Der Deutsche Bundestag möge beschließen, als Berechnungsgrundlage des Kindertagekrankengeldes den um die Lohnsteuer reduzierten Bruttolohn heranzuziehen. Derzeit erfolgt ein Abzug von Sozialabgaben durch die Krankenkasse auf den gemeldeten Nettolohn des Arbeitgebers. Durch die neue Gesetzgebung verringerte sich der Auszahlungsbetrag für Arbeitnehmer bei Erkrankung des Kindes.

Begründung

Von der Krankenkasse gab es ein Schreiben, dass 100% vom Netto, wenn man berufstätig ist und Anspruch auf Urlaub- und Weihnachtsgeld hat, bei Erkrankung eines Kindes ausgezahlt werden. In der Berechnung kommt jedoch ein geringerer Betrag heraus, als vor der neuen Gesetzgebung. Grund ist folgender: der Arbeitgeber meldet Brutto- und Nettogehalt pro Tag. Die Krankenkasse nimmt das Netto (Bruttolohn abzüglich Steuer und aller Abgaben). Von diesem Nettobetrag werden Sozialabgaben einbehalten. Damit wird weniger Krankentagegeld ausgezahlt. Eine Falschberechnung der Krankenkasse liegt nicht vor, auch von anderen Kassen wird diese Berechnung bestätigt.Richtig wäre, vom Bruttolohn pro Tag die Lohnsteuer abzuziehen und dann von diesem Betrag die Berechnung des Krankentagegeldes der Krankenkasse vornehmen zu lassen. Werden dann von dieser die Sozialabgaben einbehalten, so ist dies ein einmaliger Abzug in der Berechnung.

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