligen Staaten zu einem immer größer werdenden finanziellen Kraftakt verkommen lässt, ist diese Entscheidung zu begrüßen.

Jedoch ändert dies nichts an der Kritik der Geschäftsgebaren der UEFA, die schon von der Sueddeutschen mit Knebelverträge verglichen wurden.(Siehe Anhang 1) Hier einige Fakten zu den Bedingen für den möglichen Austragungsort München 2020 (Anhang 1) : -Die UEFA wird von allen Haftungen beim Thema Sicherheit freigestellt. -Sämtliche Vermarktungsrechte liegen bei der UEFA -Eingeforderte "Freiwillige" Aktivitäten mit Gesamtkosten von 2,3 Millionen Euro -Rund eine Millionen Euro für Freifahrtscheine im Gebiet des Münchner Verkehrs- und Tarifverbund

Insgesamt soll die Stadt mindestens 7,5 Millionen Euro zahlen, um überhaupt die Spiele zu bekommen.

Dies ist nicht hinnehmbar, es kann nicht sein das so eine äußerst erfolgreiche "Firma" hier auch noch Subventionen bekommt. Die Stadt München muss zum Schutz ihrer Bürger neu mit der UEFA verhandeln!

Folgend kommt eine Erwiderung auf Argumente die für eine Bewerbung zur EM 2020 sprechen:

-Die Stadt München wird indirekt(Tourismus/Einzelhandel ect.) finanziell davon profitieren:

Zu jeden sportlichen Großereignis wurden vor diesen Einschätzungen geliefert die sich bei den wirtschaftlichen positiven Auswirkungen regelrecht überbieten. Wurde jedoch nach der Veranstaltung diese Auswirkungen in Studien untersucht blieb davon herzlich wenig übrig.(Anhang 2)

Die WM 2006 z.B hatte einen äußerst geringen ökonomischen Effekt auf Deutschland. In Sachen Tourismus führte ein Verdrängungseffekt(Gäste die gerade wegen der Veranstaltung fernblieben) dazu das touristisch gut erschlossene Städte gar ein Rückgang in der Auslastung hatten. Darunter München mit einen Minus von 14%. (Anhang 3)

Ob eine EM 2020, bei noch strengeren Auflagen seitens der UEFA, eine wirtschaftliche positive Belebung zulässt, darf bezweifelt werden.

-Sportveranstaltungen wie die Europameisterschaft sind ein wichtiger Teil der Völkerverständigung und lassen einen den Alltag vergessen.

Fußball ist ein Wettkampfsport, der auch unter der Präzise "WIR gegen DIE" lebt. Dies ist bei Wettbewerben der Nationalmannschaften nicht anders. Es ist sogar so das diese Eigenschaften möglicherweise z.B durch WMs verstärkt werden. (Anhang 4) Eine gewissen Anstieg der Zufriedenheit während einer solchen Sportveranstaltung mag es sogar geben, jedoch ist diese nur von kurzer Dauer bis die Stimmung wieder sinkt.

-Du/Ihr seit doch nur gegen Fußball ansich.

Nein, auch ich kann leidenschaftlicher Fußballfan sein. Ich bin mir jedoch klar, das obwohl die UEFA massiven Gewinn einfährt, sie sich gleichzeitig vom Gastgeber aushalten lässt. Das kann und darf meiner Meinung nach nicht möglich sein.

Sobald die UEFA wie ein Konzern selbst die gesamten Unkosten trägt die sie hinterlässt, kann meinetwegen jedes Jahr eine EM in Deutschland stattfinden.

Anhänge:

1.http://sz.de/1.1734612 2.http://www.diw.de/documents/%20publikationen/73%20/56559/rn19.pdf 3.http://www.econstor.eu/bitstream/10419/42806/1/53455010X.pdf (siehe Seite 3) 4.http://www.uni-bielefeld.de/ikg/gmf/pdf/ergebnisse_2006.pdf (siehe Seite 12)

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

84137, 30.08.2013 (aktiv bis 01.03.2014)


Debatte zur Petition

PRO: Profi-Fußball ganz abschaffen oder jede staatliche Unterstützung entziehen inkl. Gebühren für GEZ-Übertragungsrechte.

Noch kein CONTRA Argument.
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Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer