Mehr Wohnungen, ohne Zwangsmaßnahmen, ohne Steuergelder

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

4 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

4 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

  1. Gestartet 2019
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Mit dieser Petition sollen Vermieter ohne Zwang dazu gebracht werden mehr Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Hohe Mieten sind vielerorts zum Problem geworden. Die bisherigen Maßnahmen (Mietpreisbremse, Mietendeckel) helfen zwar denjenigen, die eine Wohnung bereits haben, das eigentliche Problem des fehlenden Wohnraums wurde mit der zunehmenden Verunsicherung der Eigentümer eher verschärft. Langfristige Lösungen dürften ganz ohne Einbeziehung der Vermieter kaum möglich sein.

Die folgenden Angaben sollen für alle Geschlechter gelten.

Der Vorschlag basiert darauf, dass Eigentümer auf einen Teil ihrer Einnahmen verzichten, und dafür von praktisch allen Arbeiten, die im Zusammenhang mit der Vermietung anfallen, befreit werden. Vermietungen können mitunter sehr aufwändig sein (https://www.immoverkauf24.de/services/vermietung/wohnung-vermieten/). Derzeit gibt es speziell in diesem Bereich noch keine Dienste, die diesen Aufwand vollständig übernehmen würden.

Die Folge ist, dass viele unrenovierte oder nicht ausgebaute (Dachgeschosse) evtl. auch vermietbare Wohnungen einfach leer stehen, weil die Eigentümer die Mühe einer Vermietung scheuen. Teilweise sind sie aus persönlichen Gründen (Alter, stressiger Beruf) gar nicht in der Lage, oder das Objekt befindet sich in so großer Entfernung vom Wohnort dass eine Vermietung nur noch mit einer Vertrauensperson vor Ort möglich wäre. Das betrifft nicht nur ausländische Anleger oder Spekulanten, die sich mit einer dauerhaft leerstehenden Unterkunft eine bessere Rendite versprechen. Auch wer auf die Zusatzeinnahmen nicht unbedingt angewiesen ist, dürfte dazu neigen, den möglicherweise eintretenden Zusatzstress zu vermeiden. Wie viele potenzielle Heimstätten es noch überall gibt, bleibt wohl im Dunklen. Statistisch erfasst werden fast nur die Behausungen, die bei einem Mieterwechsel kurzzeitig leer stehen. Angesichts des knappen Wohnungsangebots sollten alle Möglichkeiten genutzt werden, um es zu erweitern. Gerade in einer angespannten Situation zählt jedes Domizil.

Bitte lesen Sie das Folgende einfach mal in Ruhe durch. Nicht gleich ablehnen, nur weil es unbekannt ist.

Wie können nun Eigentümer entlastet werden um letztlich mehr Wohnraum zu schaffen? Neue Hausverwalter 2.0, Freiberufler, im folgenden Kuratoren genannt sollen fast komplett die Rolle des Besitzers einnehmen, und sich entsprechend um alles kümmern. Sie haben weitgehende Befugnisse, bekommen alle Einnahmen und bestreiten alle Ausgaben aus dem Mietverhältnis. Sie könnten sich fast wie Eigentümer fühlen.

Der Besitzer erhält für die Überlassung der Wohnung eine monatliche Vergütung. Evtl. unterstützt er anfangs einmalige Aufwendungen mit einem gewissen Betrag. Alles wird zuvor fest vereinbart. Nur langfristige Verträge machen Sinn. Wer kündigt, bezahlt eine zuvor festgelegte größere Summe. Eigenbedarf sollte ausgeschlossen sein.

Bei Hausverwaltern ist die Situation völlig anders. Sie brauchen sich um entstehende Kosten nicht kümmern, da diese nur an den Eigentümer weitergereicht werden. Reparaturen werden von ihnen zwar beauftragt, aber nicht bezahlt. Um überhaupt ihre Tätigkeit ausüben zu können, benötigen sie eine Zulassung. Über bürokratische Hemmnisse wird somit einerseits deren Anzahl begrenzt, andererseits sind die angewandten Kriterien keine Garantie, dass es nicht doch zu Konflikten zwischen Eigentümer und Hausverwalter kommt.

Bei Kuratoren, die praktisch wie Eigentümer agieren, erübrigt sich der Nachweis speziellen Kenntnisse. Besitzer müssen schließlich auch nichts zertifizieren, wenn sie vermieten möchten. Beide würden im eigenen Interesse je nach Vorkommnis oder Situation entweder sich selbst informieren oder einen Fachmann hinzuziehen. Kuratoren müssen jedoch eine haftpflicht-ähnliche Versicherung abschließen, die im Fall von Problemen deren Verbindlichkeiten übernimmt. Die Eigentümer sind dadurch wesentlich besser geschützt als bei Hausverwaltungen. Da Zulassungsbeschränkungen komplett wegfallen, kann fast jeder diese Tätigkeit aufnehmen und etwas dazu verdienen. Versicherungen können wesentlich flexibler auf unterschiedlich geeignete Kuratoren (über anfangs verschiedene Gebühren) reagieren als der Gesetzgeber. Es liegt in deren eigenen Interesse die einzelnen Fälle möglichst richtig zu beurteilen. Zu viel Optimismus kann Zahlungen zur Folge haben, zu viel Pessimismus kostet Kundschaft.

Begründung

Der neue Dienst bietet für die Besitzer folgende Vorteile und Möglichkeiten:

  • Die Chancen überhaupt einen Anbieter zu finden dürften akzeptabel sein. Schließlich wird dieser Dienst nicht durch bürokratische Maßnahmen ausgebremst.
  • Völlige Entlastung von Aktionen im Zusammenhang mit der Wohnung. Dies ging bisher nur durch den Verkauf der Immobilie.
  • Neue einfache Einnahmequelle bei bisher unvermieteten Objekten.
  • Keinerlei finanzielles Risiko.
  • Auch Objekte, die weit vom eigenen Wohnort entfernt sind, lassen sich vermieten.
  • Kein Konfliktrisiko mit dem Kurator, zumindest solange der Vertrag läuft. Es gibt so gut wie keine Streitpunkte.

Damit wird es wohl möglich sein, dass im großen Stil bisher leerstehende Wohnungen dem Mietmarkt zur Verfügung gestellt werden.

Mit der Einführung des neuen Dienstes würden sich folgende Änderungen ergeben:

Für die Mieter:

  • Wohnungssuchende hätten eine weitaus größere Auswahl.
  • Wohnraum würde aufgrund des deutlich größeren Angebots billiger.
  • Eigenbedarfskündigungen kommen bei den betroffenen Wohnungen nicht vor.

Für Kuratoren entstehen neue Arbeitsplätze

  • Es ist eine der wenigen selbständigen Tätigkeiten, bei der kein Startkapital benötigt wird. Auch für Mitbürger mit deutlich unterdurchschnittlichem Vermögen und Einkommen geeignet. Mit der Realisierung des Vorschlags wären also auch soziale Aspekte verbunden.
  • Die Arbeitsbelastung und das Risiko kann anhand der Zahl der betreuten Objekte frei gewählt werden.
  • Tätigkeiten für alle, die sich ungern einer starren Anwesenheitspflicht unterziehen, oder die neben ihrem Beruf noch etwas dazu verdienen möchten.

Es würde ein neuer Versicherungszweig entstehen, mit ebenfalls neuen Arbeitsplätzen.

Der Staat wird für die neuen Wohnungen nicht nur nichts bezahlen, sondern dabei auch noch verdienen

  • Steuereinnahmen von Kuratoren
  • Steuereinnahmen von Eigentümern
  • Steuereinnahmen von Versicherungen
  • Es müsste nur eine Rechtsgrundlage für den neuen Dienst geschaffen werden. Einige Details müssten noch geklärt werden. Etwa welche Regelung bei außergewöhnlich hohe Kosten angewandt werden soll. - Das sollte jedoch kein Hindernis sein.

Der entscheidende Vorteil: Niemand wird zu irgend etwas gezwungen.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 16.11.2019
Sammlung endet: 15.02.2020
Region: Deutschland
Kategorie: Soziales

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

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