65 Unterschriften
Petition richtet sich an: Duden Redaktion
Matreszenz wurde als Begriff von der Anthropologin Dana Raphael geprägt und beschreibt die physische, psychische und soziale Veränderung durch das Mutterwerden. Der Begriff wird seit Jahrzehnten in Forschungsarbeiten verschiedenster Disziplinen genutzt, insbesondere im englischsprachigen Raum. So wie die Pubertät ein wichtiger Begriff ist, um den komplexen Transitionsprozess zum Jugendlichen zu verstehen und ihn korrekt zu begleiten, brauchen wir einen Begriff, um die Begleitung des Mutterwerdens in all seinen Formen zu etablieren.
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Begründung
Weil Sprache prägt, wie wir denken und handeln. Noch immer sind Frauen und Mütter in vielen Lebensphasen überlastet und benachteiligt und viele Aspekte des Alltags sind auf männliche Erfahrungen ausgerichtet. Durch Matreszenz verdeutlichen wir die Komplexität des Mutterwerdens und fördern wichtige Diskussionen und Diskurse rund um Gleichstellung und Gesundheit.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
01.05.2026
Sammlung endet:
31.10.2026
Region:
Deutschland
Kategorie:
Bildung
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Neue SprachversionWarum Menschen unterschreiben
Als Mutter, die mit 26 zum ersten Mal Mama geworden ist, weiß ich aus eigener Erfahrung, wie sehr das Mutterwerden einen verändert – emotional, körperlich und im gesamten Umfeld. Muttersein ist wunderschön, bringt aber auch viele Herausforderungen und Veränderungen mit sich, über die mehr gesprochen werden sollte. Genau deshalb ist diese Petition für mich wichtig.
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Ich bin vor sechs Monaten Mama geworden und mich hat die erste Welle schon in der Schwangerschaft getroffen, nachdem ich die ersten Tritte gespürt habe. Damals konnte ich tagelang nichts einordnen, habe nur geweint und mich einfach nur fremd gefühlt in meinem eigenen Körper, bis ich nach tagelanger Recherche auf diesen Begriff stoß. Ich konnte endlich aufatmen. Seitdem trifft mich dieser Identitätswandel immer weider in Wellen. Ich hätte mir damals und jetzt so sehr gewünscht, dass mir jemand davon erzählt hätte, dass mir jemand erzählt hätte, wie schwer diese Transformation werden würde und dass ich nicht verrückt bin und auch nicht alleine. Mir ist es so wichtig, dass mehr Menschen davon erfahren, damit die Gespräche endlich aufgenommen werden können und Frauen besser unterstützt werden können.