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Bild zur Petition mit dem Thema: Mineralölsteuer - Einführung eines identischen Steuersatzes für Diesel- und Benzinkraftstoff Mineralölsteuer - Einführung eines identischen Steuersatzes für Diesel- und Benzinkraftstoff
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 138 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

Mineralölsteuer - Einführung eines identischen Steuersatzes für Diesel- und Benzinkraftstoff

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, …die Steuerbegünstigung von Dieseltreibstoff anzupassen/abzuschaffen, d. h. den gleichen Steuersatz anzuwenden wie auf Benzin.

Begründung:

Begründung:Diesel - die wichtigsten Fakten Die Krebsgefahr aus der LuftDer Dieselmotor emittiert den wahrscheinlich gefährlichsten Schadstoff, der bei der Verbrennung von Kraftstoff entsteht: Dieselruß. Dieselruß besteht hauptsächlich aus Kohlenstoffpartikeln (Particulate Matter = PM) mit angelagerten Kohlenwasserstoffen. Diese Kleinstteilchen dringen aufgrund ihrer geringen Grösse - deutlich kleiner als 1 Mikrometer Durchmesser - beim Einatmen tief in die Lunge ein. Einige dieser Partikel und Gase erzeugen erwiesenermassen Krebs, andere sind wahrscheinlich krebserregend. Dabei ist die Anzahl der einwirkenden ultrafeinen Partikel wichtiger als ihre Masse. Transport und Ablagerung der Partikel in den Atemwegen werden entscheidend von ihrem Durchmesser beeinflusst. Je kleiner die Partikel, desto tiefer dringen sie bis zu den feinsten Verästelungen der Lunge vor. Weil die toxischen Partikel nur eine geringe Masse besitzen, sind Gesundheitsschäden schon bei geringsten Konzentrationen dieser Schadstoffe in der Luft zu befürchten. Immer deutlicher wird, dass das Krebsrisiko durch die Einatmung der partikulären Bestandteile des Dieselmotorabgases bedingt ist. Als Träger der krebserzeugenden Wirkung gilt der Ruß- bzw. Kohlenstoffkern. Neuere epidemiologische Studien zeigen einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen beruflicher Dieselabgas-Exposition und einer höheren Lungenkrebshäufigkeit. Etwa zwei Drittel des durch Luftschadstoffe erzeugten Krebsrisikos werden dem Strassenverkehr zugerechnet. Das grösste Potential davon geht auf das Konto der Diesel-Emissionen. Zwar stammen in Deutschland Dieselabgase überwiegend von LKWs, doch in Innenstädten sieht es anders aus: Dort stammen bis zu 50% der Dieselabgase aus PKW. Die Kleinstrußpartikel der Dieselabgase verstärken zudem Atemwegserkrankungen wie z.B. Bronchitis, Emphysema und Asthma und werden sogar teilweise mit verfrühtem Tod durch Herzversagen in Zusammenhang gebracht. Neuere Studien weisen auf den Zusammenhang zwischen Dieselrußpartikeln und allergischen Atemwegserkrankungen hin. Für den Diesel wird gerne mit dem geringeren Verbrauch geworben. Tatsächlich liegt die Literzahl auf 100 Kilometer gewöhnlich niedriger als bei einem durchschnittlichen Benziner. Aber bei genauem Hinsehen schrumpft dieser Vorteil immer weiter zusammen, wenn man •moderne Diesel-Direkteinspritzer nicht mit alten Benziner-Modellen, sondern mit ebenso modernen Benzinern vergleicht •die ökologische Wirkung beachtet - denn Liter ist nicht gleich Liter! Das Verbrauchsargument "pro Diesel" relativiert sich damit erheblich. Dieselmotoren sind prinzipbedingt schwerer als Benzinmotoren mit gleicher Leistung. Sie brauchen grössere Batterien und haben auch nach wie vor einen höheren Verbrauch an Motoröl. Bei Neufahrzeugen hat sich der Nachteil des höheren Ölverbrauchs inzwischen verbessert, sie haben in diesem Punkt mit Benzinern (fast) gleichgezogen. Das KFz ist aber insgesamt schwerer und auch teurer in der Herstellung

23.12.2014 (aktiv bis 03.02.2015)


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Pet 2-18-08-6130-015584 Energiesteuer (früher Mineralölsteuer) Der Deutsche Bundestag hat die Petition am 02.07.2015 abschließend beraten und beschlossen: Das Petitionsverfahren abzuschließen, weil dem Anliegen nicht entsprochen werden konnte. ...

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