Region: Laer
Traffic & transportation

Lkw-Durchfahrtverbot und Tempo 30 im Dorf: Für mehr Sicherheit für Laer JETZT!

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Bürgermeister
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  1. Launched 04/08/2021
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Der Rat möge beschließen, den Bürgermeister zu beauftragen, sobald wie möglich In Verhandlungen mit dem Landesbetrieb Straßen NRW und den zuständigen Verkehrsaufsichtsbehörden der Kreise Steinfurt und Coesfeld zu treten und folgende Maßnahmen zu fordern:

 1.    Verbot/ Ableitung des durchfahrenden Schwerlastverkehrs, ausgenommen Ziel- und Quellverkehr

2.    Einrichtung einer Tempo 30-Zone innerhalb der geschlossenen Ortschaft

Reason

Seit vielen Jahren warten die Bürger:innen unserer Gemeinde auf eine Entlastung vom durchfahrenden Schwerlastverkehr im Bereich der Ortsdurchfahrt / L 555, die den Ort quasi in zwei Hälften teilt. Die Ortsdurchfahrt ist aufgrund der engen Straßenquerschnitte von maximal 5 – 6m und der engen Kurvenbereiche auf einer Länge von ca. 350m für den durchfahrenden Schwerlastverkehr nicht geeignet. Durch die fünf- oder sechsachsigen Fahrzeuge/LKW mit Anhängern und das insgesamt hohe Verkehrsaufkommen durch zum Teil dreiachsige Busse und große landwirtschaftliche Fahrzeuge ergänzt durch lebhaften Individualverkehr kommt es immer wieder zu gefährlichen Fahrzeugbegegnungen untereinander. Radfahrer:innen und Fußgänger:innen werden dadurch massiv gefährdet. Durch die geringe Straßenbreite wird nicht selten auch der Bürgersteig zum Ausweichen und Rangieren durch die Fahrzeuge genutzt. Da in einigen Bereichen der Gehweg sehr schmal ist und die Gebäude sich unmittelbar angrenzend befinden, entstehen hier unhaltbare Zustände gerade für die schwächsten Verkehrsteilnehmer:innen. Fahrradverkehr findet wegen der Gefährlichkeit der Ortsdurchfahrt oft nur verkehrswidrig (über Bürgersteige) statt. Dies steht dem erklärten Ziel der Landesregierung, den Radverkehr deutlich zu fördern, entgegen. Eine Begegnung von LKW / LKW bzw. LKW / Bus ist nur mit geringer Geschwindigkeit und zum Teil mit Ausweichen auf die Gehwege u./ o. Rangieren möglich. Die Fußgänger:innen auf den teils sehr engen Gehwegen, insbesondere mit Kinderwagen, Rollstühlen oder Rollatoren sind hier häufig Gefahrensituationen ausgesetzt, vor denen selbst die vorhandenen Überwege und Querungshilfen nur unzureichende Sicherheit bieten.

In dem betroffenen Abschnitt der Ortsdurchfahrt sind im Nahbereich die katholische Kirche und Geschäfte der täglichen Grundversorgung im unmittelbaren Anschluss an die Gehwege angesiedelt (Bäckerei, Buchhandlung, Textil- und Optikergeschäft, Reinigung, Friseur, Apotheke, Hausarztpraxen und Lebensmittelmarkt), so dass hier viele Einkäufe und Erledigungen von der Bevölkerung zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad erledigt werden. Dadurch entsteht viel Verkehr durch nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer:innen.

Zu den Zeiten von Berufs- und Schulverkehr herrscht hier reger Querungsverkehr, da im Nahbereich die ortsansässige Grundschule (ca. 350 Schüler:innen) und sechs Kindergärten bzw. Kindertagesstätten auf der südlichen Seite des Ortes erreicht werden müssen. Zudem ist die zentrale Bushaltestelle mit dem größten Fahrgastein- und -ausstieg in diesem Straßenabschnitt gelegen. Dort fahren zum Teil bis zu drei Linienbusse gleichzeitig auf einer Buslinie, um die vielen Fahrgäste (Berufspendler:innen und Schüler:innen) zu transportieren. Alle Schüler:innen von weiterführenden Schulen fahren von Laer aus mit dem Bus zu verschiedenen Nachbarorten (nach Schöppingen, Steinfurt bzw. Münster). Die meisten Fahrgäste fahren mit dem Fahrrad zu dieser Bushaltestelle, so dass es auch hier stündlich zu reichlich Begegnungsverkehr zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmer:innen kommt.

Anwohner:innen stellen Schäden an ihren Gebäuden fest und Bürger:innen fühlen sich unsicher auf und an der Ortsdurchfahrt. Seit Jahrzehnten sind Gemeinderat und Verwaltung mit den Verantwortlichen des Landesbetriebes Straßen NRW immer wieder im Gespräch und haben die oben beschriebene Problematik angemahnt. Da alle bisher getroffenen Maßnahmen (Querungshilfen und Beschilderung “Enge Ortsdurchfahrt“ zu keinem befriedigenden sicheren Ergebnis für die Menschen vor Ort geführt haben, fordern wir, hier konkret Abhilfe zu schaffen.

Eine überörtliche Ableitung des durchfahrenden Schwerlastverkehres erscheint unproblematisch über die Landesstraßen L 579 und L 580 über Horstmar nach Darfeld. Die genannten Nachbarkommunen wären dadurch nur unwesentlich betroffen, da die ca. 3,5 km lange alternative Route dort ausschließlich über eine freie Strecke im Außenbereich führt.

Ein zusätzlicher positiver Nebeneffekt ergäbe sich auch für den regionalen Radverkehr. Auf Grund der engen Straßenführung und ohne einen Radweg auf der Landesstraße L 555 nach Darfeld bis zum Ortsteil Höpingen der Gemeinde Rosendahl wird diese Straße bisher nur selten von Radfaher:innen genutzt, da sie sehr gefährlich ist. Die Ausweichstrecke der L 580 weist zum Teil einen separaten Radweg auf und die L 579 einen Regelquerschnitt von 14m. So würde dort auch durch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen die Sicherheit der Radfahrer:innen gewährleistet bleiben und auf der L555 würde sie bei sinkendem Schwerlastverkehrsaufkommen deutlich verbessert werden.

News

  • Diese Aktion ist ein Volltreffer 🎯🎯🎯
    Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben!🙏
    Mehr als 1000 Unterschriften für mehr Sicherheit👍
    ⏩Ein Durchfahrverbot für den Schwerlastverkehr und eine Tempo-30-Zone innerhalb der geschlossenen Ortschaft – beide Forderungen haben in Laer und Holthausen mehr als mehr als 1000 Unterstützer*innen gefunden.
    ⏩Mit der Initiative "Sichere Ortsdurchfahrt Laer" freut sich der Ortsverband B90/Die Grünen Laer und Holthausen über den Erfolg der Unterschriften-Sammlung für mehr Sicherheit im Dorf. Der Dank gilt allen Unterstützer*innen, die sich auf den Listen und online eingetragen und dem Anliegen damit Flügel verliehen haben.
    ⏩Zur Übergabe der Unterschriftenlisten am Freitag, 24. September, um 15 Uhr auf dem Rathausplatz... further

  • Sehr geehrte Unterstützende,

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