Seit den 1980er Jahren wird einer der Pavillons auf dem Campus der PH Freiburg von Studierenden in vielfältiger Weise genutzt. Der Studierendenvertretung dient er als Büro, er beherbergt die studentische Studien-, Sozial- und BAföG-Beratung sowie das selbstverwaltete Kulturcafé, das dem von den Studierenden „KuCa“ genannten Pavillon seinen Namen gibt. Der Pavillon hat sich zu einem Lern- und Lebensraum der Studierenden entwickelt. Freiräume wie dieser ermöglichen studentische Selbst- und Mitbestimmung und fördern den Meinungsaustausch. Die Vielzahl von Veranstaltungen und Angeboten lässt über die Öffnungszeiten der Hochschule hinaus die kulturelle wie auch politische Vielfalt und die Kooperation von Studierenden, Dozierenden und sozialen Organisationen zu. Ohne KuCa ist solidarische Unterstützung, politische Mitbestimmung und kulturelles Engagement nur bedingt möglich. Nach Plänen der Stadt Freiburg soll das Bahnhofsareal, auf dem sich der Pavillon befindet, umgestaltet und kommerziell genutzt werden. Im Zuge dieser Planungen werden die Pavillons Ende 2014 abgerissen. Einen Ersatz für die wegfallenden Sozialräume ist nicht in Sicht. Gespräche und offene Briefe an die betreffenden Stellen haben zum jetzigen Zeitpunkt zu keinem Lösungsvorschlag geführt. Die Zeit wird nun immer knapper, bis jetzt wurden keine Alternativen aufgezeigt. Die Studierenden werden mit ihren Forderungen vertröstet. Da das Land nach wie vor mit falschen Studierendenzahlen (2900, anstatt 4700) rechnet, gibt es an der Pädagogischen Hochschule enormer Flächenmangel. Deshalb wird der Bedarf an Ersatzräumen nicht anerkannt.

Begründung

Wir fordern die betreffenden Stellen auf, eine echte Alternative, die auf gleichwertigem Raum Selbstverwaltung ermöglicht, bereitzustellen, sodass ein Übergang zwischen „altem“ und „neuem“ KuCa gewährleistet wird!

Wir fordern den Erhalt aller Freiräume, vor allem für diejenigen, die ebenfalls vom Abriss bedroht sind!

Wir fordern Politik und Hochschule auf, die Forderungen der Studierenden ernst zu nehmen und endlich zu handeln!

Wir fordern mehr Flächen für die Pädagogische Hochschule!

Des Weiteren sprechen wir uns gegen eine kommerzielle Nutzung des Bahnhofsgeländes aus: Konsum im Zentrum des Campus widerspricht dem Zweck einer Hochschule und stört den Fokus auf unabhängige Bildung!

Setze ein Zeichen mit deiner Unterschrift und unterstütze: Freiräume - Selbstverwaltung - Diskussionen - kritische Bildung - autonomes Seminar - Bands - Sozialreferat - fair gehandelten Kaffee und Tee - KuCa Kino - Open Stage - APO Referat - Entwicklung neuer Ideen - Austausch - Vielfalt - Offenheit - Engagement - bildungspolitisches Referat - Kulturreferat - Lernraum - Büro der Studierendenvertretung - keinen Konsumzwang - Menschsein - kritisches Denken - Umsonstregal - Antirassismusreferat - Vokü - kulturelle Veranstaltungen - Stundenplanberatung - Bafög Beratung - Sozialberatung - genderfreie Toiletten - Vorträge - Lebensraum … das KuCa ! ! !

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Pro

Weil das Kuca den einzig akzeptablen Lernraum für viele Studenten darstellt - gemütliche Atmosphäre und durch das Kunica auch eine Rückzugsmöglichkeit; die Örtlichkeiten der Pädagogischen Hochschule können keinen solchen Lernplatz vorweisen.

Contra

Einziges Contra-Argument wäre, dass nach dem Abriss die Chance bestünde AstA/UstA zentraler in die PH zu integrieren und ein neues KuCa (mit all seiner Vielfalt!) innerhalb des PH-Geländes aufzubauen... Da uns aber keine neuen (Frei-) Räume zugesichert wurden (und bestimmt auch nicht werden!), ist dies auch nicht wirklich ein Gegenargument, sondern eher nur ein Gedanke... Von daher: Wenn es kein Entgegenkommen gibt, MUSS das KuCa bleiben!!!