• Von: gunnar-eric randt
  • An: Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft
  • Region: Bremen mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 20 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

L 19/47 - Besserer Schutz von Männern im öffentlichen und häuslichen Raum

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Gewalt im öffentlichen wie im häuslichen Raum bedroht Frauen wie Männer
Eingeschränkt einseitige Handlungsweisen zum Schutz von Bürgern mit Hilfe erweiterter Gleichstellungsgesetze gemäß Vorgaben nach Gender sind mit folgender Petition zu verhindern. Zu ihrem Inhalt stehen vornehmlich folgende Erfordernisse, die zu einer Veränderung der Gleichstellungsgesetze nach Genderkriterien führen und deshalb dringend der Unterstützung bedürfen:
Abschaffung der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau
zu Gunsten einer
Zentralstelle für Gleichberechtigungsangelegenheiten nach Gender
oder
Zusätzliche Einrichtung einer Zentralstelle, die Ausgrenzung des Mannes nach Gender verhindert
Vor dem Hintergrund, dass sich das vermeintlich schwache Geschlecht in allen Bereichen der Gesellschaft beweisen möchte und es auch können soll, sind in den Jahren vor der Erweiterung von Gleichberechtigungsgesetzen um Genderbelange, Inhalte, die eine Gleichberechtigung der Frau befördern sollen, umgesetzt worden.
In Bremen ist die neue geschlechterspezifische Gleichstellung bislang noch nicht sinnvoll umgesetzt worden. Eine politische Umsetzung des Themas ist - ausgenommen bei Angelegenheiten, die beispielsweise mit Änderungen im Zusammenhang mit der Homo-Ehe stehen - im genderpolitischen Sinne nicht einmal ansatzweise zu Erkennen.
Die aktuelle Diskussion um die Vorfälle in der Silvesternacht in Köln, die auch in Bremen mit Tagesaktualität in den Medien Berücksichtigung fand, zeigt einmal mehr, wie Themen, die mit Gewalt zusammenhängen, nur erst deshalb politisches Gewicht bekommen, weil sich auf Grund der aktuellen Begebenheiten, geschlechterspezifisch nur einseitig handeln lässt. Der Schutz von Frauen vor Gewalt durch sexuelle Übergriffe wird jetzt - zu Recht -, auch als ganz besonders wichtig empfunden.
Durch das Opfer ungewollt, ist das Festhalten an den Armen, Grapschen an Po, Brust und den Intimbereich erschreckend unangenehm. Derlei Taten werden von Frauen mittlerweile sofort auf der nächsten Polizeiwache angezeigt. Sie führen zudem zu großer Empörung in der Politik und zur Umsetzung von besonderen Maßnahmen zum Schutze der Opfer.
Durch das Opfer ungewollt, ist das Festhalten an den Armen, der Erhalt von Schlägen, Tritten an den Kopf, den Rücken, den gegen die Beine, ins Gesicht, in den Brust- und Bauchraum und in den Intimbereich schwerst verletzend, lebensbedrohlich oder tödlich. Häufig werden bei Taten gegenüber Männern von Tätern zusätzlich Messer eingesetzt.
Ein Manko in der Gleichstellungspolitik sorgt hier wieder für fortschreitend einseitige Herabsetzung von gleichen Rechten, wie hier der Schutz vor Gewalt im öffentlichen Raum, zu Ungunsten von Männern. Die Landesfrauenbeauftragte in Bremen insestiert sogar in ihrer Stellungnahme zur Tagesaktualität noch immer, Männer als einzig verursachenden Faktor, beispielsweise bei häuslicher Gewalt, in ihrem Ansehen in pauschalierender und herabwürdigender Weise zurückzusetzen.
Dabei liegt die Dunkelziffer von häuslicher Gewalt, bei der Männer Schaden nehmen, weil Frauen ihre politisch gestärkten Positionen als vermeintlich „schwaches“ Geschlecht, dem kein Richter oder Polizeibeamter glaubt, dass auch von ihm Gewalt gegen das gesetzlich wie politisch stark geschwächte „starke Geschlecht“ ausgehen kann, auch hier einzusetzen wissen. Nur eine Behauptung der Frau, sie sei von ihrem Mann oder Partner angegangen worden, reicht mittlerweile aus, um den Mann und seinen Leumund in erhebliche Schwierigkeiten zu bringen.
In den vergangenen Jahren wurde insbesondere auch deutlich, dass der Schutz von männlichen Kindern im Bundesland Bremen nicht ernst genommen wird.
Der als Maskenmann bekannt gewordene Sexualmörder konnte in Bremen-Horn so über vierzig Taten mit sexuellen Übergriffen begehen, ohne das Politik oder Behörden vor ihm gewarnt hätten. Nicht etwa polizeiliche Aufklärungsarbeit, die beispielsweise in Niedersachsen verschwundene Ermittlungsakten beinhaltete und in ihrer Unkoordiniertheit nur die Spitze des Eisberges ausmachte, sondern ein Hinweis eines jungen Mannes aus Bremen-Findorff, führte zur Festnahme des Verbrechers.
Der Name Edathy, Bundestagsabgeordneter, der Jungen gern nackt sieht, war Ermittlern aus Bremen schon länger bekannt. Er stand auf einer Liste des BKA, die dem LKA in Bremen mit der Bitte zugänglich gemacht worden ist, zu prüfen, ob auch Namen von Bürgern aus Bremen auf der Kundenliste eines Kinderpornografieanbieters aus Übersee zu finden sei.
In dieser Form stellten sich die Abläufe im Vorfeld erst nach der Aufdeckung der Affäre heraus. Der Innensenator von Bremen antwortete auf entrüstete Nachfragen von Journalisten, weshalb nicht wenigstens er vor der Bundestagswahl laut gegeben habe, dass er und seine Behörde ja nur die Namen etwaig aus Bremen stammender Beteiligter herausfinden sollte.
Es ist an der Zeit, dass Steuergelder, die für eine Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern sorgen sollen, in Bremen sinnvoller und somit nicht nur einseitig und über entsprechend zu Hauf installierte Stellen für Frauenfragen, die in allen Lebenslagen und für alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens eingesetzt werden, verschwendet werden.
In Folge der hier gestellten Petition sollen eingeschränkt einseitige Handlungsweisen, die nur zum Schutze von Frauen vor Gewalt dienen und Männer somit ausgrenzen, verhindert werden. Nicht nur zum Schutze aller Bürger vor Gewalt im öffentlichen wie im privaten Raum, bedarf es erweiterter Gleichstellungsgesetze gemäß Vorgaben nach Gender. In Gleichberechtigungsfragen im Bildungs- und Berufswesen, finden besondere Rechte des Mannes zu seinem Schutz, beispielsweise vor perfiden Mobbingaktivitäten, keinerlei Berücksichtigung.
Sie werden verhindert, da Gleichstellungspolitik in Bremen und im Bund immer noch zu einseitig verläuft und behandelt wird.
Deshalb wird im Rahmen dieser Petition von den Unterzeichnern die
Abschaffung der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau
zu Gunsten einer
Zentralstelle für Gleichberechtigungsangelegenheiten nach Gender
oder die
Zusätzliche Einrichtung einer Zentralstelle, die - nach und gemäß Gender - Ausgrenzung des Mannes durch geschlechterspezifisch einseitig ausgelegte Gleichberechtigungspolitik verhindert
beantragt.
Bremen, den 11.01.16

Begründung:

29.01.2016 (aktiv bis 11.03.2016)


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