Allein in Deutschland werden stündlich 320.000 Einwegkaffeebecher weggeworfen, wodurch unsere Umwelt einerseits durch Müllgenerierung und andererseits durch enorme Ressourcenverschwendung stark belastet wird. Die durchschnittliche Lebensdauer eines Einwegkaffeebechers beträgt lediglich 15 Minuten, während Mehrwegbecher bis zu 400 Mal verwendet werden können. Aufgrund dessen setzen wir, die Grüne Hochschulgruppe Heidelberg, uns für ein Mehrwegbecher-Pfandsystem an den Mensen und Cafés unserer Universität ein.

Begründung

Die Forderung ein Mehrwegbecher-Pfandsystem einzuführen benötigt Ihre Unterstützung, um dem Studierendenwerk zu zeigen, dass vermehrt Interesse sowie Nachfrage an einem nachhaltigeren Alltag im Studierendenleben besteht. Städte wie Freiburg oder Ludwigsburg haben bereits ein derartiges System erfolgreich etabliert. Das Konzept ist meist, sich einmal in das Pfandsystem "einzukaufen", das heißt einmalig etwa 3-5 Euro aufzubringen, um dann einen Mehrwegbecher zu erhalten, der in möglichst vielen Cafés der Stadt, sowie den Uni-Mensen und -Cafés wieder aufgefüllt und zur Reinigung wieder dort abgegeben werden kann. Die herkömmlichen Pappbecher sollen zwar weiterhin zu erwerben sein, jedoch für einen Aufpreis von 10-20 Cent. Eine weiterhin geringe Summe, wenn man bedenkt, wie hoch die Produktions- und Anschaffungskosten doch tatsächlich sind, ganz zu schweigen von den Folgen für die Umwelt und dem enormen Verbrauch von Ressourcen für die Herstellung der Pappbecher.Die Mehrwegbecher sollen beispielsweise aus stabilem Hartplastik oder Bambus, welcher deutlich schneller nachwächst als ein gerodeter Baum, hergestellt werden. Damit würden sie immerhin eine umweltfreundlichere Alternative zum Einwegbecher darstellen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Grüne Hochschulgruppe Heidelberg aus Heidelberg
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Finden wir toll! Werden im ersten Halbjahr 2018 in den Mensen & Cafés des Studierendenwerks Heidelberg eingeführt. Starttermin wird über unsere Website www.studierendenwerk-heidelberg.de, unserer Sozialen Medien und in unserem Magazin "Campus HD" kommuniziert. Wir freuen uns auf euer Feedback!

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Warum Menschen unterschreiben

  • am 25.05.2018

    Ich habe mich selber schon geärgert, dass es nicht einmal möglich ist einen Mehrwegbecher mitzubringen und unter die Maschine zu stellen, da diese lediglich auf die Pappbecher eingestellt ist.

  • am 16.05.2018

    Mehrwegpfandbecher (eigentlich: Keramiktassen) gab es in Münster schon 2004... hat niemanden gestört, die Becher hatten sogar in vielen WGs eine Art "Kultstatus". 1 Euro Pfand, Anschaffungskosten des Sudierendenwerkes lagen darunter... win-win-win Situation: Für die Umwelt, für das Studierendenwerk und für die WGs, die so günstig an 'coole' Tassen kamen. Sogar hier in Heidelberg habe ich sie bei manchem Ex-Münsteraner gesehen.

  • Eva Grimm Heidelberg

    am 29.04.2018

    Müll vermeiden

  • Susanne Hase Heidelberg

    am 09.02.2018

    Jede Initiative die sich für umweltfreundliches Handeln einsetzt ist mir wichtig.

  • am 02.02.2018

    wegen Verpackungsverschwändung

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