Kurze Beine, kurze Wege – unsere Dorfschulen müssen bleiben!

Petition richtet sich an:
Amtsvorsteher Olde Oldsen

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808 von 450 für Quorum in Amt Mittleres Nordfriesland Amt Mittleres Nordfriesland

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  1. Gestartet Mai 2026
  2. Sammlung noch 9 Wochen
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Amtsvorsteher Olde Oldsen

Kurze Beine, kurze Wege – unsere Dorfschulen müssen bleiben!
Für den Erhalt der Grundschulen in Joldelund, Breklum und Bordelum
Eine Petition der Bürgerinitiative Joldelund gegen die drohende Schulschließung im Schulverband Mittleres Nordfriesland

Worum es geht
Die Grundschulen in Joldelund, Breklum und Bordelum sind bedroht. Der Schulverband Mittleres Nordfriesland plant – auf Basis einer Analyse des Architekturbüros Baupiloten – eine weitreichende Zentralisierung des Schulangebots am Standort Bredstedt. Alle drei Dorfschulen könnten geschlossen werden.
Wir, die Bürgerinitiative Joldelund »Kurze Beine, kurze Wege«, wehren uns dagegen – gemeinsam mit den Eltern und Gemeinden in Breklum und Bordelum. Unsere Kinder gehören in ihre Dörfer.

Unsere Forderungen
Unsere Schulen bleiben! Die Grundschulen in Joldelund, Breklum und Bordelum müssen erhalten werden – als Herz unserer Dörfer und Heimat unserer Kinder.

  • Zeigt uns die echten Alternativen! Bevor Schließungen beschlossen werden, muss fair und gleichwertig geprüft werden, ob unsere Dorfschulen erhalten werden können. Wir wollen keine Zentralisierung als einzige Option.
  • Warum schrumpfen die Kinderzahlen – und stimmt das wirklich? Die Prognosen zur Schülerentwicklung, auf die sich die Planung stützt, sind für uns nicht nachvollziehbar. Wir fordern vollständige Offenlegung: Woher kommen die Zahlen? Was wurde angenommen? Was wurde weggelassen?
  • Was kostet das wirklich – für alle? Wir wollen wissen, was Zentralisierung über 20–30 Jahre tatsächlich kostet – inklusive Busverkehr, Betrieb und Sanierung. Nur wer alles vergleicht, entscheidet fair.
  • Teuer muss nicht besser sein. Für die Umbauten in Bredstedt werden Millionen geplant. Doch wo ist der Beweis, dass moderne Schulraumkonzepte unseren Kindern wirklich mehr bringen? Wir fordern Antworten, bevor Fakten geschaffen werden.
  • Wir reden mit – nicht nachher, sondern jetzt! Entscheidungen über die Zukunft unserer Kinder dürfen nicht über unsere Köpfe hinweg getroffen werden. Wir sind die Eltern. Wir sind die Gemeinden. Hört uns zu.

Begründung

Unsere Gründe

  • Vom ersten Tag an zuhause: Viele Kinder besuchen von der Krippe (ab ca. 12 Monaten) bis zum Ende der Grundschulzeit denselben Ortsstandort mit Kita und Schule. Diese Kontinuität über rund zehn Jahre gibt Kindern Sicherheit, Wurzeln und ein stabiles soziales Umfeld.
  • Kurze Wege für kleine Füße: Grundschulkinder sollten ihren Schulweg zu Fuß oder mit dem Rad bewältigen können – nicht im Bus über lange Strecken pendeln müssen.
  • Dorf ohne Schule ist kein Dorf mehr: Die Dorfschule ist Mittelpunkt und Zukunftssignal. Familien ziehen weg, wenn die wohnortnahe Bildung fehlt.
  • Keine Belege für den Mehrwert teurer Umbauten. Beziehungsqualität und Sicherheit zählen weit mehr.
  • Kosten nicht vergleichend berechnet: Ein vollständiger Vergleich von Investitions-, Betriebs- und Transportkosten über 20–30 Jahre für alle Standortvarianten liegt bislang nicht vor.
  • Auch die prognostizierte Entwicklung der Schülerzahlen in Joldelund stimmen aus unserer Sicht nicht mit den aktuellen Zahlen der KiTa Jahrgänge überein (mehr als 20% Abweichung).

„Unsere Kinder kennen ihren Ort – lasst sie hier aufwachsen.“
Bürgerinitiative Joldelund »Kurze Beine, kurze Wege – die Grundschule in Joldelund muss bleiben«

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 08.05.2026
Sammlung endet: 07.11.2026
Region: Amt Mittleres Nordfriesland
Kategorie: Bildung

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Warum Menschen unterschreiben

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Die Schulen sind ein wichtiger sozialer Baustein für unsere Region und muss unbedingt bleiben.

Bildung ist der Grundpfeiler eines erfolgreichen Lebens. Das Versagen der Politik darf die Zukunft unserer Kinder nicht gefährden.

Meine Entscheidung für die Schule in den Dörfern ist für die Kinder, die so in den ersten Schuljahren kurze Wege haben und sich im Dorf aufhalten, spielen und in den Vereinen integrieren können. Es bleibt persönlicher und vertrauter, sorgt für eine Identifikation mit dem familiären Umfeld. Kinder können mit dem Fahrrad zur Schule statt mit Bussen längere (Um-) Wege, die zeitaufwändig und unsicher (bei Streiks) sind.

Jeder dorf soll seine kleine schule erhalten bleiben. Nur so haben die kinder in kleineren Gruppen Chancen zu lernen und dran spaß haben.

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