Seit über hundert Jahren garantiert die Großmarkthalle in Sendling die Versorgung Münchens mit frischem Obst und Gemüse - eine städtische Leistung der Daseinsvorsorge, wie die Sorge um frisches Wasser, Kindergärten oder Trambahnen. Der Münchner Stadtrat und die Sendlinger Bürgerschaft haben diese Garantie – die Großmarkthalle bleibt in Sendling und wird saniert bzw. neu gebaut! - seit 2009 immer wieder bestätigt.

Begründung

Warum sollten wir darauf in 2017 verzichten? Warum sollten wir die Versorgung Münchens den Supermärkten und Discountern überlassen und uns deren Marktmacht unterwerfen? Warum sollten wir dafür die gewachsene Struktur vieler kleiner dezentraler Händler aufgeben, die unsere Wohnquartiere und die lokale Gastronomie versorgen? Kann der Münchner Stadtrat das wirklich wollen? Eine Münchner Großmarkthalle 20 Autobahnkilometer östlich der Stadt? Das gefährdet 2.500 Arbeitsplätze in der Halle, nochmal weitere 3.000 im großmarktnahen Gewerbe rund um die Halle in Sendling und München verliert jede Menge Gewerbesteuerzahler.

Unterschreiben Sie hier, um dem Stadtrat und der Münchner Öffentlichkeit klar zu machen: Die Großmarkthalle muss modernisiert werden und in Sendling bleiben!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, SPD Sendling aus München
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Pro

Die Münchner Tafel e.V. versorgt wöchentlich 20.000 bedürftige Münchnerinnen und Münchner mit 120.000 kg Lebensmittel. Die Großmarkthalle ist die Heimat der Münchner Tafel. Nur durch die zentrale Lage und die Unterstützung von Großmarkthalle und Händler ist unsere Arbeit möglich. Bei einem Umzug aus der Stadt heraus wären unsere Dienste nur noch eingeschränkt möglich.

Contra

Der Großmarkt befindet sich zwar direkt am mittleren Ring und am Bahnsüdring, leider sind weder der Südring noch der mittlere Ring zur Belieferung des Großmarktes nutzbar. Der Südring ist nicht nutzbar, weil die Eisenbahnbrücke zum Großmarkt von einem Partyschiff ("MS Utting") blockiert ist. Der mittlere Ring ist nicht nutzbar, weil der in diesem Bereich untertunnelt ist, es vom Tunnel aber keine Abzweigung zum Großmarkt gibt. So müssen die Lkws, die den Großmarkt beliefern, durch eng bebaute Sendlinger Straßen (teils Schulwege) zum Großmarkt. Dies ist ein großer Nachteil dieses Standortes.